Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Finalisten stellen ihre Ideen zur Diskussion - Videos von der IFA

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation | Die Funktion ist deaktiviert.

Sie wollten es wissen: Die Finalisten des Interactive TV Awards haben ihre Fernseh-Ideen auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin jetzt mit anderen Fachleuten diskutiert. Etwa 30 Interessierte waren am 29. August der Einladung zum 2. Entwickler-Treffen am Messestand der Deutschen Telekom gefolgt, um den Projektvorstellungen mit kritischen Augen zu folgen und Fragen zu stellen.

Unser Video-Bericht vom Event hat unter anderem O-Töne von den Finalisten und aus dem Publikum.


 

Und noch mehrgibt’s inweiteren Video-Beiträgen:

  • Wie geht’s 2009 weiter? Sven Hischke zum Interactive TV Award
  • Der intelligente Fernseh-Tipp: Konzept-Vorstellung von creamBOTS
  • Der Familien-Fernseher: Konzept-Vorstellung von 3frogs
  • Der Mehr-davon-Impuls: Konzept-Vorstellung von Trenfield/Regner

Wie es mit dem Award 2009 weitergeht, sagt in einem weiteren Beitrag Sven Hischke als Leiter des Innovationsmanagements. Er erklärt auch, warum es der Austausch mit externen Entwicklern für die Telekom auch unabhängig vom Award so wichtig ist.


 

Die vollen Präsentation der Finalisten-Teams haben wir für Sie aufgezeichnet. Bilden Sie sich selbst eine Meinung - und lassen Sie sie uns wissen.

Der intelligente Fernseh-Tipp: Konzept-Vorstellung von creamBOTS.


 

Der Familien-Fernseher: Konzept-Vorstellung von 3frogs.


 

Der Mehr-davon-Impuls: Konzept-Vorstellung von Trenfield/Regner.


 

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 04. September 2008 um 11:23 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Award abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesem Eintrag durch das RSS-Feed verfolgen. Sie haben die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen oder einen Trackback von Ihrem Weblog zu senden.

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2 Kommentare (Kommentar schreiben?)

  1. 1.- Wido Groell

    Kommentar vom 14. Oktober 2008 um 11:48

    Sehr geehrter Herr Sven Hischke. Als Leiter des Innovationsmanagements haben Sie ein tolles Interview gegeben. Für mich allerdings mit einer fragwürdigen Aussage.

    Sie sprechen davon, das Sie sich für den Wettbewerb im Jahr 2009 (in welcher Form auch immer dieser weitergeht) noch mehr Einreichungen der Art: “noch nie dagewesen”, wünschen.
    An dieser Stelle Frage ich mich, und vorallem Sie:
    Meinen Sie das wirklich ernst?
    Sie fordern mehr verrückte, unerwartete, überraschende und kreative Ideen ein.
    3cm unterhalb von ihrem Interview geben Sie uns einen Einblick, wer in diesem Jahr, mit welcher ausgeflippten, noch nie dagewesenen Idee in die Endrunde gekommen ist und bisher 150 000 Euro verdient hat.

    A) Ein Empfehlungssystem, bei dem man Content bewerten kann.
    B) Ein System, das mir per SMS Internetlinks aufs Handy sendet.
    C) Eine Plattform, auf der sich Familienmitglieder treffen und sich gegenseitig Fotos und Filme zeigen können.

    Ganz ehrlich, in bin überzeugt, das sich die Teilnehmer eines solchen Wettbewerbs nicht verschaukeln lassen. Ich glaube, Sie liefern hier die besten Argumente, sich nicht mit kreativen und verrückten Ideen an Sie zu wenden, sondern Ideen einzureichen, die es genau so im Internet bereits seit Langem gibt, und diese dann auf der IPTV Box der Telekom zu platzieren.

    Sie sind der Leiter des Innovationsmanagementes, bitte erläutern Sie dem Forum und mir doch noch einmal etwas genauer, was für Sie: “total unerwartet und neu…” ist.

    Die Hauptaussage des Wettbewerbes war ja: Hier wird TV Geschichte geschrieben. Ich bin sehr gespannt, welche noch nie dagewesene Idee es in den nächsten Jahren schafft, in die TV - Historie einzugehen.

    Wido Groell

  2. 2.- Sven Hischke, Leiter Innovation Management

    Kommentar vom 15. Oktober 2008 um 14:13

    Hallo Herr Groell,

    Ihnen geht es darum, das interaktive Fernsehen voranzubringen – so lese ich Ihren Beitrag, und das ist auch das Ziel des Interactive TV Award. Wenn man aber über Innovation redet, sollte man meiner Meinung nach zwei aus vielerlei Hinsicht so unterschiedliche Dinge wie das Internet und das Fernsehen nicht einfach über einen Kamm scheren. Es führt in die Irre, so zu tun, als ob interaktives Fernsehen auch schon mit dem Internet alle seine Potenziale entfaltet hätte. Dann könnte man auch sagen, das erste Auto wäre keine Innovation gewesen, nur weil man das Rad schon vor Jahrtausenden erfunden hat.

    Mit dem interaktiven Fernsehen mag es langsamer vorangehen, als es uns allen lieb ist. Aber das hat auch seine guten Gründe, die in der Technologie, in der Regulatorik und in der Gemengelage der rechtlichen Rahmenbedingungen und Interessen liegen. So gehen auch oberflächlich simplen Anwendungen komplexe Projekte voraus.

    Von Anfang an galt daher für den Interactive TV Award unsere Entscheidung, dass es eben kein reiner Konzeptwettbewerb sein sollte, da wir sicher sein wollten, dass die Konzepte auf unserer Plattform laufen und im gegebenen Medienumfeld realisierbar sind. Das dürfte allen Teilnehmern klar gewesen sein. In mindestens einem Falle mussten wir uns daher auch gegen ein Konzept entscheiden, das wir als besonders innovativ einstuften. Wir haben diesen Teilnehmern ein Forum gegeben, sich trotzdem hier im Blog zu präsentieren – und würden dies auch weiterhin tun.

    Aber ich will noch einmal zurückkommen auf die „simplen“ Anwendungen. Denn für das Fernsehen der Zukunft liegt die Innovation auch in der Einfachheit. Das Fernsehen hat nun einmal mehr als das Internet das Potenzial, neue Kommunikationsformen für bisher unerreichte und viel breitere Nutzergruppen zu erschliessen. Der Grund liegt darin, dass das Fernsehen bereits etabliert ist als intuitiv und einfach zu bedienendes Medium. Und auch das Fernsehen der Zukunft wird nur funktionieren, indem es einfach bleibt.

    Schliesslich gibt es auch Fernsehzuschauer, die noch nie einen PC verwendet haben, und wer von uns möchte nicht auch mal darauf verzichten. „Ausgeflippt und ausgefallen“ reicht aus unserer Sicht also nicht, um eine innovative Idee zu einer guten innovativen Idee zu machen – und es ist besteht sicher kein Mehrwert darin, das Internet am TV einfach „nachzubauen“. In vielen Diskussionen hier haben wir ja schon festgestellt, dass die Nutzungsszenarien und –bedürfnisse hier andere sind.

    Bei unserem Award geht es vielleicht nicht um die Mondlandung, gleichwohl ist es meine feste Überzeugung, dass so mancher scheinbar kleine Schritt, den wir hier machen, de facto ein grosser Schritt für die Art ist, wie wir zukünftig unsere Medien nutzen. Das ist mein Verständnis von Innovation.

    Viele Grüsse,
    Sven Hischke

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