Meine Kollegen und ich - wir haben bis zum Ende ganz schön gefiebert. Würden genug Konzepte eingehen? Zahlen sie auf unser Produkt ein und stimmt die Qualität? Würde es letztlich genug Siegerkandidaten geben, um die nächste Runde anzublasen? Dies war der schließlich erste Wettbewerb unter Entwicklern, den die Telekom ausgeschrieben hat.
Jetzt ist es raus: Auf unserer Homepage können Sie nachlesen, wer die Sieger der ersten Runde des Interactive TV Awards sind. Dort haben wir natürlich auch ein paar erste Informationen zu den Konzepten, die sie entwicklet haben. Gewonnen haben sie jeweils 50.000 Euro - und die Aussicht auf mehr.
Auslese in Stufen
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. 105 Ideen waren gestartet. Daraus haben unsere Produktmanager 35 herausgefiltert. Bei unseren Technikern blieben dann noch 20 davon übrig. Diese diskutierte schließlich am Mittwoch in Darmstadt unsere interne Jury und ließ zehn davon aufs Siegertreppchen.
Was die Jury denkt
Welche Einsichten unsere Jurymitglieder während der Sitzung bewegten und welche Kriterien sie bei der Auswahl leiteten, erfahren Sie in unserem Videobericht.
So geht’s weiter
Die zehn prämierten Teilnehmer werden ihr Konzept in den kommenden Monaten realisieren. Am Ende der zweiten Runde winkt drei von ihnen die Chance auf 100.000 Euro.
English abstract
10 still battling for the Interactive TV Award – the Jury has spoken
The winners of the first round of the Interactive TV Award have been announced. They each won €50,000 – and a chance for more. Our product managers picked 35 concepts from the 105 that showed up at the starting gate. After our technicians were done, only 20 remained in the running. These were reviewed by our jury on Wednesday in Darmstadt, which then selected 10 finalists. They’ll now have a chance to produce a prototype of their ideas in the coming months. The top three will receive €100,000.
The video report gives an inside look at the jury’s efforts.
Ob mit oder ohne Fernbedienung - ältere Menschen erobern neue Medien Das Abenteuer Lernen geht weiter, jenseits der 40, jenseits der 50 und weit darüber hinaus. Gerade in der Welt der Medien: Neu zu lernen sind Internet, PC, Handy, Digitalfernsehen und auch interaktives Fernsehen. Der schwerste Schritt scheint der zum PC zu sein. Wer den Sprung ins Netz geschafft hat, schafft auch alles andere. Jeder fünfte Deutsche über 60 nutzt das Internet, Tendenz steigend.
English abstract:
IPTV and the “X-Plus Generation”
With or without zapping – elderly people are taking over the new media One in five Germans over 60 use the Internet, and the trend is on the rise. Since IPTV combines television and Internet, it allows analogies to basic online media use. Nevertheless, silver surfers sometimes have difficulties understanding technical terms, and operating problems can crop up as well. Operating instructions and interface design should take this into consideration. There’s also a basic difference between how old you are on the calendar and how old you feel. Working people over 60 are often “younger” than those in their late 40s who don’t have daily contact with colleagues or communicate in many different ways. People who have no contact with computer technology as professionals are less likely to pick up on the latest trends. And as a rule, those with a higher standard of knowledge are more open for developments, even at a higher age.
Den Videorekorder programmieren, auch wenn ich nicht zu Hause bin? Das verspricht der neue Programm Manager, den es seit 7. April bei T-Home Entertain gibt. Wie genau der funktioniert? Mit Fragen wie dieser sind wir natürlich auch in unserem Bekanntenkreis konfrontiert. Hier mal ein paar Antworten:
Sendungen aufnehmen von jedem beliebigen PC aus? Muss der PC dafür nicht an den Fernseher angeschlossen sein? – Nein muss er nicht. Der Programm Manager ist für Comfort-Plus-Kunden online verfügbar, die Sendung, die Sie aufnehmen, ist abends auf Ihrem Fernseher. Der ist ja auch über die DSL-Leitung angeschlossen, und was früher die VHS-Kassette war, ist heute der Speicherplatz auf dem Media Receiver.
Kann ich dann vom Büro aus „Hallo Deutschland“ im Nachmittagsprogramm aufnehmen? – Ja kannst du. Und nicht nur das Nachmittagsprogramm. Wenn dein Kollege dir von einer tollen Sendung erzählt, kannst du übers Internet und den Programm Manager gleich den Befehl zum Aufnehmen geben.
Ich verwende meinen Videorekorder schon lange nicht mehr. Das Programmieren macht nicht wirklich Spass und er hat mir immer den Anfang oder den Schluss abgeschnitten. – Muss nicht sein. Mit Sendungen, die früher anfangen oder später aufhören, kann der Programm Manager umgehen. Keine halben Sachen mehr.
In der Programmzeitschrift vom Supermarkt um die Ecke steht so wenig drin. Die ganzen Listen danach durchzugehen, was ich aufnehmen will, ist mir zu mühsam. – Der EPG gibt auch Tipps. Die Bewertungen und Empfehlungen kommen zum jetzigen Zeitpunkt aus der TV Digital Redaktion. Dazu gehören Tagestipps aus dem klassischen Abendprogramm, Serien, Sport, Show, Information, Musik und Kinder. Eine Erweiterung ist geplant. Natürlich kann man auch Sendungen bequem auswählen, Sendungen planen oder suchen.
Ich will nicht, dass meine Kinder den Videorekorder anschalten. Wer weiß, was die machen. – Jugendschutz ist bei T-Home-Entertain eingebaut. Wenn Sie die entsprechenden Funktionen nutzen, kann gar nichts passieren.
105 Konzepte sind gestartet, 10 sind weiter im Rennen. Seit heute steht fest, welche Programmierer ihre Ideen zum interaktiven Fernsehen der Zukunft in der nächsten Wettbewerbsrunde weiterentwickeln dürfen. Wir waren heute dabei, als eine interne Telekom-Jury in Darmstadt die Sieger-Konzepte kürte. Es gab neue, spannende Ideen, über die wir bald mehr berichten können.
Die Namen der Sieger der ersten Runde des Interactive TV Awards werden am Freitagabend auf der Website zum Interactive TV Award bekannt gegeben.
Die Juroren diskutierten mehrere Stunden bis ins Detail über die einzelnen Konzepte. Nach einer Vorbewertung durch die Bereiche Produktmanagement und Technik interessierte sich die hochrangig besetzte Jury nun vor allem dafür, wie die einzelnen Ideen am Markt und bei den Kunden ankommen könnten.
Ihr Votum gaben ab: