Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Interaktives Fernsehen oder die Segnungen des Rückkanals

Von Brigitte Trenfield, Concepts@large | Die Funktion ist deaktiviert.

Wir haben immer schon mit unserem Fernsehgerät interagiert: indem wir es ein- und ausgeschaltet haben, indem wir gelernt haben zu zappen. Seit den Anfängen des Fernsehens hat sich auch die Art der Beteiligung von Zusehern entwickelt, erst per Post, dann per Telefon. Call-in Spiele, Telespiele, Votings und Tele-Shopping und user-generated content kommt über Home Videos auf die Bildschirme. Was ist also der Unterschied zum Angebot auf dem Internet oder über die immer mächtiger werdenden Spielkonsolen?

Bei YouTube kann ich den von mir gewünschten Inhalt ansehen, über die Spielkonsole kann ich Multiplayer Games spielen, Fotos mit meinen Freunden sharen, in Second Life mir meine eigene Realität schaffen und meine Einkäufe erledige ich ohnehin online.

Warum sollte also das Fernsehen diese Funktionen kopieren?
Weil es ein Massenmedium ist?
Weil es leichter zu bedienen ist als ein PC oder eine Game Console?

Das Fernsehen wird in der nächsten Zeit über weite Strecken ein lean-back-Medium bleiben. Die meisten von uns leben nicht mehr dort wo sie geboren sind, die Familien und Freunde sind oft über mehrere Länder verteilt, Arbeitszeitmodelle verändern sich, und wir sitzen nicht mehr gemeinsam im Wohnzimmer, um fernzusehen. Und wir sind mittlerweile gewohnt, Informationen schnell und gezielt abzufragen und aufzunehmen.

Der Mehrwert des interaktiven Fernsehens wird dann bewiesen sein, wenn sich diese Interaktivität an unsere geänderten Lebensumstände anpassen kann - unabhängig von Zeit, Raum und Medium.

Brigitte Trenfield gehört zum Team mit dem Wettbewerbsbeitrag “Instant Information“.

English abstract

Interactive television, or the blessing of the feedback channel
Why should television copy functions we’re used to on computers?
Because it’s a mass media?
Because it’s easier to use than a PC or a game console?


By and large, the television will remain a lean-back-medium in the time to come. Most of us no longer live where we were born, family and friends are often spread out over several countries, work models are evolving, and we no longer watch television all together in the living room. And now we’re used to quickly calling up and recording exactly the information we want.
If this interactivity can be made to fit in with our changing circumstances, the benefits of interactive television will really make themselves felt - independent of time, space and medium.
Brigitte Trenfield’s team entered the Awards with the project “Instant Information”.

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 30. Mai 2008 um 11:26 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie User abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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