Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Startschuss für den Praxis-Test: Workshop läutet Umsetzungsphase ein

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation | Die Funktion ist deaktiviert.

Jetzt wird´s ernst für die Konzepte der Erstrundensieger: Am 5. Mai begann die Phase der Prototypen-Entwicklung mit einem gemeinsamen Workshop aller Teilnehmer in Darmstadt. Auch für uns war das eine erste Möglichkeit alle persönlich zu treffen und in Gesprächen mehr über ihre Ideen und ihre Stimmung zu erfahren. Ein paar Eindrücke haben wir auch in einem kurzen Video-Bericht eingefangen.

“Auf den Tisch gestiegen und gejauchzt”

ZurBegrüßung war es uns noch einmal wichtig, die Bedeutung des Awards in der Strategie der Telekom herauszustreichen: “Wir wollen Begeisterung und Innovationen für das interaktive Fernsehen in Deutschland wecken,” war unsere Botschaft an dieTeilnehmer. Als Erstrundensieger hatten sie unserer Meinung nach bereits ihr Potenzialgezeigt, dass sie dabei Herausragendes leisten können.

Wer so gelobt wird, hat guten Grund “auf den Tisch zu steigen und zu jauchzen”. So jedenfalls berichtete einer der Teilnehmer von seiner ersten Reaktion auf die Nachricht, zu den Gewinnern zu zählen.

Eine Menge Arbeit

Die erste Freude ist verflogen, und allen ist spätestens jetzt klar, dass noch eine Menge Arbeit auf sie wartet. Entsprechend ging es auch im Workshop bereits ans Eingemachte: Welche Technologie und welche Anforderungen genau stehen hinter T-Home Entertain? Wie sehen die Details der Entwicklungsumgebung aus (Application Development Kit)? An diesen Fragen hangelten sich einzelne thematische Stationen während der beiden Tage entlang. Dazu gehörten auch Einblicke in den technischen Support von Seiten der Telekom während der Prototypen-Entwicklung und Tests mit T-Home Entertain. Jedes Kandidaten-Team hatte außerdem die Möglichkeit einzeln mit dem technischen Supportteam spezielle Fragestellungen anzusprechen.

Die Erstrundensieger treffen sich

Stimmung aus erster Hand und Kommentare einzelner Kandidaten bekommen Sie in unserem Video-Bericht zum Entwickler-Workshop in Darmstadt am 5. und 6. Mai 2008.


 

Die Award-Teilnehmer ließen den ersten anstrengenden Tag des Workshops in einem Darmstädter Biergarten ausklingen.

Die Award-Teilnehmer ließen den ersten anstrengenden Workshoptag in einem Darmstädter Biergarten ausklingen.

English abstract

Time to get real: workshop kicks off realization phase

The development phase for prototypes started on May 5. It began with a joint workshop in Darmstadt with all the remaining applicants. The impressive efforts of the first-round winners demonstrated their strong interest in interactive TV in Germany. And the work isn´t yet over. Each team had the opportunity to ask questions of the technical support team. The key question for everyone was: “What are the technologies and exact requirements of T-Home Entertain? What´s in the Application Development Kit?” Candidates speak for themselves in the video reports recorded at the Developer Workshop in Darmstadt on May 5 and May 6, 2008.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 12. Mai 2008 um 12:16 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Award abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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12 Kommentare (Kommentar schreiben?)

  1. 1.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 19. Mai 2008 um 06:47

    Also beim “Elevator Pitch”,

    dem Erklären des Vorhabens in 1-2Minuten, wie jetzt bei der 2.Runde des Zuschauerwettbewerbs
    “http://www.interactive-tv-award.de/pub/”

    , da hat die überwiegende Zahl der Teams VERSAGT.

    Es ist nicht rübergekommen, was sie eigentlich tun wollen.
    Und das ist traurig.

    Ich habe nur in einem Fall Höchstbewertung (5 Punkte = Unabhängigkeit von Zeit und Raum ) und einmal zwei Punkte ( = vernetzte Welt ) vergeben, ansonsten nur immer gnädigerweise EINEN Punkt - weil man NULL Punkte leider nicht vergeben konnte.

    Gabs da keine Endkontrolle, also dass die Teams selber hören konnten, was sie gesagt hatten, um die Sache nochmal zu wiederholen ? Oder hat man den Teams nicht gesagt, wozu sie interviewt wurden ? Oder war es aus dem Stegreif ? Oder war es den Teams egal, weil die Zuschauerbewertung sie nicht beim Fortkommen in die 3.Runde tangiert.

    Peinlich peinlich,… dass einige der Gewinner-Teams die ihre Ideen noch nicht mal auf 1-2 Minuten zusammenfassen können oder wollen, hier weitergekommen sind.

    Vielleicht hätte man so ein 1-2 Minuten Statement als Video einzusenden Pflicht machen sollen, beim Wettbewerb, mit z.B. 30% Bewertungsanteil. Die Gewinner wären damit dann überwiegend NICHT weitergekommen…

    Grüsse
    Rolf

  2. 2.- Team Interactive TV Award

    Kommentar vom 19. Mai 2008 um 12:24

    Lieber Herr Hemmerling,

    Sie hatten hohe Erwartungen an die Video-Präsentationen unserer Teilnehmer. Sie müssen sich allerdings auch selbst fragen: Welche Details hätte ich von meinem Konzept preisgegeben, wenn ich weiss, das steht dann in der Öffentlichkeit? Wir wissen, dass bei allen Interviewten Überlegungen eine Rolle spielen, wie sie ihr geistiges Eigentum schützen. Daher kam für uns nur in Frage, dass wir es den Teilnehmern freistellen, in welcher Tiefe sie antworten.

    Dennoch: es wird weitere Informationen von den Erstrundensiegern geben. Wir haben alle eingeladen, sich im Blog schriftlich zu Wort zu melden. Freiwillig auch hier, und mit freier Themenwahl. Aber es wird sicher Beiträge geben, die Anlässe für interessante Diskussionen liefern werden.

    Mit freundlichen Grüssen
    Team Interactive TV Award

  3. 3.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 19. Mai 2008 um 16:58

    Warum sollen dann die “Zuschauer” für die Teilnahme am Zuschauerpreis diese Ergüsse des Vermeidens von nichtgeistigem Eigentum bewerten, und wonach ?

    Ich hab’s nach dem bewertet was ich HÖRTE.
    Und das kann ich doch nur allen anderen Zuschauer-Teilnehmern auch empfehlen…

    Grüsse
    Rolf

  4. 4.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 19. Mai 2008 um 17:06

    Ich meine ja, 2 Teams habens gepackt ( Lob !), nur der Rest grösstenteils nicht, und das sagt doch alles.

    Wie gesagt vorschlag, beim nächsten Telekom-Wettbewerb sendet jeder Teilnehmer einen 2-Minuten Elevator-Pitch auf Video ein, und gut ist.

    Da würde sich die Spreu vom Weizen trennen, auf viel fairere Weise - wer den Elevator Pitch nicht hinbekommt, kann sich ja ausrechnen dass sein Konzept wahrscheinlich mau ist…

    Grüsse
    Rolf

  5. 5.- Teilnehmer

    Kommentar vom 20. Mai 2008 um 00:14

    alles nach /dev/null schieben : )

    bei den Videopräsentationen wird doch wirklich zum grössten Teil nur heisse Luft verteilt … interaktiv - für die ganze Familie - tolles Konzept - blabla … warum mutet ihr diese Videos einem zu? Was soll man da bewerten? Die Anzahl der Wörter? Warum wird hier wieder künstliches Rauschen erzeugt? … und bitte kommt jetzt nicht mit der Antwort “… ist halt alles geheim!” - genau dann sollte man von den nicht informativen Videobeiträgen absehen…

    Mist - wieder Zeit verschwendet!

  6. 6.- Robert Schlabbach

    Kommentar vom 20. Mai 2008 um 13:21

    Vor allem fragt man sich bei manchen, ob die wirklich mutwillig am Markt vorbeientwickeln wollen: Manche geben als Zielgruppe den “unbedarften” Zuschauer an, der kaum Ahnung vom PC oder womöglich gar keinen hat.

    Tjaaa, nur dummerweise hat diese Zielgruppe auch kein Entertain, denn wer ohne bzw. mit wenig Interesse am PC wird sich schon einen schnellen Internetzugang besorgen? Solche Leute haben einen Kabelanschluss und das Interesse für IPTV tendiert stark gegen null.

    Und dann fragt man sich schon, warum die Jury ausgerechnet Konzepte auswählt, für die es doch ganz offensichtlich keinerlei Bedarf gibt…

  7. 7.- Team Interactive TV Award

    Kommentar vom 20. Mai 2008 um 14:20

    Lieber Rolf Hemmerling,

    danke für den konstruktiven Vorschlag, dass jeder Teilnehmer qua Teilnahmebedingungen sein Konzept per Video präsentiert. Ja, dies hätte möglicherweise die Aussagekraft erhöht. Nicht jeder Programmierer ist aber auch ein geborener Kommunikator. Für diesen Wettbewerb war uns die inhaltliche Qualität und Schlüssigkeit der schriftlichen Unterlagen einfach wichtiger. Am Ende wäre dann doch die Frage offen geblieben: Hätten wir das aussagekräftige Video hinterher veröffentlichen können?

    Und da, lieber Teilnehmer,

    sind wir bei Ihrem Punkt: Ideenschutz ja oder nein, Kommunikation ja oder nein. Da gibt es einen Zielkonflikt: Reden halten wir alle für wichtig, aber manchmal gibt es andere Erwägungen und da hält man besser den Mund. Beim Ideenschutz können wir niemandem dreinreden: Was er tut, muss jeder selbst entscheiden.

    Daher möchten wir die Erstrunden-Sieger auch in Schutz nehmen: Sie, lieber Teilnehmer, sind doch auch Programmierer und haben ein Konzept gehabt. Was hätten Sie darüber öffentlich gesagt? Da ist es sicher jetzt leichter, aus dem Off zu kommentieren, ohne besondere Rücksichtnahmen. Das sei Ihnen zugestanden, auch die hohen Massstäbe, die Sie anlegen - die sind ja durchaus wertvoll.

    Aber jetzt sollen wir eine Schwarzweiss-Entscheidung treffen und ganz auf die Videos verzichten? Nein. Wir denken, dass sie ihre Berechtigung haben. Man will ja auch die Gesichter hinter den Ideen sehen. Wie bereits angekündigt, die Videos sind ein erster Schritt: Auch wir möchten die Diskussion über Ideen und Konzepte vertiefen und werden daher den Teilnehmern in Kürze Gelegenheit geben, sich im Blog schriftlich zu äussern.

    Viele Grüsse
    Ulrich Brünger, Projektleiter Interactive TV Award

  8. 8.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 21. Mai 2008 um 11:56

    Was soll das Geschwafel vom Ideenschutz,
    die Zuschauer SOLLEN doch die Ideen bewerten für die 2.Runde des Zuschauerwettbewerbs.

    Und mal krass gefragt:
    Die eine “Idee” des Team das siegt, die wird vor den Konsumenten des T-Home Entertains auch geheim gehalten, im Sinne “ja wir haben hier einen Dienst, aber in 1-2 Minuten können wir den nicht erklären, aber Ihr sollt ihn schön kostenpflichtig abonnieren bzw. bei kostenlose Nutzung es als ECHTS Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem nicht-interaktiven Kabel/Antennen/Satelliten-TV empfinden”. Das wird dann wohl nix werden mit dem Erfolg beim zahlenden T-Home Entertain-Zuschauer…

    Das ist ja die Idee des Elevator Pitch:
    Eine Idee auf den Punkt bringen ( theoretisch in 30 Sekunden,aber realistisch 1-2 Minuten - da sollte es wirklich geklappt haben).

    Die empfohlene Einsendung der Videos beim Wettbewerb hätte der Jury geholfen, mit einem Schlag 50% der Teilnehmer auszusieben, die die nicht WISSEN warum der Zuschauer “kaufen” soll.

    Und NATÜRLICH hätte die Veröffentlichung DIESER Videos für die 2.Runde des Zuschauerwettbewerbs es gebracht.

    Wozu ist der Zuschauerwettbewerb eigentlich da, wenn nur 2 von 10 Beiträgen nicht nur Wischi-Waschi enthalten sondern auf den Punkt kommen. Und ich ahn’s dass diese beiden (schon namentlich von mir erwähnten Beiträge ) vermutlich doch nicht in die Top3 kommmen… ich drück den beiden echt die Daumen - nachdem ich trotz revolutionärem Konzept leider in der 1.Runde nicht weitergekommen bin.

    PS: Ideenschutz und öffentlicher Wettbewerb,
    klar die 95 “Nieten-Ideen” zu denen auch meine zählt aus Sicht der Telekom, die sollten geschützt werden.
    Aber Gewinner-Ideen, und es gab ja schliesslich 50.000 EUR pro Idee schon, warum sollten sie weiter “geschützt” werden - hallo es sind “Gewinner” und die haben ihre Ideen zu präsentieren in der Öffentlichkeit.

    Zumal die Konzepte in Deutschland ja wohl kaum urheberrechtlich oder geschmacksmustermässig geschützt werden können - also auch keines Schutzes bedürfen durch den Wettbewerbsausrichter. Das MONOPOL des Wettbewerbsausrichters, nur die Gewinner-Idee der 3.Runde wird auf der Platform implementiert, sorgt für den Schutz.
    Auch die Gewinner der 1.Runde haben letztlich nichts von ihrem schutz - denn im Internet OHNE Telekom-Führsorge sind sie ja wertlos und noch nicht mal die 50.000 EUR wert.

    Grüsse
    Rolf

  9. 9.- Alon Tzipory - Participant

    Kommentar vom 24. Mai 2008 um 22:20

    Dear Mr. Hemmerling,

    First, I’m one of the participants and lead the PersonalTV team. We are excited of taking part of making TV history and we believe that Telekom has done a great move by supporting IPTV application development and helping this industry to move forward with many great ideas.

    I agree with you. You are right by asking to expose more of the ideas and to communicate more of what we are doing. As you may understand, the competition has not finished yet. Like in any other competiotion, soccer championship for instance, there are participants that climb up by winning each stage, and still you can’t read their coach’s strategy and tactics along the way.

    Yet, I’ll try to give you our elevator speech:
    Since the invention of the TV, nothing has really changed in the manner of how we watch TV - lean back and rest! Consuming TV differently must be part of big social and cultural changes that would take much time in turn. PersonalTV lets you watch your favorite content in the same way you already used to.

    I hope I could give you more of what we are doing and promise to keep telling about what we are doing…

    I call other participants to share their exciting work as well!

    Best Reagrds,
    Alon Tzipory
    PersonalTV

  10. 10.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 01. Juni 2008 um 13:47

    Alon, for example
    your concept was clear by the headline “user-generated rating”, so it does not really matter if you just tell blabla in the video as you did,

    but for voting your concept it would be interesting to learn from you why it should be “better” or “more comfortble” than any existing free or commercial rating system
    a) in Germany, we have commercial paper “TV magazines” which provide a good rating system, some of it even free by Internet.
    b) for any movie or US TV movie, there is a wonderful rating system at IMDB.ORG. Especially I learn the US titles of the movies or name of actors from (a), so that I usually find the movie within seconds.

    So I would expect to learn an answer within 1-2 minutes in your video. This has to be a marketing answer, not a an answer which reveals “secret technical details”.

    And this was missing with 8 out of 10 video entries, so with yours.

    If you can´t tell it in 1-2 minutes, you can´t sell the idea.

    Sincerely
    Rolf

  11. 11.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 01. Juni 2008 um 14:12

    So to help you, Alon, I start with the part 1 of the Elevator pitch, and you can add the second part.

    “Personal TV provides a user-generated contents rating.

    Advantages:
    Our system has some advantages in comparison to existing systems,
    a) You must buy a paper TV magazine regularly ( the customer spends less money, if your service is free, or spends equivalent money, or even more ? Do you know the price of a TV paper magazine with a good rating sytem ? What are the good rating systems in Germany ( my answer for you, but did you know : either the “stars” or the “thumb ub” system ) ?
    b) You must NOT be able to read english fluently, as it is necessary to use IMDB.ORG( you have to provide statistics that xx % of the germans between 14 and 49 have such english knowledge too bad to understand IMDB.ORG)

    c) additionally, your system provides an accumulation of rating, so it is not “lost” when the TV magazine is thrown into garbage

    d) additionally, you are interested in audience who is willing to “convince” others by frequent ratings (this is difficult to argue !)

    Theats:
    e) Some of the german TV magazines provide free rating and description by Internet

    So from my point of view, there was little reason to let you pass to stage 2 of the competition, due to (e), but I expected that you explained a-d in the video or name it in your elevator pitch.

    Your elevator pitch, given as answer to my message here is the forum was just blablabla, sorry to say.

    Sincerely
    Rolf

  12. 12.- Rolf Hemmerling

    Kommentar vom 01. Juni 2008 um 14:17

    “a)You must NOT buy a paper TV magazine regularly”
    of course….

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