Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Steckbrief außer Konkurrenz: Fernsehen, das sich selbst produziert

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation | Tags: , , , , ,

Manchmal ist die Zeit noch nicht gekommen. So auch für das Konzept von Rolf S. Wolkenstein und Joerg Weimann (BIG GmbH) mit ihrer Vision, das Fernsehen zur Location zu machen, an der TV-Events im interaktiven Prozess zwischen den Zuschauern entstehen. Konsequent realisierbar ist das Konzept zur Zeit leider nicht. Obwohl es damit nicht in die erste Runde aufrücken konnte, möchten wir dennoch seine Vision den Bloglesern hier zur Diskussion stellen.

Fact sheet without competition: Television that produces itself

Sometimes it’s not yet time. This is true for a concept from Rolf S. Wolkenstein and Joerg Weimann (BIG GmbH). Their vision makes TV a location where events become an interactive process between viewers. Unfortunately, this concept isn’t feasible yet. Since this made it unable to pass the first round, we’d like to present the vision to blog readers for discussion.

Im Mittelpunkt der Idee steht der T-Room - ein speziell ausgestattetes Fernseh-Studio für interaktive Live-Events, an denen auch die Zuschauer zu Hause mitwirken können als wären sie vor Ort.

Konkret:

  1. Der T-ROOM eignet sich für Musik-Showcases, die von den Gästen bewertet werden und gleichzeitig Promotion für die anstehende Tour sind. Der Gast kommt in den Genuss, als erster zu hören und zu sehen, was normalerweise nur einem internen oder auch zufälligen Publikum vorbehalten ist. Über Demo-Tapes können Wettbewerbe veranstaltet werden.
  2. Neue Kino- und TV-Filme als erster sehen. Zuschauer geben für die Produktionen Ratings ab - direkt nachdem sie vom Schnittplatz kommen.
  3. Privatpersonen können Partys wie Videokonferenzen gestalten und Fotos hochladen.
  4. Der T-ROOM kann auch für offizielle Konzerte von neuen oder wenig bekannten Bands genutzt werden. Diese Konzerte sind entweder durch die Telekom oder andere Markenartikler gesponsert oder können als Pay per View angeboten werden. Für Wartezeiten vor Live-Sendungen bekommt der Zuschauer Vorschläge mit passender Unterhaltung aus dem Archiv.

Geschäftsmodell:

Unternehmen können sich im T-ROOM einem ausgewählten Publikum präsentieren, Imagekampagnen bewerten lassen oder Produkte testen. Definierte Gast- und Zuschauergruppen werden ausgewählt und für ihre Teilnahme mit Preisen oder Bonuspunkten wie Happy Digits belohnt.

Sponsoren erhalten konfektionierte Angebotspakete zu Einzelevents und Eventreihen.

Im Businessbereich kann die Telekom neue Produkte und Anwendungen testen oder aber den Raum an andere Werbetreibende, Marktforschungsunternehmen und Produkthersteller vermieten. Produktvorstellungen entwickeln sich zu einer Show, als Weiterentwicklung klassischer Werbung.

Programminhalte werden im Pay per View-Modell präsentiert. Dazu kommen die
Shopanbindung für Merchandise Produkte und Tickets sowie eine Download-Area für weitere Tour-Info und auch frei abrufbare Events zum neugierig machen.

Fact sheet without competition: Television that produces itself

Sometimes it’s not yet time. This is true for a concept from Rolf S. Wolkenstein and Joerg Weimann (BIG GmbH).  Their vision makes TV a location where events become an interactive process between viewers. Unfortunately, this concept isn’t feasible yet. Since this made it unable to pass the first round, we’d like to present the vision to blog readers for discussion.

The basis for the idea is the T-ROOM - a specially equipped television studio for interactive live events where viewers at home can participate as if they were in the studio.

Concretely:

  1. The T-ROOM is ideal for music shows that can be rated by guests while serving as promotion for upcoming tours. Guests enjoy being the first to hear and see what is usually reserved for insiders or audiences previously unaware of their luck. Competitions could be organized based on demo tapes.
  2. New films and TV shows could premiere in the T-ROOM. Viewers could rate the productions as soon as they leave the editing room.
  3. People could organize parties or video conferences and upload photos.
  4. The T-ROOM could also be used for official concerts or unknown bands. The concerts can be sponsored either by Telekom or other consumer goods companies - or be offered as pay-per-view. Before the concert starts, viewers are offered entertainment suggestions from the archive.

Business model:

Companies can present themselves to a specially selected audience in the T-ROOM, have their image campaigns evaluated or even conduct product testing. Pre-defined guest-lists or viewer demographics can be selected and viewers are rewarded for participating with prizes or bonus points such as Happy Digits.

Sponsors can select from customized offers for individual events or event series.

In the corporate space, Telekom could test new products and applications or rent the T-ROOM to other companies, market research groups or manufacturers. Product introductions become a show - a natural evolution from traditional advertising.

Content would be offered using the pay-per-view model. In addition, the shows could be linked to shops for merchandising and tickets as well as a download area for additional tour info. Additional events could be listed to kindle interest.

The archive would save a maximum of 30 shows.

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Dieser Beitrag wurde am Montag, 30. Juni 2008 um 14:10 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Award abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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