Zum Beispiel, dass es nur über richtig gute, neue und überraschende Inhalte geht! Schien das gute alte Radio doch vor wenigen Jahren auf dem absteigenden Ast zu sein - immer mehr schauten fern bzw. zogen sich Musik als MP3-Konserve auf den Player, so interessieren sich neuerdings wieder mehr junge Leute für dieses Medium. Und warum: weil die Inhalte mit den Ansprüchen der Hörerschaft mitgewachsen sind!
War es vor nicht allzu langer Zeit immer dieselbe Masche: Ein, zwei Mainstream-Hits, ein Wortbeitrag, wieder zwei Hits und jede Stunde Nachrichten, so setzen die Sender heute auf eine wesentlich größere Angebotspalette. EinsLive z.B., der wohl erfolgreichste “junge” Sender im Westen der Republik, nutzt die 24 Stunden des Tages äußerst kreativ, um immer wieder andere Gruppen zu erreichen. Morgens Info-interessierte Frühstücker im Segment 20+, nachmittags die Kids 10 aufwärts, abends die mit eher ausgefallenem Musikgeschmack und immer wieder reine Wortformate wie Hörspiele und Diskussionen, die früher im Jugendradio kaum zu finden waren. Und alles bestens geeignet, um auch im Internet-Livestream zu funktionieren.
Zu guter Letzt: Ganz nebenbei Radio hören, das geht heute mit jedem webtauglichen Rechner. Auch dadurch wurde die Renaissance des Radios erst möglich.
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