Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Social siegt

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation | Die Funktion ist deaktiviert.

Jetzt ist es raus, welche Konzepte in die nächste Runde gehen. Die Akzente der Jury liegen dabei auf den Themen soziale Vernetzung, Suchen und Finden sowie Verbinden von Informationssphären. Nachdem die Finalisten sich mit ihrem Prototyp vor der Jury erfolgreich schlugen, setzen sie ihre Anwendung nun auf der T-Home Entertain Plattform um. Am Ende der dritten Runde warten Nutzertests und damit das direkte Feedback potenzieller Zuschauer.

Die Finalisten (mehr dazu auf der Website):

  • Instant Information von Trenfield & Regner: “Sofort, ohne Vorbereitung zur Verfügung”. So steht es im Duden Fremdwörterbuch, wenn man “Instant” nachschlägt. Die Kernidee des Konzepts aus der Feder des Duos Brigitte Trenfield und Andreas Regner ist damit prägnant beschrieben.
  • FamilienFun von 3 frogs: IPTV für die Familienbande im globalen Dorf, soziales Netzwerk statt Vereinsamung: Das ist das Konzept von 3frogs.
  • Live Recommendation Network von creambots: Medieninhalte werden nicht nur passiv konsumiert, sondern auch aktiv kommuniziert. Fernseherlebnisse, ob Lieblingsfilme oder spannende Dokumentationen, wollen mit anderen geteilt werden. Ganz besonders mit Menschen, denen man vertraut - wie mit der Familie, Freunden und Bekannten.

Genauer draufschauen? In Kürze in diesem Blog.

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 11:49 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Award abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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8 Kommentare (Kommentar schreiben?)

  1. 1.- steffen schuler

    Kommentar vom 16. Juli 2008 um 21:18

    Schade, schade, schade. Aber hat man hierfür wirklich einen solchen Wettbewerb ins Leben rufen müssen? Irgendwie nix Neues - bislang hatte ich noch kein “Aha-Genial-Erlebnis”.

    Weder bei diesem Wettbewerb noch auf dem toten Developer-Portal (developer.telekom.de); und bei diesen Aussagen habe ich schon 2t Nachsicht abgezogen (Ist ja der erste, Wettbewerb / Developer-Portal etc. - jajaja).

    Wirklich interessante Beitrage (anderer Teilnhemer, also nicht die eigenen) waren doch wirklich innovativ und vielversprechend.

    16.Juli, T-Bonn

  2. 2.- Frank Didszuleit

    Kommentar vom 17. Juli 2008 um 09:41

    Dem kann ich nur beipflichten … Die Vorschläge sind teilweise so schlecht, dass man den Eindruck gewinnt, dass die Teilnehmer nur deshlab mitgemacht haben, weil sie sonst keinen Erfolg (nix zu tun?) haben.
    Manche Konzepte sind auch schon soooooo alt, dass man sich fragt, wie viel Ahnung eigentlich die Leute in der Jury haben, so etwas in die Endauswahl mit aufzunehmen.
    Oder gab es einfach nichts “besseres”?

  3. 3.- pepe

    Kommentar vom 17. Juli 2008 um 12:58

    Ich finde die Gewinnerkonzepte auch nicht umwerfend und glaube schon dass es vielleicht bessere Konzepte gab. Ich denke nur, dass die ausgewaehlten am besten zu den Randbedingungen der Telekom passen. In den Teilnahmebedingungen stehen folgende Bewertungskriterien:
    - Usability (Integrierbarkeit in bestehende User Experience, Einfachheit,…)
    - Kundennutzen (Alleinstellungsmerkmale, Besonderheit des Konzeptes,…)
    - Güte des technischen Lösungsansatzes
    - Skalierbarkeit der technischen Lösung
    - Kompatibilität zur bestehenden IT-Architektur
    - Schonender Umgang mit den Hardware-Ressourcen
    Und allein die letzten drei Kriterien fuehren vielleicht dazu, dass nicht unbedingt die beste Idee gewinnt.
    Ob man allerdings mit dem Ergebnis “TV History” schreibt, wie es der Wettbewerb beworben hat, sei mal dahingestellt…Ich kann nur der ersten Meinung beipflichten, und frage mich auch, ob der Aufwand sein musste.

  4. 4.- Ulrich Brünger

    Kommentar vom 18. Juli 2008 um 11:20

    Vielen Dank für die Kommentare zum Ausgang des Awards; ich kann Ihre kritischen Standpunkte gut nachvollziehen, aber ich muss auch die Konzepte in Schutz nehmen.

    Es ist doch so, dass wir immer gesagt haben, dass es uns um implementierbare und tragfähige Konzepte geht, was natürlich eine massive Einschränkung in Sachen Kreativität ist. Wilde Ideen, die nur auf Papier gut sind, aber nie das Licht der Welt erblicken könnten, würden weder den Teilnehmern noch uns weiterhelfen.

    Und wenn Sie sagen, die Ideen seien uralt, dann halte ich das für diskusssionswürdig; und Fakt ist doch, dass sie noch nicht auf dem Fernseher verfügbar sind und sie dementprechend eine Chance haben, neue Möglichkeiten in Sachen “Fernsehen der Zukunft” und somit Mehrwert für eine IPTV-Plattform zu bieten.

    Beste Grüsse,

    U. Brünger

  5. 5.- steffen schuler

    Kommentar vom 18. Juli 2008 um 13:13

    Dann sollte es doch kein Problem sein die Prototypen (zumindest) der Ausgeschiedenen vorzustellen (7 von 10) - keine Marketingwortschlacht sondern einfach den abgefilmten Prototypen mit erklärenden Worten aus dem Off.

    Bislang strotzt diese Veranstaltung und die Entscheidungsfindung vor Intransparenz. Weder werden Auswahlkriterien offen und nachvollziehbar dargelegt, noch spiegeln die Aussagen (z.B. des Entwicklertreffens) sich in den Projekten wieder.

    Diesen Eindruck könnten Sie aber sehr schnell durch einen offeneren Diskurs entschärfen.

    Eine Auswahl offener Fragen, die sie sicherlich gerne beantworten:

    1) Wieviele der über 100 Enreichungen waren tatsächlich ernst zu nehmen? Wieviele dieser Einreichungen konnten sofort ausgesondert werden (unvollständig, zu kurz, …)?

    2) Nach welchen Kriterien fand und findet die Auswahl statt? (Kriterien/Gewichtung)

    3a) In wie weit nehmen Partner (MS) Einfluss auf die Entscheidungsfindung?

    3b) Wie werden offene Interessenkonflikte (ehemaliger Arbeitgeber war ja Frog - und Frog ist jetzt im Finale) bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt?

    4) Welches der 10 Teams hat tatsächlich auch einen funktionierenden Prototypen vorgestellt?

    5) Wie wurden die 10 Teams bei der Entwicklung unterstützt? Wurden zusätzliche Entwickler gestellt? Wurde vor Ort entwickelt? Welche Problem traten auf? (Das interessiert wirklich!)

    6) In wie weit konnten tatsächlich die Gerätegrenzen (Box/Mobile/etc.) überwunden werden (ubquitiuos computing)?

    7) Welches Team hat bislang mehr als eine Webanwendung / Webservice implementiert?
    8) Welche Rolle soll das Entwicklerportal in Zukunft spielen? Wann wird hier etwas nutzbares angeboten?

    9) Wann wird den Entwicklern die Möglichkeit (z.B. auf dem Entwicklerportal) gegeben zu diskutieren? (Dann müssen diese Diskussionen nicht an anderen Stellen im Web geführt werden)

    10) Warum antwortet niemand auf Emails - nachdem sie die Entwickler um Feedback (Diskussion) gebeten hatten?

    11) Warum werden diese Fragen nicht beantwortet? :)

  6. 6.- steffen schuler

    Kommentar vom 18. Juli 2008 um 13:17

    Korrektur zu Anmerkung 3b:

    3 Frogs ist im Final und nicht Frog Design… Frog Design ist “nur” ins Habfinale eingezogen … die Frage stellt sich aber natürlich trotzdem :)

  7. 7.- Ulrich Brünger

    Kommentar vom 18. Juli 2008 um 13:50

    Durch den Blog und durch die ständige Berichterstattung darin zu den Konzepten, den Jury-Sitzungen etc. versuchen wir bereits Transparenz herzustellen, aber gerne gebe ich Ihnen zusätzlich noch Antworten zu Ihren Fragen.

    1) nicht wirklich anforderungsgerechte Konzepte wurden gleich asussortiert und waren bei den 105 gar nicht mehr dabei

    2) unsere Kriterien stehen seit fast einem halben Jahr in den Teilnahmebedingungen: http://www.interactive-tv-award.de/dev/teilnahmebedingungen

    3) die Jury hat vollkommen autark entschieden

    4) alle

    5) die 10 Zwischenrundenteilnehmer haben alle in ihren eigenen Räumen entwickelt. Für Fragen bzw. offene Punkte stand ein technischer Ansprechpartner zur Verfügung und es gab ein geschlossenes Forum, in dem diskutiert werden konnte und Infos zur Verfügung standen.

    6) die Grenzen der Hardware waren natürlich eine massive Einschränkung, weswegen viele Konzepte nicht so weit gehen konnten, wie man sich das gewollt hätte; aber alle Teilnehmer haben das Maximum aus den Gegebenheiten rausgeholt

    7) alle Teams haben bis dato einen Prototypen entiwckelt; im nächsten Schritt sollen dann komplette Applikationen erstellt werden

    8) Wir möchten diese Seite gerne noch bis auf weiteres weiterführen und eine Plattform bieten, um sich zu interaktivem Fernsehen austauschen zu können

    9) Sie können doch schon hier jederzeit diskutieren, was ja in Teilen auch schon gemacht wird; wir schauen aber auch noch, wie wir die Möglichkeiten noch erweitern können

    10) wir haben immer versucht, alle Fragen zu beantworten; falls noch welche offen sind, so können sie die jederzeit gerne hier oder interactivetvaward@telekom.de loswerden

    11) ist jetzt ja geschehen :-)

    Im Übrigen prüfen wir, inwieweit wir die restlichen Konzepte noch weiter vorstellen können; aber auch aus Gründen des Schutzes von gesitigem Eigentum, können wir an dieser Stelle nicht allzu viel veröffentlichen.

    Ich hoffe, einige Punkte sind nun transparenter.

    Schönes Wochenende,

    UB

  8. 8.- steffen schuler

    Kommentar vom 18. Juli 2008 um 16:01

    Vielen Dank für die Ausführungen. Ich hoffe mit meinen kritischen Äuserungen niemanden auf die Füsse getreten zu sein … da mir die Telekom aber am Herzen liegt, bin ich natürlich auch an dem Erolg dieser Veranstaltung interessiert. Daher spreche ich die für mich (und andere) unklaren Verhältnisse in diesem Blog an.

    Ein schönes Wochenende und etwas mehr Sonnenschein wünschend,

    Steffen Schuler

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