… das frisst er nicht! - ein abgedroschener Spruch zwar, aber er spiegelt das Medienverhalten der Deutschen ganz passend wieder.
Glaubt man nämlich der Studie von Deloitte, so nutzen wir immer noch lieber und überwiegend die “klassischen” Medien wie Zeitungen, Magazine und Fernsehen. Zumindest im Vergleich mit den Einwohnern der USA, Großbritannien, Japan und Brasilien.
Andererseits ist von einer grundsätzlichen Technikfeindlichkeit hierzulande auch keine Spur, wir sind halt nur etwas langsamer als die anderen. Und dabei trotzdem recht aktiv, denn selber Inhalte online stellen, das tun wir gerne.
Bedeutet für uns ja wohl, dass wir vor allem eins brauchen hinsichtlich unseres Optimismus beim Thema IPTV: Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Sind halt nicht so schnell zu begeistern wie die Brasilianer und fahren nicht auf jeden neuen Hype sofort ab wie die Japaner. Aber wenn wir etwas Neues einmal akzeptiert haben, dann sind wir auch lange treu!
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1.- Joachim Ollig
Kommentar vom 27. Januar 2009 um 17:03
Hallo Frau Evers, so zeigt sich dies eben mit Studien. Man kann sie so oder auch anders sehen. Wichtig bleibt, der vermeindliche Markt IPTV befindet sich eigentlich ganz am Anfang. Soll heissen, alles was jetzt an Struktur erstellt, kann später ausgebaut werden.
Leider hängt das auch mit den Investitionen der Infrastruktur sowie der Contentbeschaffung und deren Lizensierung zusammen. Wenn diese Meilensteine erst einmal auf Spur stehen, da wird das auch bei den Deutschen etwas richtig ‘Gutes’ mit dem IPTV. Ich denke, eine Umfrage in Bezug auf IPTV würde alles sagen. Das kennt kein Mensch, derzeit leider. Einige Insider ‘werkeln’ in dunklen Räumen, aber für die Masse ist da meiner Meinung nach sehr wenig erkennbar. Machen Sie es bekannt. Die telekom hat die besten Carrier dafür.
Viele Grüsse
Joachim Ollig