Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Die Kategorie "Award"

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Auf 2011!

Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award am 24. Dezember 2010 um 10:35

Liebe Fans des Fernsehens der Zukunft,bis es ab dem 5. Januar hier im Blog wieder weitergeht, wünschen wir euch heute schöne Feiertage und den bestdenkbaren Start ins neue Jahr 2011!

Dort nehmen wir das Programm wieder auf mit neuen interaktiven Fernsehanwendungen aus dem Wettbewerb, und wir werfen einen Insider-Blick nach Singapur, wo man mit IPTV schon viel weiter ist.

Auf bald in allseitiger Bestform,
Klaus Greiber &
das Team des Interactive TV Awards

Karaoke-Kombi

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation am 17. Dezember 2010 um 11:19
Award Log / “Sing Kong”, ein Finalisten-Konzept aus unserer “Freestyle”-Kategorie, bringt Karaoke auf IPTV. Nicht nur Karaoke allerdings, was Achim Brueck ganz vielversprechend findet.

ENGLISH abstract below

Passt Karaoke nicht eigentlich besser nach Asien? Auf den ersten Blick haben wir bei “Sing Kong” genau das: einen musikalischen Teleprompter für IPTV. Schaut man aber näher hin, hat das “Freestyle”-Konzept der finnischen Firma Icareus noch mehr zu bieten - und könnte daher auch in Deutschland funktionieren.

Nur auf den ersten Blick ist Sing Kong ein musikalischer Teleprompter.

Das Team aus Helsinki hat nämlich eine interessante Kombi geschaffen: Karaoke, Gaming und Community. Ihr “Sing Kong” bringt Freizeit-Sänger vor dem Fernseher zusammen, und eröffnet ihnen gleich eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten, sich spielerisch miteinander auszutauschen und zu messen.

So gibt´s für die Schüchternen, die nur mit sich allein auf der Couch bleiben wollen, gepimptes Karaoke mit Bewertungsfunktion. Mutigere tummeln sich in der Community, hören andere und werden von anderen gehört, oder beteiligen sich an Wettbewerben.

Und hier passt “Sing Kong” schließlich auch ganz gut in unsere gute deutsche Welt der Casting-Shows. Superstars in spe könnten diese Arena für Trockenübungen schätzen lernen. Wer nicht gleich im Kakao landen will, zieht sein Ding hier erst mal in der Community durch. Und die könnte wirklich funktionieren, da sie nicht an die IPTV-Plattform gebunden ist, sondern auch Teilnehmer aus dem Internet einbindet.

An die Anbieter denkt das Icareus-Konzept übrigens ebenfalls: denn sie sollen aus Musik-Verkäufen profitieren.

“Sing Kong” von Icareus (Helsinki), Finalist der Kategorie “Freestyle”

Sing Kong ist ein interaktives Spiel und eine Community für IPTV rund ums Singen. Jeder Karaokestar im stillen Kämmerlein kann ihre oder seine Gesangskünste mit anderen Gelichgesinnten vergleichen und so die reale Erfahrung einer Talentshow von seiner bequemen Couch aus erleben. Die Anwendung wurde von Icareus entworfen einer finnischen Firma für Interaktive Fernsehtechnologien aus Helsinki.

Wie funktioniert Sing Kong?

Mit Sing Kong können Singbegeisterte ihre Leidenschaft teilen, indem sie ihre Fertigkeiten mit andern über das Fernsehgerät messen. Um loszulegen, können die Spieler Musik-Clips mit Karaoke-Untertiteln kaufen und ihr USB-Mikrofon an die Set-Top-Box anschließen. Sie können das Singen alleine üben oder zusammen mit anderen im Zimmer oder aus der Community in der Ferne singen. Die Anwendung bewertet die Qualität ihrer Darbietung, wenn gewünscht. Die Community ist nicht nur für IPTV-Nutzer offen, sondern auch über das Internet, und die Plattform unterstütze Spielerprofile, Singwettbewerbe und das Teilen von Videos und Kommentaren.

Vor dem Hintergrund der Popularität von Karaoke, Gesangswettbewerben und Casting Shows präsentiert Icareaus Sing Kong als einen ansprechenden Weg, Musik-Gaming und Fernsehen zu kombinieren und stellt die einfache Nutzbarkeit über die IPTV Set-Top-Box sowie die niedrigen Einstiegskosten für den Endnutzer heraus. Für das Portfolio des IPTV-Anbieter soll der Dienst eine innovative Zugabe sein, mit der Einnahmen aus dem Verkauf der Musik-Videos auf der Plattform generiert werden.

Sing Kong kombiniert Singen und Gaming.

ENGLISH

“Sing Kong” by Icareus (Helsinki), “Freestyle” category finalist

Sing Kong is an interactive singing game and community for IPTV environment. Sing Kong enables any “closet karaoke star” to match his or her singing skills to other peers and experience the reality talent show competition from the comfort of their own couch. The application was devised by the interactive TV technology company Icareus, based in Helsinki, Finland.

How does Sing Kong work?

Sing Kong allows singing enthusiasts to share their passion by comparing their skills with others across TV. Players can buy music clips with karaoke subtitles and plug their USB microphone into the set-top box to get started. They can practice singing just for themselves or sing along with others in the room or across the community and get rated for the quality of their singing by the application, if they choose. The community can be available not only for IPTV users, but on the Internet as well, and the platform supports player profiles, singing tournaments as well as sharing videos and comments.

Before the backdrop of the popularity of Karaoke, singing contests and talent castings, Icareus presents Sing Kong as an appealing way to combine music gaming and TV and points out its easy accessibility through the IPTV set-top box and low entry level cost for the end-user. For the IPTV operator, the concept may represent an innovative addition to the service portfolio and the possibility to generate revenue from the music videos bought through the service.

Achim BrueckAchim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.

Freundeskreise vor der Mattscheibe

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation am 10. Dezember 2010 um 10:51
Award Log / Nicht mehr nur alleine fernsehen, sondern auch mit Freunden fernab - darum geht es beim Wettbewerbsbeitrag der sevenload GmbH, hier vorgestellt von Achim Brueck. Die Kölner sind Anbieter des gleichnamigen und nach eigenen Worten weltweit führenden “Social Video Networks”.

Mit “Social TV” wird das Wohnzimmer beliebig groß - jedenfalls virtuell gesehen. Denn das Konzept des Finalisten-Teams von sevenload bringt völlig ortsunabhängig auch ausgedehnte Freundeskreise vor der Mattscheibe zusammen.

Dank “Social TV” kann man Fernsehen mit Freunden teilen - über Facebook, Chat oder Twitter.

Für viele gehören Tweets zum laufenden “Tatort” oder Facebook-Chats während der Casting-Show inzwischen zum Fernseherlebnis. Doch während das Online-Netzwerk Facebook Hunderttausende neue Mitglieder am Tag gewinnt, sind Social Networks auf IPTV-Plattformen auch im weltweiten Vergleich noch dünn gesät.

Als eine der Herausforderungen gelten zum Beispiel die Plattformgrenzen, die die Teilnahme von Usern von außen erschweren. Aber auch die Navigation und die Texteingabe auf dem Fernsehgerät werfen Hindernisse auf.

Im Konzept von sevenload findet man auf beides Antworten - etwa die Einbeziehung unterschiedlicher Endgeräte oder den so genannten “Streampass”. Was meint ihr zu “Social TV”?

“Social TV” von sevenload (Köln), Finalist in der Kategorie “Entwickler”

Mit dem Wettbewerbsbeitrag der sevenload GmbH aus Köln sehen Menschen nicht mehr nur alleine fern, sondern sich dabei mit ihren Freunden und anderen Zuschauern vernetzen können. Konkret funktioniert das vor allem, indem sie sich in Echtzeit zu laufenden Programmen über das Internet austauschen - und zwar egal ob von zu Hause oder von unterwegs.

Wie funktioniert Social TV?

Bei Entertain Social TV von sevenload kann sich jeder eine Liste von Freunden zusammenstellen, mit denen er seine Fernseh-Erlebnisse in Echtzeit teilen möchte. Dafür steht wahlweise ein Chat zur Verfügung, aber auch Facebook oder Twitter. Programmdaten werden einfach aus dem elektronischen Programmführer (EPG) ausgelesen. Die Fans mobiler Endgeräte klinken sich zusätzlich auch mit iPhone oder iPad ins “Social Viewing” ein. Freunde ohne Entertain beteiligen sich über einen so genannten “Streampass”.

Technischer Hintergrund

Die Entertain Social TV App nutzt Entertain-Grundfunktionen und generiert über Apps für verschiedene Endgeräte ein webbasiertes Frontend, das soziale Interaktionen unterstützt.

In der Summe möchte das sevenload-Konzept User zum ersten Mal auf einer IPTV-Plattform miteinander vernetzen. Dabei steht die Community auch offen für den Kreis der Freunde, die noch kein Entertain haben. Zusammen mit den Apps für iPhone oder iPad hat Social TV nach Ansicht der Kölner das Zeug, neue Zuschauer für IPTV zu gewinnen.

Achim BrueckAchim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.

Live-Stream aus dem Laufstall

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation am 03. Dezember 2010 um 10:19
Award Log / Finalist IpAppMedia hat noch eine zweite Anwendung in der Kategorie “Entwickler” im Rennen: Eine BabyCam-App für den Fernseher - und die kann vielleicht noch wachsen, meint Achim Brueck.

Junge Eltern stehen vor Herausforderungen. Auch für die Entwickler der BabyCam-App gilt das, rein technisch gesehen. Sie kommt wie schon die SportBet-App aus der Schmiede der Medienberatung IpAppMedia aus Zürich.

Die “BabyCam-App” stellt die Entwickler vor die Aufgabe, unterschiedliche Bewegtbild-Streams zu integrieren - nämlich das Live-Programm und den Stream einer Web-Cam, der über ein Online-Portal eingespeist wird.

Junge Eltern, so IpAppMedia, werden sich über die BabyCam-App freuen und IPTV auf diesem Weg für sich entdecken. Aber ist die Anwendung wirklich nur im Kinderzimmer zu gebrauchen?

“BabyCam-App” von IpAppMedia (Schweiz), Finalist der Kategorie “Entwickler”

Mit der “BabyCam-App” der Schweizer Medienberatung IpAppMedia können Eltern ihren jüngsten Nachwuchs auf dem Fernseher im Blick behalten, während sie dem Fernsehprogramm ihrer Wahl folgen. So laufen die Sendungen des Live-Programm sein oder Filme aus der Videothek von Entertain, während die Eltern per Bild-im-Bildtechnik immer ein Auge auf das Kinderbett haben.

Die BabyCamApp spricht junge Familien gezielt an - nach Vorstellung der Schweizer Wettbewerbsteilnehmer ein Beitrag zum positiven Gesamterlebnis in der Zielgruppe Familien und junge Eltern. Wenn gewünscht, eröffnet die Applikation auch Ansatzpunkte für individualisierte Werbung für diese Nutzergruppe.

Wie funktioniert die BabyCamApp?

Beim ersten Start registriert sich der Zuschauer auf über seine Settop-Box auf dem Babycam-Webportal. Dort wird im nächsten Schritt seine Webcam und sein Router für die Nutzung der Babycam-App konfiguriert.

Während des laufenden Programms oder Video-on-Demand-Streams kann die Babycam-App auf zum Beispiel per Hotkey gestartet werden und zeigt in einem Bild-im-Bild ein Live-Bild der registrierten Kamera ohne Ton. Auch Vollbild ist möglich.

Technische Herausforderung

Bei diesem Konzept besteht die technische Herausforderung in der Integration zweier verschiedener Streams - der des Live-Programms und des Baby-Cam-Bildes. Außerdem muss der öffentliche Stream der Kameras der Kunden durch entsprechende Sicherheitseinstellungen geschützt werden.

Achim BrueckAchim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.

Tippen aufs Kicken

Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation am 26. November 2010 um 11:05
Award Log / In den nächsten Wochen stellen wir auf dem Blog nach und nach alle Wettbewerbsbeiträge der Finalisten vor. Zum Auftakt widmet sich Achim Brueck der Sportwetten-App von IpAppMedia in der Kategorie “Entwickler”.

Die Wettbewerbsvorschläge des Schweizer Teams von IpAppMedia klingen zunächst einfach, doch dahinter stehen auch eine Reihe technischer und rechtlicher Herausforderungen.

Die Kollegen der Medienberatung aus Zürich konnten gleich zwei Konzepte in der Finalistengruppe des Interactive TV Awards platzieren. Auf ihrem Heimatmarkt sind sie zum Beispiel für die Swisscom aktiv, die ebenfalls das Microsoft “Mediaroom Presentation Framework” als Entwicklungsumgebung auf ihrer IPTV-Plattform nutzt.

Die “SportBet-App” von IpAppMedia liefert Stoff für Diskussionen: Was ist mit dem Altersschutz und der Sicherheit? Und wie sind überhaupt die Rahmenbedingungen für das Tippen aufs Kicken am Fernseher, angesichts der andauernden Auseinandersetzungen um das Sportwetten-Monopol?

Eins steht aber fest: Die App integriert einen ansprechenden Dienst mit hohem Marktpotenzial. Je nahtloser sie Fernseh-Sport und Wettspiel miteinander verbindet, desto mehr haben Zuschauer - und damit auch Anbieter - gute Gründe, darauf abzufahren. Was meint ihr?

Kurzprofil: “SportBet-App” von IpAppMedia (Schweiz), Finalist der Kategorie “Entwickler”

Die “SportBet-App” bringt Sportwetten auf den Fernseher. Je nach Angebot des kooperierenden Wett-Anbieters können Zuschauer dann zum Beispiel ihren Tipp für den Spieltag abgeben. Zukünftig auch denkbar sind Wetten auf den Ausgang einzelner Spielereignisse wie Elfmeter - so genannte Micro-Bets.

Wie funktioniert die SportBet-App?

Entsprechende Wett-Angebote ermittelt die SportBet-App aus den Daten des elektronischen Programmführers (EPG) und den Informationen des Wettanbieters. Einen großen Vorteil in der Applikation sieht IpAppMedia in der nahtlosen Verknüpfung von Wettspiel und Sportprogramm auf dem Fernseher. Für Wett-Fans ist das bequem, und davon profitieren auch die Wettanbieter.

Technischer Hintergrund

Nach dem Konzept liefert die Entertain-Anwendung lediglich eine Oberfläche für die Schnittstelle zum Wettanbieter. Die für Glücksspiele erforderlichen Altersnachweise erfolgen bei der Registrierung, die der Zuschauer über die Settop-Box am Portal des Wettanbieters vornimmt. Für den gesetzlichen Schutz vor Missbrauch durch Minderjährige schlägt IpAppMedia die Nutzung des auf der Entertain-Plattform vorhandenen PIN-Systems vor.

Die Anwendung kann einfach z. B. über die Fernbedienung gestartet werden, und nach Ablauf der Wette erhält der Spieler direkt einen Bescheid über den Wetterfolg.

Achim BrueckAchim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.


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