Das ORF testet zu Olympia einen neuen interaktiven Dienst, bei dem der Zuschauer zwischen verschiedenen Streams auf einem Kanal wechseln kann; das ganze soll auch moderiert werden.
Die Funktion finde ich hervorragend, ja, einige hätten darin vielleicht einen Quantensprung des Fernsehens gesehen - vor ein paar Jahren. Neu ist das alles nicht, und mir erschließt sich auch nicht ganz, was daran richtig interaktiv ist. Ähnliche Funktionen gibt oder gab es schon seit langem bei Premiere: man kann selber zwischen den verschiedenen Perspektiven eines Events wählen und so das Programm “mitgestalten”.
Ist das aber wirklich mehr als Komfort-Zappen?
Umschaltmöglichkeiten bietet auch die BBC zu Olympia an. Allerdings finde ich dort die Red-Button-Funktionalitäten viel interessanter. Sie erlauben es, von Programminhalten auf weiterführende Angebote zu springen. Bis dato gibt es zwar nur vertiefende Informationen zu den gelieferten Bewegtbildern, aber aus meiner Perspektive ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann aus so etwas noch mehr werden kann.
Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 12. August 2008 um 14:01 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Medienwelt abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.
Bis jetzt gibt es noch keine Kommentare.