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	<title>Kommentare zu: Unpr&#228;miert, trotzdem gut: Einladung an alle Award-Teilnehmer</title>
	<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/</link>
	<description>Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:34:59 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Claudia Schulze</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-465</link>
		<dc:creator>Claudia Schulze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 12:23:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-465</guid>
		<description>Hallo in die Runde,

Mich w&#252;rde es ja sehr freuen, noch mehr der eingereichten Konzepte n&#228;her kennen zu lernen, und zwar aus erster Hand von den jeweiligen Entwicklern. Dann k&#246;nnten sich alle eher ein Bild machen und auch konstruktiver diskutieren. 

Leider haben auch einige von Ihnen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, ihren eingereichten Beitrag nur sehr vage beschrieben. Woran hapert's? Am fehlenden Vertrauen in die Qualit&#228;t der eigenen Entw&#252;rfe doch wohl kaum?

Also, die Herren und Damen: Karten auf den Tisch, bitte!

Viele Gr&#252;sse
Claudia Schulze</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde,</p>
<p>Mich w&#252;rde es ja sehr freuen, noch mehr der eingereichten Konzepte n&#228;her kennen zu lernen, und zwar aus erster Hand von den jeweiligen Entwicklern. Dann k&#246;nnten sich alle eher ein Bild machen und auch konstruktiver diskutieren. </p>
<p>Leider haben auch einige von Ihnen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, ihren eingereichten Beitrag nur sehr vage beschrieben. Woran hapert&#8217;s? Am fehlenden Vertrauen in die Qualit&#228;t der eigenen Entw&#252;rfe doch wohl kaum?</p>
<p>Also, die Herren und Damen: Karten auf den Tisch, bitte!</p>
<p>Viele Gr&#252;sse<br />
Claudia Schulze</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Schlabbach</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-464</link>
		<dc:creator>Robert Schlabbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 18:44:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-464</guid>
		<description>Ja, am Anfang des interaktiven Fernsehens stehen wir - schon seit vielen Jahren, in denen viele Ans&#228;tze gekommen und gegangen sind.

Wer weiss z.B. heute noch, dass es schon vor 10 Jahren in Windows 98 einen WebTV-Client gab, der &#252;ber eine TV-Karte im PC empfangene Sendungen mit &#252;ber das Internet abgerufenen Inhalten verkn&#252;pfte? Da gab es dann so tolle interaktive Anwendungen, wie dass man die Personen auf dem Bildschirm per Mausklick virtuell mit Tomaten bewerfen konnte. Damals hiess es nat&#252;rlich auch "das ist erst der Anfang". Nur kam dann eben nichts mehr.

Dann gab es noch Dinge wie Intel's Intercast oder auch MHP. Keins dieser Systeme ist &#252;ber die "Showcase"-Phase hinausgekommen.

Und aktuell gibt es von Microsoft das Media Center mit dem "Online Spotlight", in welchem man schon ein reichhaltiges Angebot findet. Das mag den bislang erfolgreichsten Ansatz eines "irgendwie interaktiven Fernsehens" darstellen, aber so richtig den Durchbruch zu einem popul&#228;ren Angebot vermochte das bisher auch nicht zu schaffen...

Und dann eben noch die Microsoft IPTV Plattform - noch weitaus weniger popul&#228;r und leistungsf&#228;hig als das Media Center. Wie soll die es schaffen, wenn das Media Center es schon nicht schafft? Da erscheint es mir doch wahrscheinlicher, dass sie den Weg von WebTV, Intercast und MHP geht und wieder von der Bildfl&#228;che verschwindet, ohne jemals sonderlich erfolgreich gewesen zu sein.

Vermutlich ist die Zeit f&#252;r IPTV ohnehin noch nicht gekommen - die Bandbreiten reichen noch nicht aus, selbst bei einem VDSL-50 Anschluss wird's bei HDTV schon etwas knapp. So richtig "bequem" kann's mit IPTV wohl erst werden, wenn die Telekom FTTH-Anschl&#252;sse mit 1/1Gbps anzubieten hat. Dann kommt sicherlich auch eine komplett neue IPTV-Plattform, welche &#252;ber die n&#246;tigen Reserven f&#252;r "richtige" interaktive TV-Anwendungen verf&#252;gt. Der T-Home Entertain IPTV-Receiver geht dann eben den Weg, welchen die T-Online-Vision Receiver schon gegangen sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, am Anfang des interaktiven Fernsehens stehen wir - schon seit vielen Jahren, in denen viele Ans&#228;tze gekommen und gegangen sind.</p>
<p>Wer weiss z.B. heute noch, dass es schon vor 10 Jahren in Windows 98 einen WebTV-Client gab, der &#252;ber eine TV-Karte im PC empfangene Sendungen mit &#252;ber das Internet abgerufenen Inhalten verkn&#252;pfte? Da gab es dann so tolle interaktive Anwendungen, wie dass man die Personen auf dem Bildschirm per Mausklick virtuell mit Tomaten bewerfen konnte. Damals hiess es nat&#252;rlich auch &#8220;das ist erst der Anfang&#8221;. Nur kam dann eben nichts mehr.</p>
<p>Dann gab es noch Dinge wie Intel&#8217;s Intercast oder auch MHP. Keins dieser Systeme ist &#252;ber die &#8220;Showcase&#8221;-Phase hinausgekommen.</p>
<p>Und aktuell gibt es von Microsoft das Media Center mit dem &#8220;Online Spotlight&#8221;, in welchem man schon ein reichhaltiges Angebot findet. Das mag den bislang erfolgreichsten Ansatz eines &#8220;irgendwie interaktiven Fernsehens&#8221; darstellen, aber so richtig den Durchbruch zu einem popul&#228;ren Angebot vermochte das bisher auch nicht zu schaffen&#8230;</p>
<p>Und dann eben noch die Microsoft IPTV Plattform - noch weitaus weniger popul&#228;r und leistungsf&#228;hig als das Media Center. Wie soll die es schaffen, wenn das Media Center es schon nicht schafft? Da erscheint es mir doch wahrscheinlicher, dass sie den Weg von WebTV, Intercast und MHP geht und wieder von der Bildfl&#228;che verschwindet, ohne jemals sonderlich erfolgreich gewesen zu sein.</p>
<p>Vermutlich ist die Zeit f&#252;r IPTV ohnehin noch nicht gekommen - die Bandbreiten reichen noch nicht aus, selbst bei einem VDSL-50 Anschluss wird&#8217;s bei HDTV schon etwas knapp. So richtig &#8220;bequem&#8221; kann&#8217;s mit IPTV wohl erst werden, wenn die Telekom FTTH-Anschl&#252;sse mit 1/1Gbps anzubieten hat. Dann kommt sicherlich auch eine komplett neue IPTV-Plattform, welche &#252;ber die n&#246;tigen Reserven f&#252;r &#8220;richtige&#8221; interaktive TV-Anwendungen verf&#252;gt. Der T-Home Entertain IPTV-Receiver geht dann eben den Weg, welchen die T-Online-Vision Receiver schon gegangen sind&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Brünger</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-463</link>
		<dc:creator>Ulrich Brünger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 10:00:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-463</guid>
		<description>Liebe Kommentierer,
 
wir sind in den unterschiedlichsten Bereichen in st&#228;ndigem Kontakt mit allen m&#246;glichen Fernsehsendern bzw. Inhalteproduzenten und sehen uns insofern in bester Lage zu beurteilen, was diese bewegt bzw. wie wir mit diesen zusammenarbeiten k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus werden laufend Marktforschungen und Kundenbefragungen durchgef&#252;hrt und diese dann f&#252;r die weiteren Planungen ausgewertet. In Summe betrachtet bin ich mir sicher, dass wir ein sehr reales Bild von der deutschen Medienlandschaft haben.
 
Dar&#252;ber hinaus haben wir uns - und tun es immer noch - den Markt f&#252;r IPTV-Plattformen (oder auch sonstige alternative Modelle) sehr genau angeschaut und sind immer noch der festen Ãœberzeugung, dass wir mit unserem aktuellen Partner die optimale L&#246;sung gefunden haben. Auch alle anderen technischen Alternativen h&#228;tten an der einen oder anderen Stelle Einschr&#228;nkungen gehabt, so dass wir derzeit sehr zufrieden sind.

Und ich habe es an dieser Stelle auch schon mal gesagt: f&#252;r mich ist es auch gerade dann Innovation, wenn man aus eingeschr&#228;nkten M&#246;glichkeiten das Maximale herausholt.
 
Andererseits will ich auch nichts sch&#246;n reden: wir bzw. der gesamte Markt stehen noch am Anfang einer noch grossen Entwicklung und es wird noch viele Schritte nach vorne gehen (aber manchmal auch kleine zur&#252;ck). Und in diesem Prozess sind wir gerade mittendrin.
 
Beste Gr&#252;sse,
 
UB</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kommentierer,</p>
<p>wir sind in den unterschiedlichsten Bereichen in st&#228;ndigem Kontakt mit allen m&#246;glichen Fernsehsendern bzw. Inhalteproduzenten und sehen uns insofern in bester Lage zu beurteilen, was diese bewegt bzw. wie wir mit diesen zusammenarbeiten k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus werden laufend Marktforschungen und Kundenbefragungen durchgef&#252;hrt und diese dann f&#252;r die weiteren Planungen ausgewertet. In Summe betrachtet bin ich mir sicher, dass wir ein sehr reales Bild von der deutschen Medienlandschaft haben.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus haben wir uns - und tun es immer noch - den Markt f&#252;r IPTV-Plattformen (oder auch sonstige alternative Modelle) sehr genau angeschaut und sind immer noch der festen Ãœberzeugung, dass wir mit unserem aktuellen Partner die optimale L&#246;sung gefunden haben. Auch alle anderen technischen Alternativen h&#228;tten an der einen oder anderen Stelle Einschr&#228;nkungen gehabt, so dass wir derzeit sehr zufrieden sind.</p>
<p>Und ich habe es an dieser Stelle auch schon mal gesagt: f&#252;r mich ist es auch gerade dann Innovation, wenn man aus eingeschr&#228;nkten M&#246;glichkeiten das Maximale herausholt.</p>
<p>Andererseits will ich auch nichts sch&#246;n reden: wir bzw. der gesamte Markt stehen noch am Anfang einer noch grossen Entwicklung und es wird noch viele Schritte nach vorne gehen (aber manchmal auch kleine zur&#252;ck). Und in diesem Prozess sind wir gerade mittendrin.</p>
<p>Beste Gr&#252;sse,</p>
<p>UB</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Schlabbach</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-462</link>
		<dc:creator>Robert Schlabbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 02:15:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-462</guid>
		<description>In der Tat. Bahnbrechende Visionen haben keine Chance, wenn man gleich mit "das geht nicht", "das d&#252;rfen wir nicht", etc anf&#228;ngt. Wer sich von vorneherein solche H&#252;rden setzt hat schon verloren.

Denken Sie mal an die "Bahnbrechner" der Vergangenheit, z.B. Napster oder Google. Die kamen nur zustande, weil sie von Leuten ausgingen, die eben _nicht_ an "das darfst Du nicht" oder "das ist nicht m&#246;glich" dachten, sondern die die M&#246;glichkeiten sahen, die die Technik bietet, und sie ohne Vorbehalte umgesetzt haben.

So etwas ist allerdings schon mit ihrem Softwarezulieferer Microsoft nicht m&#246;glich. Microsoft ist f&#252;r seine innovationsverweigernde Haltung ja schon ber&#252;chtigt. Bei dieser Firma geht es nur noch um "was d&#252;rfen wir tun ohne verklagt zu werden" und "wie erstellen wir eine Software mit minimalem Aufwand, die sich trotzdem verkauft". Aus so einer Basis kann keine Innovation entstehen.

Wenn Sie _wirklich_ die "Killerapplikation" haben wollen, die nur mit IPTV m&#246;glich ist, dann m&#252;ssen Sie zuerst die H&#252;rden in Ihren K&#246;pfen beseitigen. Erst wenn es nur noch darum geht, was _technisch m&#246;glich_ ist, dann gibt es die geistige Freiheit, die vision&#228;re Ideen brauchen. Das erfordert zwar mehr Aufwand, wenn man dann evtl. neue IPTV-Endger&#228;te entwickeln und neue Kooperationsvertr&#228;ge abschliessen muss, aber wie heisst es so sch&#246;n? "Umsonst gibt's nix".

Von der Illusion, sie k&#246;nnten auf Ihrer bestehenden stark einge- bzw. be-schr&#228;nkten Plattform und ohne irgendwelche Kooperationen mit Inhalteanbietern eine IPTV-Killerapplikation auf dem Silbertablett serviert bekommen, sollten Sie sich jedenfalls baldm&#246;glichst verabschieden. Die w&#252;rde einiges mehr an Geld und Aufwand kosten - was sicher aber auch lohnte, wenn es Ihrer Plattform zum Durchbruch verhilft.

Wenn Sie dagegen so weitermachen wie bisher und ihre Chance verpassen, d&#252;rfen Sie sich sp&#228;ter auch nicht wundern, wenn jemand anders das tut und ihre Plattform das Nachsehen hat...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat. Bahnbrechende Visionen haben keine Chance, wenn man gleich mit &#8220;das geht nicht&#8221;, &#8220;das d&#252;rfen wir nicht&#8221;, etc anf&#228;ngt. Wer sich von vorneherein solche H&#252;rden setzt hat schon verloren.</p>
<p>Denken Sie mal an die &#8220;Bahnbrechner&#8221; der Vergangenheit, z.B. Napster oder Google. Die kamen nur zustande, weil sie von Leuten ausgingen, die eben _nicht_ an &#8220;das darfst Du nicht&#8221; oder &#8220;das ist nicht m&#246;glich&#8221; dachten, sondern die die M&#246;glichkeiten sahen, die die Technik bietet, und sie ohne Vorbehalte umgesetzt haben.</p>
<p>So etwas ist allerdings schon mit ihrem Softwarezulieferer Microsoft nicht m&#246;glich. Microsoft ist f&#252;r seine innovationsverweigernde Haltung ja schon ber&#252;chtigt. Bei dieser Firma geht es nur noch um &#8220;was d&#252;rfen wir tun ohne verklagt zu werden&#8221; und &#8220;wie erstellen wir eine Software mit minimalem Aufwand, die sich trotzdem verkauft&#8221;. Aus so einer Basis kann keine Innovation entstehen.</p>
<p>Wenn Sie _wirklich_ die &#8220;Killerapplikation&#8221; haben wollen, die nur mit IPTV m&#246;glich ist, dann m&#252;ssen Sie zuerst die H&#252;rden in Ihren K&#246;pfen beseitigen. Erst wenn es nur noch darum geht, was _technisch m&#246;glich_ ist, dann gibt es die geistige Freiheit, die vision&#228;re Ideen brauchen. Das erfordert zwar mehr Aufwand, wenn man dann evtl. neue IPTV-Endger&#228;te entwickeln und neue Kooperationsvertr&#228;ge abschliessen muss, aber wie heisst es so sch&#246;n? &#8220;Umsonst gibt&#8217;s nix&#8221;.</p>
<p>Von der Illusion, sie k&#246;nnten auf Ihrer bestehenden stark einge- bzw. be-schr&#228;nkten Plattform und ohne irgendwelche Kooperationen mit Inhalteanbietern eine IPTV-Killerapplikation auf dem Silbertablett serviert bekommen, sollten Sie sich jedenfalls baldm&#246;glichst verabschieden. Die w&#252;rde einiges mehr an Geld und Aufwand kosten - was sicher aber auch lohnte, wenn es Ihrer Plattform zum Durchbruch verhilft.</p>
<p>Wenn Sie dagegen so weitermachen wie bisher und ihre Chance verpassen, d&#252;rfen Sie sich sp&#228;ter auch nicht wundern, wenn jemand anders das tut und ihre Plattform das Nachsehen hat&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Teilnehmer unprämiert</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-461</link>
		<dc:creator>Teilnehmer unprämiert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 15:04:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-461</guid>
		<description>Hallo Herr Br&#252;nger,

Sie schreiben:
(...) So ein Konzept kann eigentlich nur funktionieren, wenn auch die TV Sender mit im Boot sind, da solche Konzepte funktional und operational ohne die Inhalteanbieter nicht m&#246;glich sind. (...)

Eben!!! Die Inhalteanbieter brauchen Sie! Denn Sie vermarkten Ihre Plattform ja (v&#246;llig zurecht) nicht als Alternative zum internet, sondern als ... nennen wir es mal "Enhanced TV" oder Fernsehen mit Zusatznutzen, also etwas, dass - achtung! - "bei gleichem Programm" mehr kann als herk&#246;mmliches Fernsehen. Ihr Erfolg beginnt also sehr wohl zwangsl&#228;ufig bei den klassischen Inhalten und definiert sich durch den T-Home-Mehrwert, der eben "klassische Inhalte plus X" bieten muss. Und nicht etwa Features, die mit Fernsehen und Fernsehprogramm nichts zu tun haben - da werden Sie den Wettlauf mit dem Internet immer und v&#246;llig zurecht verlieren.
 
Sie schreiben weiter: (...) Diese m&#246;chten aber verst&#228;ndlicherweise nicht, dass f&#252;r jede Plattform ein separates System gebaut wird, sondern dass alle Plattformen am besten die gleichen Standards verwenden.(...)

Ganz ehrlich, Herr Br&#252;nger: Sie wissen in Wirklichkeit gar nicht, was die Sender wollen! Den Sendern ist es de facto vollkommen wurscht, ob es eine oder zehn Plattformen gibt, die "enhanced features" anbieten, der zu produzierende Content bleibt n&#228;mlich gleich, ohne produktions&#246;konomische Auswirkungen. Sender liefern Inhalt - punkt! Und zwar unidirektional! Und sie wollen m&#246;glichst viele Zuschauer, egal &#252;ber welchen Empfangsweg. Daf&#252;r tun sie alles! Nat&#252;rlich finanzieren die Sender nicht den Zusatzaufwand f&#252;r die "enhanced features" - dass muss schon der Anbieter dieser Features selbst tun.
Aber - und dies ist m.E. wirklich entscheidend: die Sender bemessen ihren Erfolg an Quoten und finanzieren sich durch Werbung. Wenn nun ein klassisches und Programmformat &#252;ber eine Plattform wie "Entertain" aber so aufgemotzt wird, dass es hier richtig signifikante Zuschauerzahlen erreicht (die ja perfekt messbar sind!), dann ist das f&#252;r die Sender ein ganz erheblicher Gewinn - insbesondere f&#252;r die Kleinen, bei denen 100.000 Zuschauer mehr oder weniger den Tag retten oder verderben k&#246;nnen.
Und damit wird sich zwangsl&#228;ufig kein (!) Sender sperren, wenn Sie solche Konzepte nach vorn bringen. Jeder gewinnt: T-Home (Umsatz, Kunden, Image), die Sender (zus&#228;tzliches und messbares Publikum, potenten Co-Produktionspartner) und Ihrer Nutzerschaft (Fernsehen mit echtem Mehrwert)

So gesehen stimmt leider der Vorwurf an Sie bzw. die Telekom: Sie fordern &#252;ber diesen Wettbewerb Inhalte an, haben aber von Fernsehen, dessen Inhalten und deren Wirkungspsychologie gar keine Ahnung.

Und das ist bedauerlich. F&#252;r die Telekom und all die Teilnehmer, die Zeit, M&#252;he und Hirn in ihre Einreichungen investiert haben in der Hoffnung, dass die Jury dieses Wettbewerbs weiss, worauf es aus Sicht des Publikums bei der n&#228;chsten Ã„ra des "Entertain"-ments wirklich ankommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Br&#252;nger,</p>
<p>Sie schreiben:<br />
(&#8230;) So ein Konzept kann eigentlich nur funktionieren, wenn auch die TV Sender mit im Boot sind, da solche Konzepte funktional und operational ohne die Inhalteanbieter nicht m&#246;glich sind. (&#8230;)</p>
<p>Eben!!! Die Inhalteanbieter brauchen Sie! Denn Sie vermarkten Ihre Plattform ja (v&#246;llig zurecht) nicht als Alternative zum internet, sondern als &#8230; nennen wir es mal &#8220;Enhanced TV&#8221; oder Fernsehen mit Zusatznutzen, also etwas, dass - achtung! - &#8220;bei gleichem Programm&#8221; mehr kann als herk&#246;mmliches Fernsehen. Ihr Erfolg beginnt also sehr wohl zwangsl&#228;ufig bei den klassischen Inhalten und definiert sich durch den T-Home-Mehrwert, der eben &#8220;klassische Inhalte plus X&#8221; bieten muss. Und nicht etwa Features, die mit Fernsehen und Fernsehprogramm nichts zu tun haben - da werden Sie den Wettlauf mit dem Internet immer und v&#246;llig zurecht verlieren.</p>
<p>Sie schreiben weiter: (&#8230;) Diese m&#246;chten aber verst&#228;ndlicherweise nicht, dass f&#252;r jede Plattform ein separates System gebaut wird, sondern dass alle Plattformen am besten die gleichen Standards verwenden.(&#8230;)</p>
<p>Ganz ehrlich, Herr Br&#252;nger: Sie wissen in Wirklichkeit gar nicht, was die Sender wollen! Den Sendern ist es de facto vollkommen wurscht, ob es eine oder zehn Plattformen gibt, die &#8220;enhanced features&#8221; anbieten, der zu produzierende Content bleibt n&#228;mlich gleich, ohne produktions&#246;konomische Auswirkungen. Sender liefern Inhalt - punkt! Und zwar unidirektional! Und sie wollen m&#246;glichst viele Zuschauer, egal &#252;ber welchen Empfangsweg. Daf&#252;r tun sie alles! Nat&#252;rlich finanzieren die Sender nicht den Zusatzaufwand f&#252;r die &#8220;enhanced features&#8221; - dass muss schon der Anbieter dieser Features selbst tun.<br />
Aber - und dies ist m.E. wirklich entscheidend: die Sender bemessen ihren Erfolg an Quoten und finanzieren sich durch Werbung. Wenn nun ein klassisches und Programmformat &#252;ber eine Plattform wie &#8220;Entertain&#8221; aber so aufgemotzt wird, dass es hier richtig signifikante Zuschauerzahlen erreicht (die ja perfekt messbar sind!), dann ist das f&#252;r die Sender ein ganz erheblicher Gewinn - insbesondere f&#252;r die Kleinen, bei denen 100.000 Zuschauer mehr oder weniger den Tag retten oder verderben k&#246;nnen.<br />
Und damit wird sich zwangsl&#228;ufig kein (!) Sender sperren, wenn Sie solche Konzepte nach vorn bringen. Jeder gewinnt: T-Home (Umsatz, Kunden, Image), die Sender (zus&#228;tzliches und messbares Publikum, potenten Co-Produktionspartner) und Ihrer Nutzerschaft (Fernsehen mit echtem Mehrwert)</p>
<p>So gesehen stimmt leider der Vorwurf an Sie bzw. die Telekom: Sie fordern &#252;ber diesen Wettbewerb Inhalte an, haben aber von Fernsehen, dessen Inhalten und deren Wirkungspsychologie gar keine Ahnung.</p>
<p>Und das ist bedauerlich. F&#252;r die Telekom und all die Teilnehmer, die Zeit, M&#252;he und Hirn in ihre Einreichungen investiert haben in der Hoffnung, dass die Jury dieses Wettbewerbs weiss, worauf es aus Sicht des Publikums bei der n&#228;chsten Ã„ra des &#8220;Entertain&#8221;-ments wirklich ankommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Brünger</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-460</link>
		<dc:creator>Ulrich Brünger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 09:57:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-460</guid>
		<description>Hallo Herr Schlabbach,
 
ein Konzept aus dem Bereich Participation TV hat es sogar ins Finale geschafft: "PIN - Instant Information" von Trenfield/Regner (http://blog.interactive-tv-award.de/2008/05/30/konzeptsteckbrief-i-instant-information-von-trenfieldregner/) ist ein Service, der es erlaubt context-sensitiv zum Fernsehbild weitere Aktionen zu starten. Zwar hat die R&#252;ckmeldung keinen direkten Einfluss auf die Inhalte (oder besser gesagt: ist bis dato noch nicht geplant), aber der Zuschauer hat so die M&#246;glichkeit, an weitere Inhalte ohne Medienbruch und ohne Unterbrechung des "Audience Flow" zu gelangen.
 
In diesem Zusammenhang haben Sie aber auch ein wichtiges Thema angesprochen. So ein Konzept kann eigentlich nur funktionieren, wenn auch die TV Sender mit im Boot sind, da solche Konzepte funktional und operational ohne die Inhalteanbieter nicht m&#246;glich sind. Diese m&#246;chten aber verst&#228;ndlicherweise nicht, dass f&#252;r jede Plattform ein separates System gebaut wird, sondern dass alle Plattformen am besten die gleichen Standards verwenden. Nur leider, leider gibt es einen solchen nicht (mal abgesehen vielleicht von MHP [http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia_Home_Platform], aber die Diskussion dar&#252;ber hat sich m. E. schon erledigt), so dass noch vollkommen offen ist, wie und wann so etwas als "Massenfunktionalit&#228;t" zum Einsatz kommen kann. 
 
Beste Gr&#252;sse,
 
Ulrich Br&#252;nger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Schlabbach,</p>
<p>ein Konzept aus dem Bereich Participation TV hat es sogar ins Finale geschafft: &#8220;PIN - Instant Information&#8221; von Trenfield/Regner (http://blog.interactive-tv-award.de/2008/05/30/konzeptsteckbrief-i-instant-information-von-trenfieldregner/) ist ein Service, der es erlaubt context-sensitiv zum Fernsehbild weitere Aktionen zu starten. Zwar hat die R&#252;ckmeldung keinen direkten Einfluss auf die Inhalte (oder besser gesagt: ist bis dato noch nicht geplant), aber der Zuschauer hat so die M&#246;glichkeit, an weitere Inhalte ohne Medienbruch und ohne Unterbrechung des &#8220;Audience Flow&#8221; zu gelangen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang haben Sie aber auch ein wichtiges Thema angesprochen. So ein Konzept kann eigentlich nur funktionieren, wenn auch die TV Sender mit im Boot sind, da solche Konzepte funktional und operational ohne die Inhalteanbieter nicht m&#246;glich sind. Diese m&#246;chten aber verst&#228;ndlicherweise nicht, dass f&#252;r jede Plattform ein separates System gebaut wird, sondern dass alle Plattformen am besten die gleichen Standards verwenden. Nur leider, leider gibt es einen solchen nicht (mal abgesehen vielleicht von MHP [http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia_Home_Platform], aber die Diskussion dar&#252;ber hat sich m. E. schon erledigt), so dass noch vollkommen offen ist, wie und wann so etwas als &#8220;Massenfunktionalit&#228;t&#8221; zum Einsatz kommen kann. </p>
<p>Beste Gr&#252;sse,</p>
<p>Ulrich Br&#252;nger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Schlabbach</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-444</link>
		<dc:creator>Robert Schlabbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 15:18:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-444</guid>
		<description>Fragt sich, ob es unter den eingereichten Konzepten &#252;berhaupt ein v&#246;llig "einzigartiges" gab... Ich habe insgesamt 3 Konzepte eingereicht, die 2 anderen hatten Gemeinsamkeiten mit Gewinnern der ersten Runde.

Auffallend ist aber, dass von den angenommenen Konzepten kein einziges eine Interaktivit&#228;t mit den FernsehINHALTEN vorsieht. Vermutlich hat die Telekom es gescheut, diesbez&#252;glich Kooperationen mit den Sendeanstalten zu suchen.

Umso &#228;rgerlicher, dass die Telekom in ihrer urspr&#252;nglichen Vorstellung des Awards genau die Kategorie "Participation TV" angesprochen hat. Warum bittet man erst um solche Konzepte, wenn man sie doch nicht umzusetzen bereit ist?

Dann h&#228;tte man doch bitte von Anfang an sagen sollen, dass nur Konzepte eine Chance haben, die a) mit den Einschr&#228;nkungen der Hardware/Softwareplattform realisierbar sind und b) keinerlei Kooperation mit einem Contentanbieter erfordern.

Dass das am Ende dann nat&#252;rlich gar kein "Interaktives Fernsehen" mehr werden kann und der Award schlichtweg falsch betitelt ist, m&#252;ssen sich die Veranstalter dann eben eingestehen. In der Schule nennt man das "Thema verfehlt".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fragt sich, ob es unter den eingereichten Konzepten &#252;berhaupt ein v&#246;llig &#8220;einzigartiges&#8221; gab&#8230; Ich habe insgesamt 3 Konzepte eingereicht, die 2 anderen hatten Gemeinsamkeiten mit Gewinnern der ersten Runde.</p>
<p>Auffallend ist aber, dass von den angenommenen Konzepten kein einziges eine Interaktivit&#228;t mit den FernsehINHALTEN vorsieht. Vermutlich hat die Telekom es gescheut, diesbez&#252;glich Kooperationen mit den Sendeanstalten zu suchen.</p>
<p>Umso &#228;rgerlicher, dass die Telekom in ihrer urspr&#252;nglichen Vorstellung des Awards genau die Kategorie &#8220;Participation TV&#8221; angesprochen hat. Warum bittet man erst um solche Konzepte, wenn man sie doch nicht umzusetzen bereit ist?</p>
<p>Dann h&#228;tte man doch bitte von Anfang an sagen sollen, dass nur Konzepte eine Chance haben, die a) mit den Einschr&#228;nkungen der Hardware/Softwareplattform realisierbar sind und b) keinerlei Kooperation mit einem Contentanbieter erfordern.</p>
<p>Dass das am Ende dann nat&#252;rlich gar kein &#8220;Interaktives Fernsehen&#8221; mehr werden kann und der Award schlichtweg falsch betitelt ist, m&#252;ssen sich die Veranstalter dann eben eingestehen. In der Schule nennt man das &#8220;Thema verfehlt&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Teilnehmer unprämiert</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-443</link>
		<dc:creator>Teilnehmer unprämiert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 05:35:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-443</guid>
		<description>Interactive TV Quiz - Teil 2

Sehen Sie, Herr Schlabbach - ich denke, Ihr Konzept ist Ihr Problem! Bzw. dessen Mangel an Einzigartigkeit ...

Es ist n&#228;mlich derartig naheliegend / Erfolg versprechend / logisch zwingend, der derzeit noch h&#246;chst elit&#228;ren Gruppe des IPTV-Publikums bei gleichem Programm einen Mehrwert gegen&#252;ber der Nicht-Interaktiven Zuschauermasse zu verschaffen (und dies auch werbewirksam auszuschlachten), dass es wahrscheinlich mehr als ein Dutzend &#228;hnlich gelagerte Konzepte unter den 95 Vorrunden-Ausscheidern gab.

Meines zum Beispiel! :-)

Ich will - nur der Vollst&#228;ndigkeit halber - ein paar Ausz&#252;ge aus meiner Einreichung hier zitieren:

-----

"Zeitversetztes Fernsehen, DVR, Video on Demand, HD - alles sch&#246;n und gut, doch all das kann ich auch ohne T-Home â€¦

Ich suche vielmehr ein Feature, eine Option, einen Mehrwert, den nur T-Home anzubieten hat. Einen USP, der das Angebot von T-Home - Entertain vom gesamten
Markt abhebt, das das Fernseherlebnis im Wohnzimmer neu definiert, eine "Killer - Applikation", die so schmackhaft ist, dass das Volk fruÌˆher oder sp&#228;ter zugreifen
muss und den Einbahnstrassenanschluss im Wohnzimmer durch T-Home ersetzt. Obwohl ich das gleiche Fernsehprogramm sehe wie mein bl&#246;der Nachbar mit Sat-
SchuÌˆssel oder Kabel analog, muÌˆsste ich was tun k&#246;nnen, was er nicht tun kann. Und er muÌˆsste wissen, dass ich mehr kann als er, damit er neidisch wird.

"Bereichern" ist das magische Wort - emotional, intellektuell, wirtschaftlich." (...) "Doch welche Spannungsdramaturgie auch immer zum Einsatz kommt, letztlich geht es nur darum, den Zuschauer am Fernseher zu behalten, um die Werbezeiten
m&#246;glichst teuer verkaufen zu k&#246;nnen. Wie viel besser wuÌˆrde dies wohl gelingen, wenn der Zuschauer selbst Kandidat w&#228;re â€¦

Richtig "cool" w&#228;re es, wenn ich mit T-Home "mehr" sehen k&#246;nnte, "mehr" machen, irgendeinen Mehrwert h&#228;tte, der mich fuÌˆr meine Investition belohnt, fuÌˆr meine
Technologiebegeisterung. Man muÌˆsste also eine Fernsehshow haben, bei der zwar alle zuschauen, aber nur T-Home Teilnehmer von daheim mitspielen k&#246;nnen.
Sollen die Normalseher sich doch schwarz &#228;rgern â€¦"

-----

Vorschlag an die Telekom (ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt): Partnern Sie mit einer der beiden grossen Senderfamilien und stecken Sie als Ausschreibung 10 x 50.000 Euro in die Entwicklung und Pilotierung exakt solcher Formate. Damit - und nur damit! - bringen Sie Ihr Produkt auf die Ãœberholspur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interactive TV Quiz - Teil 2</p>
<p>Sehen Sie, Herr Schlabbach - ich denke, Ihr Konzept ist Ihr Problem! Bzw. dessen Mangel an Einzigartigkeit &#8230;</p>
<p>Es ist n&#228;mlich derartig naheliegend / Erfolg versprechend / logisch zwingend, der derzeit noch h&#246;chst elit&#228;ren Gruppe des IPTV-Publikums bei gleichem Programm einen Mehrwert gegen&#252;ber der Nicht-Interaktiven Zuschauermasse zu verschaffen (und dies auch werbewirksam auszuschlachten), dass es wahrscheinlich mehr als ein Dutzend &#228;hnlich gelagerte Konzepte unter den 95 Vorrunden-Ausscheidern gab.</p>
<p>Meines zum Beispiel! <img src='http://blog.interactive-tv-award.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Ich will - nur der Vollst&#228;ndigkeit halber - ein paar Ausz&#252;ge aus meiner Einreichung hier zitieren:</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>&#8220;Zeitversetztes Fernsehen, DVR, Video on Demand, HD - alles sch&#246;n und gut, doch all das kann ich auch ohne T-Home â€¦</p>
<p>Ich suche vielmehr ein Feature, eine Option, einen Mehrwert, den nur T-Home anzubieten hat. Einen USP, der das Angebot von T-Home - Entertain vom gesamten<br />
Markt abhebt, das das Fernseherlebnis im Wohnzimmer neu definiert, eine &#8220;Killer - Applikation&#8221;, die so schmackhaft ist, dass das Volk fruÌˆher oder sp&#228;ter zugreifen<br />
muss und den Einbahnstrassenanschluss im Wohnzimmer durch T-Home ersetzt. Obwohl ich das gleiche Fernsehprogramm sehe wie mein bl&#246;der Nachbar mit Sat-<br />
SchuÌˆssel oder Kabel analog, muÌˆsste ich was tun k&#246;nnen, was er nicht tun kann. Und er muÌˆsste wissen, dass ich mehr kann als er, damit er neidisch wird.</p>
<p>&#8220;Bereichern&#8221; ist das magische Wort - emotional, intellektuell, wirtschaftlich.&#8221; (&#8230;) &#8220;Doch welche Spannungsdramaturgie auch immer zum Einsatz kommt, letztlich geht es nur darum, den Zuschauer am Fernseher zu behalten, um die Werbezeiten<br />
m&#246;glichst teuer verkaufen zu k&#246;nnen. Wie viel besser wuÌˆrde dies wohl gelingen, wenn der Zuschauer selbst Kandidat w&#228;re â€¦</p>
<p>Richtig &#8220;cool&#8221; w&#228;re es, wenn ich mit T-Home &#8220;mehr&#8221; sehen k&#246;nnte, &#8220;mehr&#8221; machen, irgendeinen Mehrwert h&#228;tte, der mich fuÌˆr meine Investition belohnt, fuÌˆr meine<br />
Technologiebegeisterung. Man muÌˆsste also eine Fernsehshow haben, bei der zwar alle zuschauen, aber nur T-Home Teilnehmer von daheim mitspielen k&#246;nnen.<br />
Sollen die Normalseher sich doch schwarz &#228;rgern â€¦&#8221;</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Vorschlag an die Telekom (ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt): Partnern Sie mit einer der beiden grossen Senderfamilien und stecken Sie als Ausschreibung 10 x 50.000 Euro in die Entwicklung und Pilotierung exakt solcher Formate. Damit - und nur damit! - bringen Sie Ihr Produkt auf die Ãœberholspur.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Schlabbach</title>
		<link>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-442</link>
		<dc:creator>Robert Schlabbach</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 23:56:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.interactive-tv-award.de/2008/07/22/unpraemiert-aber-trotzdem-gut-einladung-an-alle-award-teilnehmer/#comment-442</guid>
		<description>Interaktives Fernsehen gibt es l&#228;ngst, in Form von "Mitmach-Sendungen": Der grosse IQ-Test, der PISA-L&#228;ndertest, Typisch Mann / Typisch Frau, etc.

Nur musste bisher die Interaktivit&#228;t &#252;ber alternative Kan&#228;le erfolgen, in letzter Zeit &#252;ber das Internet, wobei vor allem die RTL-Sendungen schon mit hoher technischer Ausgereiftheit zu &#252;berzeugen wussten.

Was l&#228;ge also n&#228;her, als die Interaktivit&#228;t direkt &#252;ber die IPTV-Box abzuwickeln - vor allem bei Sendungsformaten, bei denen die Zuschauer ohnehin bereits AKTIV sind und nicht nur konsumieren?

Genau darauf zielte mein Konzept "Interactive TV Quiz" ab. W&#228;hrend der (aufgezeichneten) Quizsendung kann der Zuschauer mit der Fernbedienung seine Antwort ausw&#228;hlen. Je nach richtig oder falschen Antworten gibt es Punkte, sodass der Zuschauer am Ende sieht, wie gut er abgeschnitten h&#228;tte. Um weitere Anreize zu schaffen, ist mit der interaktiven Teilnahme auch noch ein Gewinnspiel verbunden. So hat der Zuschauer mehr Spass am mitraten und zudem noch die M&#246;glichkeit dabei Preise zu gewinnen.

Der Programmanbieter gewinnt dabei zus&#228;tzliche Werbepl&#228;tze und ein "treues" Publikum, welches auch w&#228;hrend der Werbepause nicht wegschaltet, weil dadurch die Gewinnchancen beeintr&#228;chtigt werden.

Und der Plattformbetreiber gewinnt ein Alleinstellungsmerkmal seiner IPTV-Plattform, welches gute Chancen hat, schnell eine hohe Kundenakzeptanz zu finden - weil Quizsendungen sich ja schon seit Jahren einer hohen Beliebtheit erfreuen, und das "Mitraten" schon Teil der Zuschauervergn&#252;gens ist...

Ich weiss nicht, warum mein Konzept bei der Telekom durchgefallen ist. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das ein sehr erfolgreiches Projekt h&#228;tte werden k&#246;nnen. Pers&#246;nlich h&#228;tte ich jedenfalls eine solche Anwendung sehr gerne genutzt - was ich leider &#252;ber keins der angenommenen Konzepte sagen kann, von denen mich keins &#252;berzeugte, dass ich diese Dinge gerne am TV tun w&#252;rde...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interaktives Fernsehen gibt es l&#228;ngst, in Form von &#8220;Mitmach-Sendungen&#8221;: Der grosse IQ-Test, der PISA-L&#228;ndertest, Typisch Mann / Typisch Frau, etc.</p>
<p>Nur musste bisher die Interaktivit&#228;t &#252;ber alternative Kan&#228;le erfolgen, in letzter Zeit &#252;ber das Internet, wobei vor allem die RTL-Sendungen schon mit hoher technischer Ausgereiftheit zu &#252;berzeugen wussten.</p>
<p>Was l&#228;ge also n&#228;her, als die Interaktivit&#228;t direkt &#252;ber die IPTV-Box abzuwickeln - vor allem bei Sendungsformaten, bei denen die Zuschauer ohnehin bereits AKTIV sind und nicht nur konsumieren?</p>
<p>Genau darauf zielte mein Konzept &#8220;Interactive TV Quiz&#8221; ab. W&#228;hrend der (aufgezeichneten) Quizsendung kann der Zuschauer mit der Fernbedienung seine Antwort ausw&#228;hlen. Je nach richtig oder falschen Antworten gibt es Punkte, sodass der Zuschauer am Ende sieht, wie gut er abgeschnitten h&#228;tte. Um weitere Anreize zu schaffen, ist mit der interaktiven Teilnahme auch noch ein Gewinnspiel verbunden. So hat der Zuschauer mehr Spass am mitraten und zudem noch die M&#246;glichkeit dabei Preise zu gewinnen.</p>
<p>Der Programmanbieter gewinnt dabei zus&#228;tzliche Werbepl&#228;tze und ein &#8220;treues&#8221; Publikum, welches auch w&#228;hrend der Werbepause nicht wegschaltet, weil dadurch die Gewinnchancen beeintr&#228;chtigt werden.</p>
<p>Und der Plattformbetreiber gewinnt ein Alleinstellungsmerkmal seiner IPTV-Plattform, welches gute Chancen hat, schnell eine hohe Kundenakzeptanz zu finden - weil Quizsendungen sich ja schon seit Jahren einer hohen Beliebtheit erfreuen, und das &#8220;Mitraten&#8221; schon Teil der Zuschauervergn&#252;gens ist&#8230;</p>
<p>Ich weiss nicht, warum mein Konzept bei der Telekom durchgefallen ist. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das ein sehr erfolgreiches Projekt h&#228;tte werden k&#246;nnen. Pers&#246;nlich h&#228;tte ich jedenfalls eine solche Anwendung sehr gerne genutzt - was ich leider &#252;ber keins der angenommenen Konzepte sagen kann, von denen mich keins &#252;berzeugte, dass ich diese Dinge gerne am TV tun w&#252;rde&#8230;</p>
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