Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




IPTV 2012: Fernsehen mit anderen Augen

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation | Tags: , , , , , , , , , , ,

IPTV kommt so langsam an in Deutschland. Ein verlässlicher Indikator ist die große Zahl neuer Marktstudien im letzten halben Jahr. Andere Länder schreiben bereits an ihrer IPTV-Erfolgsstory und zeigen gleichzeitig: die Voraussetzungen in Deutschland sind sehr speziell. Während hierzulande die Vermarktungsanstrengungen bei Netzanbietern zunehmen, sehen viele Menschen für sich noch Aufklärungsbedarf: Was bedeutet IPTV, was wird das Fernsehen der Zukunft uns bringen? Grund genug einmal der Frage nachzugehen, wohin die Reise geht und welche Etappen sich bereits abzeichnen.

English abstracts

IPTV 2012: Watching with different eyes

IPTV is slowly catching on in Germany. One sure sign is the large number of new market studies performed in the last half year. Still, other countries have already begun to write their IPTV success stories, which proves the situation in Germany is unique. Although most providers have ratcheted up their marketing activities, most viewers still don’t feel like they know enough: what does IPTV mean, what will television of the future offer? Reason enough to take a good look at what’s in store – and where we’ve been. 

Hat die Zukunft schon begonnen?

Eigentlich, könnte man sagen, hat die Zukunft des Fernsehens schon angefangen. Immerhin gibt es ja Fernsehen im Internet, Web-TV, und das bedeutet jetzt schon: Sendungen sind auf den Seiten der Programmanbieter rund um die Uhr abrufbar und wiederholbar. Nutzer drehen außerdem selbst Clips und stellen sie auf Videoportalen ein, sie suchen dort aktiv nach Inhalten, selektieren und bestimmen dabei das Wann, Wo und Wie ihres Fernseherlebnisses.

Mit dem passiven Couch-Fernsehen, das wir über Antenne, Kabel oder Satellit bekommen, hat das wenig zu tun. Auf den ersten Blick lassen sich auch gegenwärtige IPTV-Angebote derzeit noch in diese Aufzählung einreihen. Das verbirgt jedoch, welches Potenzial in IPTV steckt. Diese Technologie basiert auf dem Internet-Protokoll (IP) und überträgt Bilder, Ton und Daten über breitbandige Leitungen mit bis zu 50 Megabit ins Wohnzimmer. Damit wird es erstmals möglich, die Vorteile des Internets mit denen des Fernsehens zu verbinden.

Web-TV ist interaktiv, doch das klassische Fernseherlebnis ist das nicht. Die Fachleute sprechen hier von Lean Forward, und spielen damit auf die vorgebeugte Haltung eines PC-Nutzers an. Mit traditionellem Fernsehen verbinden wir hingegen, dass wir uns zurücklehnen und lineare Inhalte anschauen. Studien und IPTV-Experten aus den Unternehmen sind sich einig, wenn sie sagen: IPTV wird es möglich machen, dass Web TV und lineares Fernsehen nach einer Übergangsphase verschmelzen. Zuschauer werden zunehmend auch Nutzer – und zwar ohne liebgewonnene Endgeräte wie Fernseher, Fernbedienung und Chips-Tüte aus der Hand geben zu müssen. 

Die Etappen der Fernsehevolution

Interne Szenarien der T-Labs, der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungseinheit der Deutschen Telekom, zeichnen eine Entwicklung vom IPTV, wie wir es jetzt kennen, über TV 2.0 hin zum „New TV“. Gemeint ist damit, dass in einer frühen Phase Web 2.0 und vorwiegend lineares IPTV verschmelzen. Danach schließt sich eine weitere Etappe an, in der verstärkt Peer-to-Peer-Funktionen hinzukommen, also Dienste für den direkten Austausch zwischen einzelnen Teilnehmern.

IPTV im Ausland

Der Blick ins Ausland zeigt: IPTV kann schon in der gewohnten linearen Form erfolgreich sein. Erfolgsfaktoren sind exklusive Inhalte sowie attraktive und flexible Preismodelle. Stillschweigend vorausgesetzt wird natürlich eine hohe „Quality of Service“, auch dann noch, wenn es zukünftig um hochauflösendes Fernsehen geht. Für die Zuschauer heißt das eine gleichbleibende, ruckelfreie Qualität der Signale, für die Netzbetreiber zunächst einmal hohe Investitionskosten.

Insofern hängt der Erfolg von IPTV in den Boommärkten auch von Eigenheiten des dortigen Marktes ab. Manche Länder sind zum Beispiel ohnehin schon stark geprägt vom Bezahlfernsehen. Dazu gehört Frankreich, der mit rund anderthalb Millionen Kunden derzeit weltweit größte IPTV-Markt. Auch die geringe Bedeutung von Kabelanbietern wie in der Schweiz oder eine hohe Bevölkerungsdichte wie in Hongkong mit seinen über 700.000 Teilnehmern haben die dortige IPTV-Ausbreitung begünstigt.

Von dortigen Nutzungszahlen ist Deutschland noch weit entfernt. Aber die Prognosen geben auch hierzulande eine Richtung vor. Konservative Studien reden von 2 Millionen bis 2012, die anderen sehen dies so gar schon bis 2010 Wirklichkeit werden. Wie schnell die Zahlen steigen, hängt aber nicht allein von der Technik, dem Wünschenswerten und Machbaren ab, sondern auch von gesetzlichen Rahmenbedingungen, von den Rechteinhabern und Inhalte-Anbietern.

Fernsehen 2012 – was es wirklich ausmacht

Wie aber könnte das Fernsehen 2012 wirklich aussehen? Nicht überraschend: Das Tor zum Internet steht am Fernseher offen, auch wenn man dank Widgets, Feeds und Mail-Alerts ein sehr punktuelles und individualisiertes Surferlebnis haben wird. Damit ist schon angedeutet, dass in vier Jahren auch die Ära des personalisierten Fernsehens angebrochen sein soll: Menschen, die man früher Zuschauer nannte, werden sich ihr Programm aus unterschiedlichsten Quellen zusammenstellen. Woher sie kommen, kann ihnen zumindest bei der Bedienung egal sein: die Angebote integrieren sich nahtlos in Gesamtsichten und sind dank der nächsten Generation von Suchmaschinen leicht erschließbar. Wenn’s sein muss, sogar nach Gesprochenem und Gesten. Außerdem kommt Fernsehen auch auf weitere Geräte wie Mobiltelefone oder Unterhaltungssysteme in Autos. Alle diese Möglichkeiten fließen zusammen, so dass TV 2012 Interaktivät, Mobilität, vielfältigen Zugriff und Unabhängigkeit von Geräten in bisher nicht gekannter Weise vereint. Und das hat natürlich auch Rückwirkungen auf das System der Anbieter und Geschäftsmodelle: Hier wird es mehr Beteiligte geben, die sich mit innovativen Ideen einbringen und sich etwas vom Kuchen abschneiden wollen.

Interaktivität: Die Couch wird zum Regiestuhl

Als zentrales Plus von IPTV sehen Studien die Interaktivität. In diese Richtung geht bereits  Video on Demand (VoD), das Bestandteil existierender IPTV-Pakete ist. Jenseits von Blockbustern wird es dort bald auch Musikvideos im Angebot geben. Neu und nach Einschätzung der IPTV-Anbieter sogar schon kurzfristig machbar ist hingegen “Multi Angle Viewing”. Stürmer beim Angriff aus unterschiedlichen Kamerablickwinkeln: Vielleicht noch nicht zur Europameisterschaft, aber Sportfans werden sich bald freuen, selbst den Regiestuhl im Stadium zu besetzen.

IPTV-Interaktivität wird auch bedeuten, sich bequemer als bisher an Quizsendungen und Spielshows zu beteiligen oder für seine Lieblingskandidaten zu voten. Zusatzfunktionen entstehen auch aus der Verschmelzung von Telefonie-, Internet- und Fernsehen, denn es wird möglich sein, Anrufe auf dem Fernsehbildschirm zu bekommen und das Adressbuch zu managen.

Shopping wird außerdem ein großes Thema, auch wenn die Realisierung nach Expertenmeinung wohl noch ein wenig auf sich warten lässt. Bestenfalls ist es ein Gewinn für Händler und Käufer gleichermaßen, wenn sich direkt aus dem Shoppingkanal heraus Infofenster oder auf Webseiten öffnen lassen. Mehr über einzelne Produkte können auch zusätzliche Info-Videos bringen.

Überblick behalten

Bei der Fülle an möglichen Sendern, Diensten und anderen Quellen für Inhalte stellt sich natürlich die Frage, wie wir uns zukünftig in der Masse der Angebote und Inhalte zurechtfinden werden. Wie es im Internet Suchmaschinen gibt, so wird das neue Fernsehen vielfältig einsetzbare Electronic Program Guides (EPG) haben. Mit ihnen können Zuschauer  Showmastern und Nachrichtensprechern sogar auf den Mund schauen oder einmal anhand von Bewegungsmustern erfassen, wo getanzt und wo geschossen wird.

Von Familienzusammenführung bis Hausarztbesuch

Sobald sich Interaktivität nicht mehr allein auf Sendungen und Programme beschränkt, sind wir in der nächsten Phase der IPTV-Evolution. P2P steht im Internet für Peer-to-Peer, und was dort geht, könnte irgendwann natürlich auch für IP-basiertes Fernsehen genutzt werden. Communities wie Fanclubs, Partnerbörsen oder regionale Foren können dann erstmals auch übers Fernsehen Videos und andere Inhalte austauschen. Die Teilnehmer der Community könnten sogar miteinander per Video-Stream in Kontakt treten, ohne dass ein Programmanbieter vermittelt. Selbst Familien könnten entfernt lebende Verwandte per Bild und Ton in ihre Geschichten einbeziehen und alle zusammen sich an den Videos ihrer Sprösslinge vom Austauschjahr im Ausland erfreuen. Nur ein kleiner Schritt und wir konsultieren den eigenen Hausarzt per Fernseher, ohne überhaupt vor die Tür zu müssen.

Mobil und TV werden eins

Wer dagegen öfter unterwegs als in den eigenen vier Wänden ist, wird es schätzen, alle IPTV-Optionen auch von mobilen Endgeräten aus zu nutzen. Die Spanne der Pläne reicht von der Live-Übertragung über die Bedienung des Online-Videorekorders bis hin zur Hypertext-Interaktivität und Peer-to-Peer.

Handys werden aber auch andere wichtige Funktionen übernehmen. Das Buzzword Convergent TV steht dafür, wie mobiles und Wohnzimmer-IPTV einmal verschmelzen, so dass der Zuschauer beides schließlich als Einheit wahrnimmt. Dabei geht es um mehr als das mobile Bedienen des Videorekorders. Zu den einfacheren Anwendungsfällen gehört noch, dass ein für einen Tag gemietetes Video sowohl auf dem Fernseher als auch auf dem Mobiltelefon abgespielt werden kann.

Darüber hinaus sehen IPTV-Anbieter das Mobiltelefon jedoch am Zuge, wenn Zuschauer sich parallel zum laufenden Programm vertiefende Informationen darstellen oder sich in einen Chat mit Fachleuten einklinken möchten. Das bedeutet gemeinsames Fernsehen in der Familie oder mit Freunden, ohne auf zusätzliche, individuelle Informationen zu verzichten, etwa über den favorisierten Möchtegern-Showstar in der neusten Casting-Show. Zunehmend wichtiger wird die bequeme Personalisierung via Handy nach Einschätzung der Anbieter auch für die Übermittlung personengebundener Autorisierungscodes. Übersetzt heißt das: es wird leichter und vor allem sicherer, Angebote mit Altersbeschränkung oder mit exklusiv erworbenen Nutzungsrechten abzurufen.

Szenarien sind das eine, in der Realität wirken immer viele Faktoren zusammen. Sicher ist nur: die Entwicklung des Fernsehens wird mit IPTV für alle spannend. Es mag sein, dass wir die gute alte Flimmerkiste schon bald mit anderen Augen sehen.

… und mit welchen Augen blicken Sie auf IPTV 2012? Zuschauer, Anbieter, Netzbetreiber, Entwickler - was bringt die Tele-Vision? Lassen Sie uns wissen, wo Sie persönlich die Herausforderungen, wo die Chancen des Fernsehens der Zukunft sehen.

Mehr zum Thema lesen? Die neuesten Marktstudien über IPTV

Next Generation TV - Wie verändert IPTV die Fernsehwelt? (Deloitte)

IPTV - Das neue Fernsehen? (PriceWaterhouseCoopers)

IPTV – Über Internet anders fernsehen?! Mehrwert oder nur mehr Kosten? (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen)

New report predicts the third phase of Internet evolution (Discovery Institute)

In Europe, IPTV grows stronger in less ”cabled” TV markets (InfoCom)

IPTV Global Forecast –2007 to 2011 (Multimedia Research Group)

Zukunft digitale Wirtschaft (Bitkom)

Alle aktuellen Meldungen zu Nutzerzahlen auf IPTV Watch

Verwandte Beiträge

Dieser Beitrag wurde am Montag, 07. April 2008 um 13:45 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Medienwelt abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

« Zum vorherigen Beitrag - Zum nächsten Beitrag »


4 Kommentare (Kommentar schreiben?)

  1. 1.- Leander Carell / Nowtilus VOD_BOX

    Kommentar vom 12. April 2008 um 10:39

    Die Anwendungsfälle sind alle hochinteressant und erinnern mich an meine damalige Sicht auf die Zukunft. Als ich 1990 TOTAL RECALL sah und in einer Szene der Held ein Videotelefon benutzte, stand für mich fest, dass wir in der Zukunft angekommen sein müssen, wenn das möglich ist. Nicht lange danach konnte man die ersten Prototypen bestaunen. Noch ein paar weitere Jahre waren nötig, bis Videomessaging mit meinen Freunden zum Alltag wurde. Dank guter Usability.

    Ich bin überzeugt, dass viele sinnvolle Anwendungsfälle sich etablieren können, wenn sie einer jungen Generation schmackhaft gemacht werden. In aktuellen Studien zum Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen kommt heraus, dass eine große Affinität zur Technik besteht (14-29) und junge Menschen (14-18) mindestens 3 Dinge am Computer parallel tun. Auch gehen sie online shoppen, wenn sie mit den richtigen Produkten angesprochen werden und sind sehr offen gegenüber Werbung. Diese Generation wird dafür sorgen, dass unser Verständnis für den Umgang mit Fernsehen sich nachhaltig verändern wird.

    Wenn u.a. solche Erkenntnisse bei der Entwicklung von IPTV-Angeboten beachtet werden, können sie aus meiner Sicht sehr erfolgreich werden. Wenn eine junge Generation erstmal mit den Möglichkeiten vertraut gemacht wurden ist, wird sich eine Nachfrage für sehr vielfältige IPTV Services ergeben. Und dann ist die Zukunft ganz schnell im Heute angekommen.

    Ich werde definitiv an diesen Entwicklungen mitwirken ;-)

  2. 2.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 13. April 2008 um 07:50

    Lieber LEander Carell,
    die Telekom ist mit mindestens 2 Generationen von “Bildtelephonen” am Markt gescheitert, bei denen man ja “nur” ein kleines zusätzliches Display am Telephon hatte, einmal analog, und einmal mit ISDN. Da haben auch “Total Recall” ( ein cooler Film !) oder die “Enterprise” Serien nichts genutzt.

    Ein Problem mit neuen Technologien ist, gerade für “Ingenieure/Techniker”, daß man nicht darüber nachdenkt, wie man sie in existierenden und gewohnten Prozesse nutzt.

    Denn seit wann steht das Telephon da, wo das TV ist ?
    Seit wann stellt man die stromfressenden “Glotze” im Wohnzimmer oder Schlafzimmer an, nur weil das (schnurlose oder nicht schnurlose) Telephon klingelt und man sich irgendwo, aber eben nicht im Wohnzimmer oder Schlafzimmer befindet :-) ?

    Drum auch der Wettbewerb, wo man in der ersten Phase keine “Funktion” ausprogrammiert, sondern einen Businessplan erstellt der beweisst warum die Funktion beim Kunden nachgefragt wird und einen Mehrwert bietet.

    Vielleicht überbewerten wir ja auch nur “TV” :-). Internet-Videoconferencing ist ja seit 10 Jahren üblich, wozu dann noch das TV-Gerät mit seiner üblicherweise minderwertigen Auflösung von 640×480 bei NTSC ?

    PS: Es gibt 16:9 TV-Geräte mit VGA-Anschluß, bei denen man die 16:9 Darstellung nicht für den PC-Betrieb abschalten kann. Drum ist bei dem TV einer Bekannten auf dem Computer-Desktop auch alles verzerrt, was insbesondere beim Anschauen von Photos hinderlich ist. Soviel zur Wertschätzung von “Computer-Nutzern” bei TV-Herstellern :-(.

    Viele Grüße
    Rolf Hemmerling

  3. 3.- C.Rietsch

    Kommentar vom 01. Mai 2008 um 20:53

    Also, IPTV hat sicher Potential. Doch der Preis ist für die meisten wohl die höchste Einstiegbarriere. Bis es da zu einem richtigen Durchbruch mit hohen Benutzerzahlen kommen könnte, werden sicherlich noch viele Jahre vergehen. Und bis dahin gibt es bestimmt schon eine Nachfolge-Technologie…

  4. 4.- Andreas Junghans

    Kommentar vom 16. Januar 2009 um 14:24

    Generell muss ich dem Artikel zustimmen. IPTV wird sich über kurz oder lang durchsetzen. Dabei ist anzunehmen, dass wohl die zweite Variante (lang) wahrscheinlicher ist. Der hier dargestellten Zeitrahmen von 2012 ist meines Erachtens nach nicht einzuhalten. Dies zeigen nicht nur generelle Umfragen zum Thema IPTV, sondern auch die Entwicklung dieses Themas im Internet. Artikel wie diese oder Seiten, wie Max-IPTV, bilden leider immer noch die Ausnahme.
    Auch wenn ich sonst oft auf die Telekom schimpfe, ist sie in diesem Fall, mit Ihrem ‘Entertain’ Angebot und der dazugehörigen Werbung, ein Vorreiter in Deutschland.

Einen Kommentar hinterlassen