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Unser Wettbewerb um den Interactive TV Award hat schon einen Vorgeschmack von der Rolle geliefert, die das iPhone im interaktiven Fernseherlebnis spielen könnte. Inzwischen gibt es zunehmend andere Anwendungen, die Mattscheiben-Inhalten auf dem Touchscreen des Apple-Handys zu neuem Glanz verhelfen.
So warb der britische Streaming-Anbieter Livestation letzte Woche mit der Demo eines Video-Players um Apples Gunst. Mit diesem Extra sollen sich zukünftig zum Beispiel News-Channels auf das iPhone abrufen lassen. Wegen der erforderlichen Bandbreite sollen die Live-Streamings ausschließlich über WiFi und nicht über 3G übertragen werden.
Matteo Berlucchi, CEO von Livestation, spricht darüber im Video:
Kurz bevor die Livestation-News über die Ticker schnurrte, hatte der Video-Anbieter Joost bereits eine Applikation im Apple-Store zum Download freigegeben. iPhone-Nutzer können damit die rund 46.000 Clips von der Peer-to-Peer-basierten Plattform unterwegs genießen. (weiterlesen…)
Das Thema ist ein Dauerbrenner, und kürzlich habe ich wieder einmal von einem neuen Versuch gelesen, Web-TV ins Wohnzimmer zu bringen.
Oder sagen wir: Ansatz. Denn auf den ersten Blick hört sich die Idee gut an. Einfach eine Hardware kaufen, Modem oder Router anstecken, an den Fernseher im Wohnzimmer anschließen, und schon kann das Fernseherlebnis mit 1000 und mehr Kanälen plus Youtube und Co. losgehen. Konfiguriert werden kann alles über eine Website. (weiterlesen…)
In Frankreich überholt IPTV Kabel beim Pay-TV - Diese Meldung fand ich mal wieder faszinierend, weil ich es nach wie vor erstaunlich finde, dass unser Nachbarland Frankreich in Sachen IPTV so viel weiter ist als wir(auf jeden Fall in Sachen Nutzerzahlen). Bei Hong Kong beispielsweise wundert es mich nicht so sehr, da bei einer dicht besiedelten Stadt mit einer sehr guten FTTH-Versorgung der Erfolg von IPTV quasi auf der Hand liegt.
Frankreich als Flächenstaat hat jedoch ähnliche Voraussetzungen wie wir in Deutschland. Bleibt nur der Unterschied, dass wir in Deutschland eine weltweit fast einzigartige Free-TV Kultur haben und in Frankreich das Kabel scheinbar eine noch geringere Relevanz hat als in Deutschland. Frankreichs Voraussetzungen gibt es in ähnlicher Weise sicherlich auch noch in anderen europäischen Ländern, aber aus keinem anderen Land sind mir solche hohen Kundenzahlen bekannt wie aus Frankreich (auch nicht relativ).
Irgendwie bleibt also die Frage: Ist der Erfolg von IPTV also nur durch extrem schnelle Bandbreiten und mangelnde Alternativen determiniert?
English abstract
Success Due to Lack of Alternatives?
In France, IPTV is overtaking cable for Pay TV. User numbers are much higher than in Germany. The only difference is Germany´s unique free TV culture. Does that mean the success of IPTV is due solely to extremely fast bandwidths and a lack of alternatives?
Den Brotschmierapparat, das Dunkellicht, das tragbare Loch oder das Telefon mit Bügeleisen - Erfindungen von Daniel Düsentrieb für seinen Auftraggeber Dagobert Duck, von denen wir nicht wissen, ob überhaupt und wenn ja, in welchem Umfang sie dessen immensen Geldspeicher jemals bereichert haben.
Ohne die Telekom oder die Entwickler von interaktiven Fernsehanwendungen mit dem legendär geizigen Dagobert vergleichen zu wollen: Alle müssen Geld verdienen. Wie das gehen könnte, haben sich die Entwickler für ihre Ideen zum IPTV-Award selbst überlegt. Hier eine Auswahl: