Der Erfinder von MP3, Karl-Heinz Brandenburg, hat in einem Interview prognostiziert, dass Medien zukünftig auch noch anders als nur audiovisuell konsumiert werden können.
Die Idee finde ich persönlich gar nicht schlecht, dass Virtualität eben über Audio und Video auch auf andere Ebenen ausgedehnt wird. Nur leider kann ich mir überhaupt noch nicht vorstellen, wie das funktionieren soll? Die Set-Top-Box wird eines Tages auch Gerüche versprühen, die Bildoberfläche wird ertastbar sein? Oder muss ich mich in einen “Fernsehanzug” begeben, der mich rüttelt und schüttelt? Dazu noch eine Projektionsbrille und ein Headset sowie Maske für Mund und Nase?
Von Gerüchen spricht Brandenburg in seinem Interview zwar nicht, aber so manchem Kommentator fällt zuerst der Besuch im Schweinestall ein. Zudem sieht die Realität solcher Apparate noch recht nüchtern aus, wie man in Japan sehen kann.
Spannende Idee, aber alles noch schwer vorstellbar. Was meinen Sie?
Und nebenbei gefragt: wie kommt hier Interaktivität ins Spiel?
Dieser Beitrag wurde am Freitag, 08. August 2008 um 12:16 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Technologie abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.
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