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Fernsehen 4.0 - Fazit vom Entwicklertreffen auf der CeBIT

Von Team Interactive TV Award | Die Funktion ist deaktiviert.

Noch ist Deutschland IPTV-Entwicklungsland. Doch das wird sich ändern. Gert von Manteuffel, Bereichsleiter IPTV der Deutschen Telekom ist optimistisch und ermutigte die anwesenden Entwickler “wir dürfen uns austoben”. Fernsehen 4.0 soll echtes interaktives Fernsehen werden. Nach schwarz/weiß, Farbe und ersten Schritten in Richtung IPTV wird jetzt Revolution eingeleitet. Warum auch nicht.
Die Entwickler, unsere Gäste auf dem CeBIT-Treffen zum Start des Deutsche Telekom IPTV Award, wissen, wo sie ansetzen können.

Das Entwicklertreffen fand in der T-Home Lounge statt. Die Atmosphäre stimmte auf jeden Fall.
Wir hatten interessante Gesprächspartner, zum einen potentielle Teilnehmer, die diesen Termin schon fest geplant hatten und auch Kurzentschlossene, die sich spontan auf der CeBit mit dem Gedanken des Wettbewerbes identifizieren konnten. Richtige Entscheidung, meinte auch Gert von Manteuffel, Bereichsleiter IPTV der Deutschen Telekom. Er begrüßte die Gäste, allerdings gebührend kurz, denn schließlich wollten wir den direkten Austausch suchen. Interessiert nahmen alle die Informationen eines IPTV Produkt Managers auf, der über den aktuellen Entwicklungsstand der Entertain-Plattform berichtete. Ein Technik-Architekt der Entertain-Plattform erwartet viel von den eingereichten Wettbewerbsideen, denn “es waren die richtigen Leute da”. Ob alle die untermalende Lounge-Musik wahr genommen haben, bleibt offen. Dafür waren die Diskussionen beim ausgezeichneten Catering einfach zu intensiv.

Die ersten Eindrücke

Valentin ist seit 15 Jahren in der IT-Branche unterwegs. Für ihn ist der Rückkanal das Interessante, ” vorausgesetzt natürlich, dass man es richtig macht.” Was genau er damit meint, hält er zurück, wie auch all seine anderen Kollegen. Schließlich geht es um einiges in diesem Wettbewerb. Also beschränkten sich unsere Gespräche auf offensichtliche Probleme, von denen jeder spricht und auf Gedankenansätze, wie sie zu lösen wären.

Ideen vs. Hardware

Bekannt ist, dass Set-Top-Boxenweit hinter der PC-Performance hinterher hinken und dass die Fernbedienung in ihrer Ergonomie Grenzen hat. Björn sieht das ähnlich. Er setzt darauf, dass Systeme lernfähig sind. Selbst Programmdirektor sein, ja, aber wohldosiert. “Zuerst gebe ich ein, welche Programmelemente, Filme, Themen mich sowieso interessieren, danach die Themen, die in dieses Umfeld gehören und ganz wichtig ist mir die Meinung meiner Freunde und deren Empfehlungen. Die Plattform muss in der Lage sein, Communities zu unterstützen. Schließlich soll eine neuartige Kommunikationsmöglichkeit den einzelnen Menschen nicht einsamer machen.

Zappen ist verschenkte Lebenszeit

Daniel aus Hamburg ist sich noch nicht ganz sicher, ob er am Wettbewerb teilnimmt. Die Spezialität seiner Agentur ist Internetfernsehen. “Eine Stunde Zappen ist eine Stunde verschenkte Lebenszeit”, meint Daniel. Mit dieser Auffassung steht er keineswegs allein. Deshalb setzen alle Anwesenden des Entwicklertreffens auf Personalisierung und Profil. Apropos Profil: Für Steffen hat die Deutsche Telekom mit dem Wettbewerb sehr an Profil gewonnen. “So einen offenen Wettbewerb hatte ich nicht erwartet”, meint Steffen. Jonas steckt gerade in einem Forschungsprojekt zu IPTV. “Wenn wir die Inhalte exakt beschreiben und klug segmentieren, werden sich zunehmend sinnvolle Verknüpfungen ergeben. Dann ist das System wirklich lernfähig.” Im Studium hat sich Jonas auch mit den internationalen Trend auseinandergesetzt. “Wir Deutschen denken ganz anders nach. In den USA wird schon immer für TV-Angebote gezahlt. Dort ist der Free-TV-Markt so klein wie der deutsche Pay-TV-Markt.

Wie viel Programmdirektor steckt in uns?

Nicht nur der gegenwärtige Stand der Hardwareentwicklung schränkt ein. Der Mensch selbst hat Grenzen. Wer den ganzen Tag unterwegs ist und intensiv arbeitet, hat kaum abends noch Lust auf extravagante funky Sachen. Da muss das Angebot schon stimmen. Alle Entwickler setzen auf Personalisierung, aber intelligent muss sie sein. Der Nutzer soll mehr als heute genießen dürfen, jedoch nicht promovieren müssen, nur um Fernsehen zuschauen. Wir dürfen gespannt sein, was sich entwickelt.

Das Entwicklertreffen hat uns vom Team “Deutsche Telekom Interactiv TV Award” sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr interessant, die potentiellen Teilnehmer direkt kennenzulernen und sich über das Thema mit Experten auszutauschen. Wir freuen uns auf die Ideen!!!

English abstracts

The developer conference took place at the T-Home Lounge at the Deutsche Telekom. In addition to good food and drink, we had very interesting discussions with various developers and we hope they were able to gain some valuable insight from the event.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 10. März 2008 um 18:04 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Award abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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2 Kommentare (Kommentar schreiben?)

  1. 1.- steffen

    Kommentar vom 12. März 2008 um 15:10

    Das Entwicklertreffen war auf jeden Fall gelungen! Ich bin gespannt wieder von der Hamburgersektion zu hören…

  2. 2.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 16. März 2008 um 12:34

    Ja, das Entwicklertreffen auf der CEBIT war ne coole Idee!

    Allerdings hatten sich auch Interessenten eingefunden, für die das Wettbewerbsthema eher offtopic ist, nämlich “echte” Content-Entwickler ( von Multimedia, FLash-Filmen, ect ).
    Es bleibt also spannend, was beim Wettbewerb herauskommt.

    Grüsse
    Rolf Hemmerling

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