Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Einsendefrist für Profi-Kategorien verlängert - Deadline extended

25. September 2009, 09:38 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award

ENGLISH VERSION BELOW 

Liebe Award-Anwärter, liebe Treiber des Interaktiven Fernsehens,

eine gute Nachricht für alle, die bereits an Ihrem Konzept für den Deutsche Telekom Interactive TV Award arbeiten oder noch gründlich über eine Teilnahme nachdenken:

Neue Deadline: 18. Oktober 2009

Wir verlängern die Einsendefrist für Konzepte und Ideen um gut 2 Wochen auf den 18. Oktober 2009. Dies gilt für unsere Profi-Kategorien „MPF” und „Freestyle”. Auch bereits eingereichte Konzepte können innerhalb dieser Frist noch einmal nachbearbeitet werden.

Hintergrund der verlängerten Abgabefrist ist die Verlegung unserer ersten Jury-Sitzung auf die zweite Novemberhälfte. Dies ist aus organisatorischen Gründen nötig geworden und für uns ein Anlass, den zeitlichen Spielraum auch an die Teilnehmer weiterzureichen. Übrigens passen wir auch den weiteren Terminplan des Awards nach hinten heraus an.

Einreichen der Konzepte

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie wie gewohnt auf unserer Website: http://www.interactive-tv-award.de/ und im Developer Garden: http://www.developergarden.com/itva. Vereinzelt wurden uns technische Probleme bei der Anmeldung im Developer Garden gemeldet. In solchen Fällen wenden Sie sich bitte an die offizielle Award E-Mail-Adresse interactivetvaward@telekom.de oder direkt an klaus.greiber@telekom.de.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und stehen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Greiber

ENGLISH VERSION

Dear contestants, dear interactive TV designers,

Good news for all who are already working on their concepts for the Deutsche Telekom Interactive TV Award or still thoroughly thinking to participate:

New deadline: 18th October 2009

We are extending the entry deadline for ideas and concepts by two weeks to the 18th of October 2009. This applies to our professional categories “MPF” and “Freestyle”. Already submitted concepts can also be edited or reworked within this timeframe.

The reason for this extension is due to the adjournment of our first jury meeting to the second half of November. This was prompted by organizational reasons and we saw this as an opportunity to give participants additional time to prepare their concepts. Please note that the final round will also be adjusted to this change (new deadline for finalists: January 31st 2010).

Submission of concepts

You can find all important information regarding the contest as usual on our website: http://www.interactive-tv-award.de/ and in the Developer Garden: http://www.developergarden.com/itva Rare cases of technical problems have been reported to us during registration in the Developer Garden. In such cases please contact us using our official Award email address interactivetvaward@telekom.de  or directly to Klaus.greiber@telekom.de.

We are excited to hear about your ideas and are always at your disposal.

Kindest regards,
Klaus Greiber

Jetzt noch aufspringen und gewinnen

21. September 2009, 17:52 | Von Dr. Christian P. Illek, Bereichsvorstand Marketing T-Home Deutschland

Liebe Fans des interaktiven Fernsehens,
liebe Wettbewerbsanwärter,

es ist allerhöchste Zeit, um Konzepte und Ideen zum interaktiven Fernsehen der Zukunft bei uns einzureichen! Dass ich das heute sagen kann, freut mich aus zwei Gründen:

Zum einen war im Januar dieses Jahres noch nicht klar, ob und in welcher Form wir den Wettbewerb fortsetzen. Wir hatten gerade die Sieger gekürt und blickten auf eine tolle Erfolgsgeschichte mit spannenden Konzepten von über hundert internationalen Teilnehmern zurück. Gleichwohl wollten wir unser Engagement für eine solche Ausschreibung zunächst einmal in Ruhe analysieren.

Zum anderen bin ich inzwischen umso zuversichtlicher: Es hat sich gelohnt, dem Interactive TV Award 2009 einen neuen Zuschnitt zu verpassen. Denn schon in den letzten Wochen haben wir viel Zuspruch erhalten, zuletzt Anfang September auf unserem gut besuchten Experten-Treffen auf der IFA in Berlin. Die Kollegen, die dort waren, haben mir von anregenden Diskussionen berichtet und davon, dass unser Wettbewerbskonzept von mehr Freiheit gut ankommt: Mit zwei Kategorien für Entwickler und Kreative, einer insgesamt strafferen Gestaltung sowie dem bewährten Zuschauer-Award.

Daher kann ich nur jetzt noch einmal alle ermutigen mitzumachen. Ich bin sicher, dass wir auch 2009 wieder viele exzellente Ideen sehen werden, die unser Fernsehen besser machen. Für alle, die im Endspurt noch auf den Wettbewerb aufspringen wollen oder die auf den letzten Metern zögern - hier noch einmal Punkt für Punkt, warum sich Ihre Teilnahme lohnt:

Unsere zentrale Überlegung für diesen Interactive TV Award ist: Die wirklich neuen Ideen entstehen dort, wo sich Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammenfinden. Wir wollen daher hier und jetzt Offenheit zeigen.

Das Internet zeigt schon jetzt, welch ein Spektrum an Möglichkeiten IP-basiertes Fernsehen eröffnet. Umso mehr wird die einzigartige Qualität, die eben nur unser Breitband-Service Entertain garantieren kann, durch die neue interaktive Dimension und Vielfalt Fernsehen für jeden Zuschauer zu einem neuen Erlebnis machen. Und gerade weil Vielfalt eine der wesentlichen Stärken des Fernsehens der Zukunft ausmacht, wollen wir die Entwicklung unseres innovativen Dienstes gemeinsam mit vielen anderen Vordenkern vorantreiben.

Kurz gesagt, der Interactive TV Award ist eine Einladung: Eine Aufforderung an alle aktiven Enthusiasten, das Fernsehen von Morgen entscheidend mitzuprägen.

Für 2009 heißt das konkret: Wir setzen voll auf Ihre Kreativität, wir setzen auf die Entfaltung der Interaktivität des Mediums, und wir zählen darauf, dass möglichst viele gute Köpfe mitziehen. Wir als Deutsche Telekom möchten alles dafür tun, um Ihnen bei dieser Zusammenarbeit möglichst offen zu begegnen und die größtmögliche Freiheit zu bieten.

Aus diesen Gründen gibt es beim Deutsche Telekom Interactive TV Award neben dem Zuschauer-Wettbewerb gleich zwei Profi-Kategorien, die einmal den Plattformbezug und zum anderen die Konzeptinnovation betonen.

Nicht zuletzt kommen wir als Deutsche Telekom auch mit ganz realen Anreizen auf Sie zu. Für die Zuschauer-Enthusiasten, die sich filmend oder textend einbringen, loben wir attraktive Sachpreise aus. Und die Professionals unter Ihnen erhalten mit dem Interactive TV Award ein Podium, um Ihre Konzepte vor hochrangigen Experten zu präsentieren und sich mit der Entwicklergemeinde darüber auszutauschen.

Den Siegern winken überdies attraktive Geldpreise, und für die Erfolgreichsten aus der technischen Kategorie planen wir eine viertägige Reise ins Silicon Valley und nach Las Vegas zum weltbekannten Branchenevent der Nabshow mit Microsoft-Experten. Außerdem hoffen wir, die Deutsche Telekom und Microsoft, über den Interactive TV Award kompetente Partner zu finden, die mit uns gemeinsam die Entwicklung des Fernsehens von Morgen anpacken.

Warten Sie also nicht, legen Sie los und arbeiten Sie mit uns an der Zukunft des Fernsehens. Am 1. Oktober 2009 ist Einsendeschluss.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht - und auf die vielen guten Ideen und interessanten Begegnungen!

Herzliche Grüße
Ihr Christian Illek

PS: Auch wenn Sie nicht teilnehmen: Profitieren Sie doch auf jeden Fall von unseren Communities. Treten Sie mit uns und anderen ins Gespräch - und bereiten so vielleicht Ihre Wettbewerbsteilnahme für 2010 vor?

Für Profis im Developer Garden Forum, auf XING, LinkedIn oder Twitter.

Und für alle, die einfach nur mehr sein wollen als Zuschauer, auf Facebook oder beim Besser Fernsehen Twitter.

Erleben wir das Fernsehen in Zukunft dreidimensional und interaktiv?

18. September 2009, 16:40 | Von Carsten Höh, Team Interactive TV Award

Wenn man sich die Trends der vergangenen IFA in Berlin und der gerade erst erfolgreich beendeten IBC 2009 (International Broadcasting Conference) in Amsterdam betrachtet, scheint eines sicher: Aus Herstellersicht werden wir das Fernsehen der Zukunft in 3D erleben.

Mittendrin statt nur dabei

Ganz nach dem Motto “mittendrin statt nur dabei”, folgen diesem Trend aber nicht nur die Empfangsgeräte, sondern auch neuartige Fernbedienungskonzepte, mit denen sich das Geschehen auf dem Fernseher mithilfe von Gestensteuerung oder bewegungsempfindlichen Eingabegeräten lenken lässt. Laden diese ‘Aussichten’ nicht gerade dazu ein interaktiv ins Fernsehen einzutauchen?

Das Geschehen mit dem Zauberstab lenken

Stellen Sie sich doch mal Folgendes vor: Sie sitzen auf dem Sofa und betrachten auf dem Fernseher die 3D-Version eines Animationsfilms, wie Pixars aktuellen Kino-Blockbuster ‘Oben’. Dank Ihrer 3D-Brille können Sie (genau wie im 3D-Kino) wirklich tief ins Geschehen eintauchen. Plötzlich klingelt es an der Tür. Anstatt nun auf der mit knapp 30 Tasten belegten Fernbedienung den Pause-Knopf zu suchen (was mit der Brille auf dem Kopf vermutlich gleich doppelt kompliziert wird), nehmen Sie die Fernbedienung einfach in die Hand und zeigen damit auf den Fernseher, woraufhin dort automatisch ein dreidimensionales Menü mit passenden Optionen erscheint. Nun noch den gewünschten Pause-Menüpunkt anvisieren, den einzigen Knopf auf dem ‘Zauberstab’ drücken und das Bild bleibt stehen.

Interaktiv ins Fernsehgeschehen eintauchen – noch Zukunftsmusik?

Klingt gut, oder? Und das Ganze ist aus technischer Sicht noch nicht einmal Zukunftsmusik! Entsprechende Geräte wurden auf den beiden Messen bereits präsentiert: 3D-fähige TV-Geräte, Set-Top-Boxen mit 3D-Menüstruktur, Wii-artige Fernbedienungen für TV-Geräte usw. Allerdings müssen diese noch den Weg zueinander finden - und wenn es nach mir und meinen Wünschen geht, sollte auch das ‘Fernsehprogramm’ mit entsprechenden Inhalten auf diese Technologien abgestimmt werden. Am besten gleich noch im Verbund mit einer Gestensteuerung, wie z.B. das für die Xbox 360 geplante Project Natal, bei dem eine Kamera die Bewegungen des ‘Zuschauers’ abliest und in entsprechende Befehle für das angeschlossene Gerät übersetzt. Was man damit alles anstellen könnte – kaum auszudenken. Das Fernsehen der Zukunft: dreidimensional und interaktiv. Das wäre doch mal was!

Ohne einheitliche Standards kein interaktives 3D-TV?

Die Technik ist also da. Das Problem scheint nur folgendes zu sein: Aktuell kochen alle Hersteller noch ihr eigenes Süppchen. Will man auf dem Fernseher künftig mehr als nur 3D-Kinofilme und -Menüs zu Gesicht bekommen, müssten dazu vermutlich erst einheitliche Standards fürs 3D-Fernsehen und dazugehörige Eingabegeräte geschaffen werden. Anderfalls wird es wohl niemand wagen entsprechende Inhalte zu produzieren, die dann nur von einer kleinen Gruppe von Menschen, die genau das dafür benötigte Equipment des entsprechenden Herstellers besitzen, genutzt bzw. angeschaut werden können. Ist diese Hürde genommen, stände dann theoretisch auch interaktiven 3D-Fernsehinhalten und sonstigen Applikationen nichts mehr im Wege.

Also von mir aus könnte das Ganze schon morgen losgehen – träumen darf man ja ;-) Wobei sich natürlich die Frage stellt, was der Spaß dann kosten wird. Oder was meinen Sie?

Hier noch ein paar Links zum Thema:

Philips: “Kunden und Inhalteanbieter sehr interessiert an 3D”

3D TV is NOT a Set Top Box Running a 3D Graphics UI

Pace debuts 3D set-top box UI

BBC plant Olympische Spiele 2012 in 3D

LG setzt bei Fernsehern auf 3D-Oberfläche und Gestensteuerung

Philips uWand: Zauberstab löst Fernbedienprobleme

Dubai-based ITSthe1 debuts new intelligent remote control app

Endlich! Endlich? Das Ende der herkömmlichen Fernbedienung naht

Und weil sie uns eine mögliche Zukunft so schön vor Augen führt, hier auch noch einmal die
E3 2009: Project Natal Milo Demo (YouTube-Video)
Das Ganze jetzt bitte noch in 3D – dann bin ich rundum zufrieden ;-)

Der Award und der Weg des interaktiven Fernsehens

16. September 2009, 09:30 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

Klaus Greiber, Projektleiter des Interactive TV AwardsWelche Motivation steckt hinter dem Interactive TV Award der Deutschen Telekom und welche Pläne hat die Deutsche Telekom mit dem interaktiven Fernsehen? Wieviel von den eingereichten Konzepten fließt in reale Dienste ein?

Klaus Greiber, Projektleiter des Interactive TV Awards, stand in einem Interview für “iptv-anbieter.info” Rede und Antwort.

Das schönere Fernsehen dank HDTV – doch wer kann es empfangen? Und was darf das Vergnügen kosten?

11. September 2009, 15:00 | Von Carsten Höh, Team Interactive TV Award

Die Vorfreude war groß - ARD und ZDF sendeten die Leichtathletik WM erstmals für die breite Masse in HD-Qualität. Doch dann die Ernüchterung - ein Großteil der Zuschauer konnte das Programm trotzdem nur in altbekannter SD-Qualität betrachten. Denn mit einem HDTV-fähigen Fernsehgerät ist es in den meisten Fällen beim besten Willen noch nicht getan.

Zum Empfang von HDTV reicht ein HD-Fernseher nicht aus

Die Leichtathletik WM galt lediglich als Testlauf für die HD-Übertragung. Der flächendeckende Start für die Ausstrahlung von HD-Fernsehinhalten ist von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten erst für 2010 geplant. Wer dann allerdings wirklich in den Genuss des hochauflösenden Fernsehens gelangen will, der benötigt mehr als einen HD-tauglichen Flachbildfernseher. Welche Hardwareanforderungen für den HDTV-Empfang benötigt werden, hängt dabei nicht zuletzt von der Empfangsart ab.

Unterschiedliche Übertragungswege = Unterschiedliche Voraussetzungen

Wer sein Fernsehen über Kabel oder Satellit empfängt, benötigt neben einem HDTV-Gerät zwangsläufig auch noch einen HD-tauglichen Receiver. Beim SAT-Empfang kommt hinzu, dass einige Privatsender planen, ihr HD-Material kostenpflichtig in verschlüsselter Form auszusenden, sodass der Receiver hier nicht nur HD-tauglich sein, sondern auch noch dem neuen HD+-Standard entsprechen und mit einem so genannten CI-PLUS Interface ausgestattet sein muss - einer Weiterentwicklung der bisher z. B. für Premiere, Sky oder anderen Bezahlfernsehanbietern genutzten Kartenlesegeräte zur Entschlüsselung des Empfangssignals. Nutzer von DVB-T schauen hingegen buchstäblich in die Röhre, denn auf diesem Wege ist in näherer Zukunft prinzipiell noch kein HDTV-Empfang möglich. Und auch wenn Eigenlob stinkt - beim Empfang via IPTV gestaltet sich die Sache doch deutlich einfacher, da zumindest die zum Entertain Paket gehörige Set-Top-Box von Haus aus alle Voraussetzungen für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen mitbringt. Einfach anstöpseln und fertig! Einzige Grundvoraussetzung: Der Internetanschluss muss genug Bandbreite für den HDTV-Empfang bieten und zumindest dem VDSL-Standard entsprechen.

Der Pocket-Guide HDTV hilft

Da viele Zuschauer aufgrund dieser technischen Anforderungsvielfalt mittlerweile völlig verunsichert sind, wurde im Rahmen der IFA in Berlin eine Neuauflage des ‘Pocket-Guide HDTV’ verteilt, die den Verbrauchern die Technik und die Voraussetzungen für den Empfang des hochauflösenden Fernsehens in leicht verständlicher Form näher bringt. Nach dem Ende der IFA steht der 16 Seiten umfassende Ratgeber nun auch als kostenloses PDF-Dokument zur Verfügung. Eine Downloadmöglichkeit finden Sie hier:
http://www.tv-plattform.de/images/stories/pdf/2009pocketguide_hdtv.pdf

Und hier sind neben dem ‘Pocket-Guide’ auch noch weitere Hilfestellungen zu den Themen HDTV und digitales Fernsehen zu finden:
http://www.gfu.de/go/gfu/home/download/ratgeber.xhtml

Schöne neue HDTV-Welt - aber was würden Sie dafür zahlen?

Bei all den technischen Anforderungen stellt sich mir natürlich die Frage, wer sich den hochauflösenden Fernsehspaß im Endeffekt wirklich leisten will? Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen ihr HD-Programm kostenlos ausstrahlen. Aber setzen die großen Privatsender ihr Vorhaben durch, muss sich der Zuschauer nicht nur einen neuen HD+-tauglichen Receiver zulegen, sondern zusätzlich auch noch eine monatliche Abogebühr für den Empfang des Fernsehangebots berappen. Kommen wir damit dem amerikanischen System immer näher? Wird mit der HDTV-Einführung vielleicht sogar Schritt-für-Schritt das Ende des kostenlosen TV-Empfangs in Deutschland eingeläutet? Was meinen Sie? Wären Sie bereit für das schönere Fernsehen zu zahlen? Und wenn ja, wie viel?


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