Liebe Fans des interaktiven Fernsehens,
vielen Dank an euch dafür, dass ihr unserem Wettbewerb 2011 die Treue gehalten habt: Dafür, dass ihr mit euren Ideen dazu beigetragen habt, dass ihr euch auf unseren Treffen oder online an Gesprächen beteiligt habt oder uns auf dem Blog, Twitter oder in andern Gruppen besucht habt.
Zeit, die Highlights des Interactive TV Awards 2011 Revue passieren zu lassen - Zeit aber auch, danach zu fragen, wie es weitergeht.
Sieger und Finalisten über ihre Wettbewerbsbeiträge: Highlights des Interactive TV Awards 2011.
So viel ist sicher: Unsere Zusammenarbeit mit externen Entwicklern auf der IPTV-Plattform von Entertain wird fortgesetzt. Dies war und ist das Kernanliegen unseres Interactive TV Awards. Auch die Jury war sich am 11. Februar darin einig, dieses Ziel weiter zu verfolgen. Gleichzeitig gab es von Jury-Mitgliedern aber auch neue, viel versprechende Ideen - neue Ansätze, die der Open Innovation für IPTV zusätzliche Impulse liefern können.
Kurz und gut - die Weiterentwicklung unserer IPTV Plattform geht mit voller Kraft weiter, und das bedeutet auch, dass unsere Entwicklerprogramme mitwachsen. Was passiert und wie genau - darüber halten wir euch auf dem Laufenden, und zwar auf den bekannten Kanälen des Interactive TV Awards.
Ich selbst verabschiede mich fürs erste aus dem Thema, und hier im Blog werden wir bis auf Weiteres ein wenig kürzer treten. Aber über @tvaward oder @besserfernsehen erfahrt ihr sicher, sobald es etwas Neues gibt.
Die Kollegen des Developer Garden übernehmen ab sofort dort die Regie. Ich denke das passt hervorragend, denn die Entwickler von Handy-Apps kennen die Kollegen des Entwickler-Portals der Deutschen Telekom bereits & schließlich war der Developer Garden ja auch der Partner unseres Innovationswettbewerbs.
Ich wünsche euch allen weiter viel Spass und Erfolg,
Euer Klaus Greiber.
PS: Der Developer Garden und Entertain werden übrigens vom 22. Bis 24. März gemeinsam am IPTV Forum in London teilnehmen. Vernetzt euch doch mit uns auf Twitter, um Neues von dort zu erfahren oder euch mit uns zu treffen.
Interaktives Fernsehen? Der Zukunft? Was genau da eigentlich hinter steckt, fragen sich immer noch viele. Im Video von der Preisverleihung des Interactive TV Awards 2011 der Deutschen Telekom wird das - hoffentlich - ein wenig klarer. Auf jeden Fall lernt ihr die Leute kennen, die mit vollem Einsatz hinter dem Fernsehen der Zukunft stehen und es vorantreiben.
Hier also jetzt “live” von der Preisverleihung des Interactive TV Awards 2011 der Deutschen Telekom:
Bühne frei & das Wort den Machern - Stefan Tannhäuser (IpAppMedia, “Entwickler”-Sieger) und Oliver Caron (”Freestyle”-Sieger):
Wer sind die Leute, die das interaktive Fernsehen der Zukunft machen? Vielleicht trefft ihr sie beim nächsten Wettbewerb selber. Hier seht ihr sie schon einmal in einem ziemlich glücklichen Moment ihrer Laufbahn.
Sieger der “Entwickler” Kategorie war das Team von IpAppMedia (Zürich) mit der Sportwetten-Applikation “BetWorld”. Die Jury war beeindruckt vom Use Case, der Professionalität und technischen Detailkenntnis des Teams. Von links nach rechts: Catalin Balinisteanu (Programmierer), Johannes Pölzl (Geschäftsführer), Stefan Tannhäuser (Projekt-Manager).
Shooting-Star des Nachmittags war jedoch zweifelsohne der Sieger der kreativen “Freestyle”-Kategorie: Web-Designer Oliver Caron (rechts) aus Ratheim (NRW), hier mit Teampartner Sven Groten. Jury-Mitglied Robert Amlung lobte in seiner Laudatio das kreative Gesamtkonzept von “TV Together”, das die Realisierbarkeit nicht aus den Augen verliere. Viele Punkte machte Oliver Caron bei der Jury überdies durch seine überzeugende und mutige Präsentation.
Zweiter Sieger der “Entwickler”-Kategorie wurde das Hamburger Team von TeraVolt mit seiner “Interaktiven Formel 1″.
Lachender Dritter bei den “Entwicklern” war der Mann mit der weitesten Anreise: Chris Lee von Delivery Agent in Denver (USA) nahm die Trophäe entgegen für seine “Contextual Shopping App”.
Die verbliebenen Finalisten erhielten ein “Samsung Omnia” Smartphone als Trostpreis:
Toni Leiponen, Icareus/Finland (”Freestyle”-Finalist, Mitte) war dabei mit dem Wettbewerbsbeitrag “Sing Kong”.
Das Sevenload-Team war “Entwickler”-Finalist mit dem Konzept “Social TV” (von links): Tanja Harder, Gerald Koenen, Massimo Mosna, Jan Rottkamp (broad|support). Ganz rechts Jury-Mitglied Sven Hischke vom Innovation Management der Deutschen Telekom.
Aus der Jury hieß es, ja, es gab längere Diskussionen, vor allem über die Reihenfolge der Platzierung, aber letztlich waren die Entscheidungen unisono. Hier, von links nach rechts: Sven Hischke (Manager Innovation Management, Deutsche Telekom), Stefan Gödeke (Geschäftsführender Gesellschafter Auerbach Verlag und Herausgeber “digital fernsehen”), Robert Amlung (Leiter Digitale Strategien des ZDF), Prof. Dr. Thomas Heß (Ludwig Maximilian Universität, München), Andreas Müller-Schubert (General Manager Interactive Entertainment Business - Operator & OEM Channel, Microsoft Corporation), Jury-Vorsitzender Christian P. Illek (Geschäftsführer Marketing Telekom Deutschland).
Die Jury mit Top-Repräsentanten aus den Neuen Medien hat die Sieger des Interactive TV Award 2011 bekannt gegeben.
Anders als letztes Jahr gab es diesmal auch einen zweiten und dritten Platz. Jedenfalls in der “Entwickler”-Kategorie, deren Beiträge auf der Basis der technischen Entwicklungsumgebung “Mediaroom Presentation Framework” (MPF) von Microsoft funktionieren sollten.
“BetWorld” der Schweizer Medienberatung IpAppMedia war dort das beste Konzept. Das Konzept des Züricher Teams bringt Sportwetten auf den Fernseher.
Der Preis für den besten Wettbewerbsbeitrag der Kreativkategorie ging an Freiberufler Oliver Caron. “TV Together” erlaubt es Freunden, sich beim Fernsehen per Web-Cam zu verbinden und sich auszutauschen. Eine Idee davon gibt die Präsentation.
Auf dem zweiten und dritten Platz in der “Entwickler”-Kategorie landeten “Die interaktive Formel 1″ der Hamburger Firma TeraVolt und die “Contextual Shopping App” des US-Unternehmens Delivery Agent aus Denver.
Als IPTV-Juroren diskutierten diesmal in Bonn:
Insgesamt hatten wir wieder 70.000 Euro an Preisgeldern zu vergeben. Den Mädels & Jungs habe ich schon persönlich gratuliert und will mich noch mal hier auf dem Blog bei ihnen bedanken - auch bei denen, die jetzt nicht ausgezeichnet wurden. Sie haben alle einen tollen Job gemacht. Daher verdienen sie jetzt auch, dass wir noch in Köln feiern gehen.
Mehr Infos, Bilder, Videos und Screens gibt´s demnächst in diesem Lokal (diesem Blog).
Wie schon letztes Jahr kurz vor der finalen Jury-Entscheidung haben wir letzte Woche einige der Finalisten besucht und uns die Anwendungen angeschaut. Bei den Treffen haben wir - mein Kollege Christian Jaisczok vom Produktmanagement und ich - mit den Finalisten-Teams gefachsimpelt, Tipps zur Präsentation vor der Jury gegeben - und natürlich unsere Neugier befriedigt:

Auf meinen eigenen Fotos erkennt man immer nix, daher hat meine Redaktion eins aus der Datenbank geholt. Nicht optimal, aber es passt zur Sonne in der Wüste von Abu Dhabi (siehe unten), zur Erstürmung des Interactive-TV-Olymps oder dazu: Hilfe, ich bin eine passive Couch-Potato, Interactive TV Award, hol mich hier raus! (siehe ebenfalls unten)
Wie werden denn nun die Anwendungen aussehen, die die Jury zu sehen bekommt? Welche Leute stecken hinter den Ideen? Und was machen sie, wenn sie nicht zufällig an einem Innovationswettbewerb der Deutschen Telekom teilnehmen?
Wir waren in Hamburg, in Köln und - per Videokonferenz - in Denver. Wir haben Sport-TV gesehen, Community-TV und Shopping-TV. Und wir haben Favoriten gesehen - äh, sagen wir mal: Demos auf Favoritenniveau. (Wie sind dann erst die, die wir noch nicht gesehen haben?)
Beim Team von sevenload in Köln haben wir mit der Projektmanagerin, den zuständigen Kollegen aus der Kreativ-Abteilung und der Technik eine sehr produktive Diskussion geführt - darüber wie interaktives Fernsehen zukünftig aussehen wird. Irgendwie haben wir uns vor allem am Beispiel Dschungel-Camp aufgehängt. Wir waren uns ziemlich einig, dass das sehr schön gezeigt hat, wie stark Zuschauer darauf abfahren, sich interaktiv über Inhalte auszutauschen. Gemeint sind die vielen Twitter-Feeds, die parallel zur Sendung liefen, und dazu die Diskussionen auf Facebook und in Foren aller Art. Unser Fazit: Hilfe, ich bin eine passive Couch-Potato, Interactive TV Award, hol mich hier raus!
Mit unserem US-Team von Delivery Agent in Denver haben wir am nächsten Tag sehr praktisch gelebt, wie TV uns im Arbeitsalltag helfen kann. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten funzte die Video-Konferenz und wir konnten die dortigen Kollegen von Marketing und Technik sehen und hören. Sie gaben uns eine spannende Präsentation ihrer TV-Shopping-Anwendung auf dem PC-Emulator. Auch German Autobahn und Maßkrügen im Allgemeinen und Besonderen (bzw. deren Content) waren Agendapunkte gewidmet.
Am Freitag klopften wir schließlich noch bei TeraVolt an. Wir vermuteten oder hofften, dass die Kollegen dort bei unserer Ankunft schon den Champagner geschüttelt hätten - passend zu ihrem Wettbewerbsbeitrag der “Interaktiven Formel 1″. Anstattdessen gab es leider Hamburger Schietwetter zum Empfang. Allerdings schien dann in der Wüste von Abu Dhabi die Sonne, bei der Präsentation des Formel-1-Showcases. Wir waren beeindruckt - und vergaßen den Dauernieselregen.
Kurz und gut: wir haben echte Favoriten gesehen und die Jury-Sitzung kann kommen und spannend werden. Die Teams fiebern und feilen (mit roten Ohren) weiter an der Dramaturgie ihres Jury-Pitchs. Wir wünschen allen - auch denen, die wir nicht besucht haben - viel Erfolg und freuen uns darauf, sie am Freitag zu treffen!
Klaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.