Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Starke Marken sind die Basis für alles -

Von Team Interactive TV Award | Die Funktion ist deaktiviert.

- und nur die richtigen Inhalte machen interaktiv.

Fast 100 Gäste haben sich für den Vortrag “Die Zukunft der Medienlandschaft” von Johannes Züll im Trendforum Deutsche Telekom entschieden.

Die von ihm ausgewählten Statistiken belegen noch einmal eindeutig den Trend, die Hälfte aller unter 30jährigen zieht jede Form der digitalen Informationsaufbereitung den üblichen Tageszeitungen vor und der Fernseher ist mit mehr als 3 Stunden Nutzung täglich immer noch unser beliebtestes Medium. (Neue Studien sehendie Zahl der Fernsehstunden in den USA sogar weiter und deutlicher wachsen als die Zeit fürs Surfen im Web.)

Holen wir den Nutzer also dort ab, wo er es sich bequem gemacht hat, vor der Glotze und bieten ihm mehr als Einwegkommunikation.

English abstract: Almost 100 visitors attended Johannes Züll´s speech on the future media landscape in Germany. His main point was that content and its quality will remain the key success factor in media, but interactivitiy can play an important role when implemented correctly.

Für den Chef der RTL Group ist Werbung dabei die Basis für Inhalte und die entsprechende Honorargestaltung der Macher. Im Idealfall entwickeln sich dann aus einer Sendung eine Marke und ein ganz spezielles Markenformat. “Wer wird Millionär” ist ein Beispiel dafür.

Potentielle Millionäre spielen am PC, an der Konsole, auf dem Handy und fiebern mit am TV. Der nächste Schritt, per Fernbedienung mitzuspielen, ist so naheliegend wie ein personalisiertes Laufband im Nachrichtenkanal. Alles nur eine Frage von Monaten, bis wir nicht mehr nur zuschauen sondern interagieren.

Geht es dabei um ein Spiel mit überschaubaren Regeln, ist das für den Zuschauer kein Problem. Doch ein Zuschauer des Vortrages sprach in der anschließenden Diskussion an, was viele beschäftigt: wie viel Interaktivität ist zumutbar? Ob Couch potatoe oder Leistungssportler, wie viel Entscheidungskompetenz verkraftet der Mensch und wann erschlägt ihn das Überangebot an Möglichkeiten und Informationen? Die Antwort auf diese Frage werden die Zuschauer in den nächsten Jahren selber geben.

Johannes Züll glaubt an den Journalismus und an die Redaktion. In seinen Angeboten wird es immer noch einen Chefredakteur und seine Crew geben. Die Topthemen des Tages bleiben uns erhalten, trotz oder speziell wegen der interaktiven Möglichkeiten.

In der Zukunft der Medienlandschaft werden wir nach Zülls Auffassung einen bekannten immer wieder treffen, den Inhalt. Je substanzieller und inspirierender er ist, umso interaktiver werden die Zuschauer agieren.

Den kompletten Vortrag sehen Sie im Trendforum.

Ihr Team vom “Deutschen Telekom Interactive TV Award”

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 07. März 2008 um 12:52 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Medienwelt abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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