Ist hier gerade eine gute Idee unter den Tisch gefallen? Wenn Entscheidungen getroffen werden, kann das passieren. Die Gründe mögen gut sein, aber das Gefühl bleibt vielleicht, dass man nicht allen Aspekten oder Interessen gerecht geworden ist.
In den vergangenen Tagen liefen die Diskussionen hier im Blog ein bisschen in diese Richtung. Einige Einsender zum Interactive TV Award haben angeregt, dass sie selber ihr Konzept in diesem Blog darstellen möchten. Diese Gelegenheit möchten wir jetzt allen unprämierten Ideen bieten.
Gehören Sie zu den Teams, die eine Bewerbung für den Interactive TV Award eingereicht haben? Dann schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Beitrag.
Legen Sie Ihre Idee wieder auf den Tisch, indem Sie Ihr Konzept hier präsentieren.
English abstract
Not Prize-Winners but Good for All That: An Invitation to all Award Participants
People who have submitted Interactive TV Award entries have told us that they would like to present their concepts in this blog. We would now like to offer this opportunity to everyone whose ideas failed to win a prize.
Put your idea on the table and present your concept here for discussion among experts.
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1.- Robert Schlabbach
Kommentar vom 23. Juli 2008 um 00:56
Interaktives Fernsehen gibt es längst, in Form von “Mitmach-Sendungen”: Der grosse IQ-Test, der PISA-Ländertest, Typisch Mann / Typisch Frau, etc.
Nur musste bisher die Interaktivität über alternative Kanäle erfolgen, in letzter Zeit über das Internet, wobei vor allem die RTL-Sendungen schon mit hoher technischer Ausgereiftheit zu überzeugen wussten.
Was läge also näher, als die Interaktivität direkt über die IPTV-Box abzuwickeln - vor allem bei Sendungsformaten, bei denen die Zuschauer ohnehin bereits AKTIV sind und nicht nur konsumieren?
Genau darauf zielte mein Konzept “Interactive TV Quiz” ab. Während der (aufgezeichneten) Quizsendung kann der Zuschauer mit der Fernbedienung seine Antwort auswählen. Je nach richtig oder falschen Antworten gibt es Punkte, sodass der Zuschauer am Ende sieht, wie gut er abgeschnitten hätte. Um weitere Anreize zu schaffen, ist mit der interaktiven Teilnahme auch noch ein Gewinnspiel verbunden. So hat der Zuschauer mehr Spass am mitraten und zudem noch die Möglichkeit dabei Preise zu gewinnen.
Der Programmanbieter gewinnt dabei zusätzliche Werbeplätze und ein “treues” Publikum, welches auch während der Werbepause nicht wegschaltet, weil dadurch die Gewinnchancen beeinträchtigt werden.
Und der Plattformbetreiber gewinnt ein Alleinstellungsmerkmal seiner IPTV-Plattform, welches gute Chancen hat, schnell eine hohe Kundenakzeptanz zu finden - weil Quizsendungen sich ja schon seit Jahren einer hohen Beliebtheit erfreuen, und das “Mitraten” schon Teil der Zuschauervergnügens ist…
Ich weiss nicht, warum mein Konzept bei der Telekom durchgefallen ist. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das ein sehr erfolgreiches Projekt hätte werden können. Persönlich hätte ich jedenfalls eine solche Anwendung sehr gerne genutzt - was ich leider über keins der angenommenen Konzepte sagen kann, von denen mich keins überzeugte, dass ich diese Dinge gerne am TV tun würde…
2.- Teilnehmer unprämiert
Kommentar vom 23. Juli 2008 um 06:35
Interactive TV Quiz - Teil 2
Sehen Sie, Herr Schlabbach - ich denke, Ihr Konzept ist Ihr Problem! Bzw. dessen Mangel an Einzigartigkeit …
Es ist nämlich derartig naheliegend / Erfolg versprechend / logisch zwingend, der derzeit noch höchst elitären Gruppe des IPTV-Publikums bei gleichem Programm einen Mehrwert gegenüber der Nicht-Interaktiven Zuschauermasse zu verschaffen (und dies auch werbewirksam auszuschlachten), dass es wahrscheinlich mehr als ein Dutzend ähnlich gelagerte Konzepte unter den 95 Vorrunden-Ausscheidern gab.
Meines zum Beispiel!
Ich will - nur der Vollständigkeit halber - ein paar Auszüge aus meiner Einreichung hier zitieren:
—–
“Zeitversetztes Fernsehen, DVR, Video on Demand, HD - alles schön und gut, doch all das kann ich auch ohne T-Home …
Ich suche vielmehr ein Feature, eine Option, einen Mehrwert, den nur T-Home anzubieten hat. Einen USP, der das Angebot von T-Home - Entertain vom gesamten
Markt abhebt, das das Fernseherlebnis im Wohnzimmer neu definiert, eine “Killer - Applikation”, die so schmackhaft ist, dass das Volk früher oder später zugreifen
muss und den Einbahnstrassenanschluss im Wohnzimmer durch T-Home ersetzt. Obwohl ich das gleiche Fernsehprogramm sehe wie mein blöder Nachbar mit Sat-
Schüssel oder Kabel analog, müsste ich was tun können, was er nicht tun kann. Und er müsste wissen, dass ich mehr kann als er, damit er neidisch wird.
“Bereichern” ist das magische Wort - emotional, intellektuell, wirtschaftlich.” (…) “Doch welche Spannungsdramaturgie auch immer zum Einsatz kommt, letztlich geht es nur darum, den Zuschauer am Fernseher zu behalten, um die Werbezeiten
möglichst teuer verkaufen zu können. Wie viel besser würde dies wohl gelingen, wenn der Zuschauer selbst Kandidat wäre …
Richtig “cool” wäre es, wenn ich mit T-Home “mehr” sehen könnte, “mehr” machen, irgendeinen Mehrwert hätte, der mich für meine Investition belohnt, für meine
Technologiebegeisterung. Man müsste also eine Fernsehshow haben, bei der zwar alle zuschauen, aber nur T-Home Teilnehmer von daheim mitspielen können.
Sollen die Normalseher sich doch schwarz ärgern …”
—–
Vorschlag an die Telekom (ein Schelm, wer Böses dabei denkt): Partnern Sie mit einer der beiden grossen Senderfamilien und stecken Sie als Ausschreibung 10 x 50.000 Euro in die Entwicklung und Pilotierung exakt solcher Formate. Damit - und nur damit! - bringen Sie Ihr Produkt auf die Überholspur.
3.- Robert Schlabbach
Kommentar vom 23. Juli 2008 um 16:18
Fragt sich, ob es unter den eingereichten Konzepten überhaupt ein völlig “einzigartiges” gab… Ich habe insgesamt 3 Konzepte eingereicht, die 2 anderen hatten Gemeinsamkeiten mit Gewinnern der ersten Runde.
Auffallend ist aber, dass von den angenommenen Konzepten kein einziges eine Interaktivität mit den FernsehINHALTEN vorsieht. Vermutlich hat die Telekom es gescheut, diesbezüglich Kooperationen mit den Sendeanstalten zu suchen.
Umso ärgerlicher, dass die Telekom in ihrer ursprünglichen Vorstellung des Awards genau die Kategorie “Participation TV” angesprochen hat. Warum bittet man erst um solche Konzepte, wenn man sie doch nicht umzusetzen bereit ist?
Dann hätte man doch bitte von Anfang an sagen sollen, dass nur Konzepte eine Chance haben, die a) mit den Einschränkungen der Hardware/Softwareplattform realisierbar sind und b) keinerlei Kooperation mit einem Contentanbieter erfordern.
Dass das am Ende dann natürlich gar kein “Interaktives Fernsehen” mehr werden kann und der Award schlichtweg falsch betitelt ist, müssen sich die Veranstalter dann eben eingestehen. In der Schule nennt man das “Thema verfehlt”.
4.- Ulrich Brünger
Kommentar vom 28. Juli 2008 um 10:57
Hallo Herr Schlabbach,
ein Konzept aus dem Bereich Participation TV hat es sogar ins Finale geschafft: “PIN - Instant Information” von Trenfield/Regner (http://blog.interactive-tv-award.de/2008/05/30/konzeptsteckbrief-i-instant-information-von-trenfieldregner/) ist ein Service, der es erlaubt context-sensitiv zum Fernsehbild weitere Aktionen zu starten. Zwar hat die Rückmeldung keinen direkten Einfluss auf die Inhalte (oder besser gesagt: ist bis dato noch nicht geplant), aber der Zuschauer hat so die Möglichkeit, an weitere Inhalte ohne Medienbruch und ohne Unterbrechung des “Audience Flow” zu gelangen.
In diesem Zusammenhang haben Sie aber auch ein wichtiges Thema angesprochen. So ein Konzept kann eigentlich nur funktionieren, wenn auch die TV Sender mit im Boot sind, da solche Konzepte funktional und operational ohne die Inhalteanbieter nicht möglich sind. Diese möchten aber verständlicherweise nicht, dass für jede Plattform ein separates System gebaut wird, sondern dass alle Plattformen am besten die gleichen Standards verwenden. Nur leider, leider gibt es einen solchen nicht (mal abgesehen vielleicht von MHP [http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia_Home_Platform], aber die Diskussion darüber hat sich m. E. schon erledigt), so dass noch vollkommen offen ist, wie und wann so etwas als “Massenfunktionalität” zum Einsatz kommen kann.
Beste Grüsse,
Ulrich Brünger
5.- Teilnehmer unprämiert
Kommentar vom 29. Juli 2008 um 16:04
Hallo Herr Brünger,
Sie schreiben:
(…) So ein Konzept kann eigentlich nur funktionieren, wenn auch die TV Sender mit im Boot sind, da solche Konzepte funktional und operational ohne die Inhalteanbieter nicht möglich sind. (…)
Eben!!! Die Inhalteanbieter brauchen Sie! Denn Sie vermarkten Ihre Plattform ja (völlig zurecht) nicht als Alternative zum internet, sondern als … nennen wir es mal “Enhanced TV” oder Fernsehen mit Zusatznutzen, also etwas, dass - achtung! - “bei gleichem Programm” mehr kann als herkömmliches Fernsehen. Ihr Erfolg beginnt also sehr wohl zwangsläufig bei den klassischen Inhalten und definiert sich durch den T-Home-Mehrwert, der eben “klassische Inhalte plus X” bieten muss. Und nicht etwa Features, die mit Fernsehen und Fernsehprogramm nichts zu tun haben - da werden Sie den Wettlauf mit dem Internet immer und völlig zurecht verlieren.
Sie schreiben weiter: (…) Diese möchten aber verständlicherweise nicht, dass für jede Plattform ein separates System gebaut wird, sondern dass alle Plattformen am besten die gleichen Standards verwenden.(…)
Ganz ehrlich, Herr Brünger: Sie wissen in Wirklichkeit gar nicht, was die Sender wollen! Den Sendern ist es de facto vollkommen wurscht, ob es eine oder zehn Plattformen gibt, die “enhanced features” anbieten, der zu produzierende Content bleibt nämlich gleich, ohne produktionsökonomische Auswirkungen. Sender liefern Inhalt - punkt! Und zwar unidirektional! Und sie wollen möglichst viele Zuschauer, egal über welchen Empfangsweg. Dafür tun sie alles! Natürlich finanzieren die Sender nicht den Zusatzaufwand für die “enhanced features” - dass muss schon der Anbieter dieser Features selbst tun.
Aber - und dies ist m.E. wirklich entscheidend: die Sender bemessen ihren Erfolg an Quoten und finanzieren sich durch Werbung. Wenn nun ein klassisches und Programmformat über eine Plattform wie “Entertain” aber so aufgemotzt wird, dass es hier richtig signifikante Zuschauerzahlen erreicht (die ja perfekt messbar sind!), dann ist das für die Sender ein ganz erheblicher Gewinn - insbesondere für die Kleinen, bei denen 100.000 Zuschauer mehr oder weniger den Tag retten oder verderben können.
Und damit wird sich zwangsläufig kein (!) Sender sperren, wenn Sie solche Konzepte nach vorn bringen. Jeder gewinnt: T-Home (Umsatz, Kunden, Image), die Sender (zusätzliches und messbares Publikum, potenten Co-Produktionspartner) und Ihrer Nutzerschaft (Fernsehen mit echtem Mehrwert)
So gesehen stimmt leider der Vorwurf an Sie bzw. die Telekom: Sie fordern über diesen Wettbewerb Inhalte an, haben aber von Fernsehen, dessen Inhalten und deren Wirkungspsychologie gar keine Ahnung.
Und das ist bedauerlich. Für die Telekom und all die Teilnehmer, die Zeit, Mühe und Hirn in ihre Einreichungen investiert haben in der Hoffnung, dass die Jury dieses Wettbewerbs weiss, worauf es aus Sicht des Publikums bei der nächsten Ära des “Entertain”-ments wirklich ankommt.
6.- Robert Schlabbach
Kommentar vom 30. Juli 2008 um 03:15
In der Tat. Bahnbrechende Visionen haben keine Chance, wenn man gleich mit “das geht nicht”, “das dürfen wir nicht”, etc anfängt. Wer sich von vorneherein solche Hürden setzt hat schon verloren.
Denken Sie mal an die “Bahnbrechner” der Vergangenheit, z.B. Napster oder Google. Die kamen nur zustande, weil sie von Leuten ausgingen, die eben _nicht_ an “das darfst Du nicht” oder “das ist nicht möglich” dachten, sondern die die Möglichkeiten sahen, die die Technik bietet, und sie ohne Vorbehalte umgesetzt haben.
So etwas ist allerdings schon mit ihrem Softwarezulieferer Microsoft nicht möglich. Microsoft ist für seine innovationsverweigernde Haltung ja schon berüchtigt. Bei dieser Firma geht es nur noch um “was dürfen wir tun ohne verklagt zu werden” und “wie erstellen wir eine Software mit minimalem Aufwand, die sich trotzdem verkauft”. Aus so einer Basis kann keine Innovation entstehen.
Wenn Sie _wirklich_ die “Killerapplikation” haben wollen, die nur mit IPTV möglich ist, dann müssen Sie zuerst die Hürden in Ihren Köpfen beseitigen. Erst wenn es nur noch darum geht, was _technisch möglich_ ist, dann gibt es die geistige Freiheit, die visionäre Ideen brauchen. Das erfordert zwar mehr Aufwand, wenn man dann evtl. neue IPTV-Endgeräte entwickeln und neue Kooperationsverträge abschliessen muss, aber wie heisst es so schön? “Umsonst gibt’s nix”.
Von der Illusion, sie könnten auf Ihrer bestehenden stark einge- bzw. be-schränkten Plattform und ohne irgendwelche Kooperationen mit Inhalteanbietern eine IPTV-Killerapplikation auf dem Silbertablett serviert bekommen, sollten Sie sich jedenfalls baldmöglichst verabschieden. Die würde einiges mehr an Geld und Aufwand kosten - was sicher aber auch lohnte, wenn es Ihrer Plattform zum Durchbruch verhilft.
Wenn Sie dagegen so weitermachen wie bisher und ihre Chance verpassen, dürfen Sie sich später auch nicht wundern, wenn jemand anders das tut und ihre Plattform das Nachsehen hat…
7.- Ulrich Brünger
Kommentar vom 30. Juli 2008 um 11:00
Liebe Kommentierer,
wir sind in den unterschiedlichsten Bereichen in ständigem Kontakt mit allen möglichen Fernsehsendern bzw. Inhalteproduzenten und sehen uns insofern in bester Lage zu beurteilen, was diese bewegt bzw. wie wir mit diesen zusammenarbeiten können. Darüber hinaus werden laufend Marktforschungen und Kundenbefragungen durchgeführt und diese dann für die weiteren Planungen ausgewertet. In Summe betrachtet bin ich mir sicher, dass wir ein sehr reales Bild von der deutschen Medienlandschaft haben.
Darüber hinaus haben wir uns - und tun es immer noch - den Markt für IPTV-Plattformen (oder auch sonstige alternative Modelle) sehr genau angeschaut und sind immer noch der festen Überzeugung, dass wir mit unserem aktuellen Partner die optimale Lösung gefunden haben. Auch alle anderen technischen Alternativen hätten an der einen oder anderen Stelle Einschränkungen gehabt, so dass wir derzeit sehr zufrieden sind.
Und ich habe es an dieser Stelle auch schon mal gesagt: für mich ist es auch gerade dann Innovation, wenn man aus eingeschränkten Möglichkeiten das Maximale herausholt.
Andererseits will ich auch nichts schön reden: wir bzw. der gesamte Markt stehen noch am Anfang einer noch grossen Entwicklung und es wird noch viele Schritte nach vorne gehen (aber manchmal auch kleine zurück). Und in diesem Prozess sind wir gerade mittendrin.
Beste Grüsse,
UB
8.- Robert Schlabbach
Kommentar vom 30. Juli 2008 um 19:44
Ja, am Anfang des interaktiven Fernsehens stehen wir - schon seit vielen Jahren, in denen viele Ansätze gekommen und gegangen sind.
Wer weiss z.B. heute noch, dass es schon vor 10 Jahren in Windows 98 einen WebTV-Client gab, der über eine TV-Karte im PC empfangene Sendungen mit über das Internet abgerufenen Inhalten verknüpfte? Da gab es dann so tolle interaktive Anwendungen, wie dass man die Personen auf dem Bildschirm per Mausklick virtuell mit Tomaten bewerfen konnte. Damals hiess es natürlich auch “das ist erst der Anfang”. Nur kam dann eben nichts mehr.
Dann gab es noch Dinge wie Intel’s Intercast oder auch MHP. Keins dieser Systeme ist über die “Showcase”-Phase hinausgekommen.
Und aktuell gibt es von Microsoft das Media Center mit dem “Online Spotlight”, in welchem man schon ein reichhaltiges Angebot findet. Das mag den bislang erfolgreichsten Ansatz eines “irgendwie interaktiven Fernsehens” darstellen, aber so richtig den Durchbruch zu einem populären Angebot vermochte das bisher auch nicht zu schaffen…
Und dann eben noch die Microsoft IPTV Plattform - noch weitaus weniger populär und leistungsfähig als das Media Center. Wie soll die es schaffen, wenn das Media Center es schon nicht schafft? Da erscheint es mir doch wahrscheinlicher, dass sie den Weg von WebTV, Intercast und MHP geht und wieder von der Bildfläche verschwindet, ohne jemals sonderlich erfolgreich gewesen zu sein.
Vermutlich ist die Zeit für IPTV ohnehin noch nicht gekommen - die Bandbreiten reichen noch nicht aus, selbst bei einem VDSL-50 Anschluss wird’s bei HDTV schon etwas knapp. So richtig “bequem” kann’s mit IPTV wohl erst werden, wenn die Telekom FTTH-Anschlüsse mit 1/1Gbps anzubieten hat. Dann kommt sicherlich auch eine komplett neue IPTV-Plattform, welche über die nötigen Reserven für “richtige” interaktive TV-Anwendungen verfügt. Der T-Home Entertain IPTV-Receiver geht dann eben den Weg, welchen die T-Online-Vision Receiver schon gegangen sind…
9.- Claudia Schulze
Kommentar vom 31. Juli 2008 um 13:23
Hallo in die Runde,
Mich würde es ja sehr freuen, noch mehr der eingereichten Konzepte näher kennen zu lernen, und zwar aus erster Hand von den jeweiligen Entwicklern. Dann könnten sich alle eher ein Bild machen und auch konstruktiver diskutieren.
Leider haben auch einige von Ihnen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, ihren eingereichten Beitrag nur sehr vage beschrieben. Woran hapert’s? Am fehlenden Vertrauen in die Qualität der eigenen Entwürfe doch wohl kaum?
Also, die Herren und Damen: Karten auf den Tisch, bitte!
Viele Grüsse
Claudia Schulze