Award Log / Eine Anwendung der “Freestyle”-Kategorie hilft Eltern dabei, den Fernsehkonsum ihrer Kinder zu steuern. “Entertain for Kids” kommt von der Hamburger Medienschmiede TeraVolt und Klaus Greiber findet, sie passt schon im Entwurfsstadium ziemlich gut zu Entertain.
Geht gar nicht, ich weiß, aber eigentlich - ist er doch mal ganz schön, so ein Fernseher, als Kinderbetreuer. Verantwortungsvolle und vielbeschäftigte Vollzeit-Eltern und Gelegenheits-Babysitter, die wir sind, machen wir uns natürlich so unsere Gedanken. Zumindest bis “Entertain for Kids” mal verwirklicht wird.
Ausgedacht hat sich diese App das Hamburger Team von TeraVolt, das damit die Final-Runde in unserer “Freestyle”-Kategorie erreicht hat. Die TV-Anwendung soll die Jungen nach den voreinstellbaren Wünschen der Alten vollautomatisch und erzieherisch wertvoll durch die schöne bunte Fernsehwelt lotsen.
“Entertain for Kids” nimmt in der “Freestyle”-Kategorie teil, und damit stand die technische Machbarkeit auf der Entwicklungsumgebung von Entertain nicht im Fokus. Trotzdem finden sich im Konzept viele Antworten auf die Nutzung konkreter Funktionen und Angebote von Entertain, z.B. den Authentifizierungsmechanismus, den eigenen Mediencenter oder das TV-Archiv. Vielleicht werden ja Entertain-Eltern diese Alltagsunterstützung schon früher nutzen können, als wir uns jetzt vorstellen.
Der Nachwuchs und der Fernseher stellen Eltern immer wieder vor Probleme. Wie können sie sicher stellen, dass die Kinder wertvolle und altersgerechte Programmbeiträge sehen? Wie kontrolliere ich als Elternteil, wie viel Zeit die Jungen vor dem Fernseher verbringen? Eine Lösung dieser und anderer Fragen verspricht “Entertain for Kids”, Wettbewerbskonzept der Hamburger Firma TeraVolt.
Wie funktioniert Entertain for Kids?
Mit Entertain for Kids werden Kinder- und Jugendinhalte aus dem linearen Programm, aus dem TV-Archiv, aus der Videothek und aus eigenen Aufnahmen redaktionell bewertet und nach individuellen Vorgaben der Eltern miteinander kombiniert. Ein Zeitkonto regelt automatisch die Dauer des Fernsehkonsums der Sprösslinge und schaltet den Fernseher aus, wenn die Zeit gekommen ist.
Die Anwendung der Hamburger Medienfirma verspricht Familien Entlastung und Orientierung in der unübersichtlichen Programmvielfalt, in der kindgerechte Inhalte und ungeeignete Angebote nahe beieinander liegen. Eltern können das Kind unbesorgt einmal vor den Fernseher setzen, während sie dringende Arbeiten im Haushalt erledigen oder einfach nur in Ruhe duschen. TeraVolt sieht darin einen echten Mehrwert für eine neue Zielgruppe - nämlich junge Familien und Alleinerziehende - und will sie durch diesen Ansatz für IPTV begeistern.
Klaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.
Award Log / Der Wettbewerbsbeitrag der Medientechnologie-Firma “Delivery Agent” aus den USA dreht sich um das Einkaufen aus dem laufenden TV-Programm heraus. Klaus Greiber stellt die “Contextual Shopping” App vor. Dahinter steht eine nicht ganz einfach zu meisternde Aufgabe.
Fernseh-Shopping führt eher ein Nischendasein. Es spielt sich ab auf spezialisierten Shopping-Kanälen oder zu Tageszeiten, zu denen die angepriesenen Produkte keine allzu wachen Käuferblicke mehr fürchten müssen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt “Contextual Shopping”, der Wettbewerbsbeitrag unseres “Entwickler”-Finalisten “Delivery Agent” aus Denver. Er holt Fernseh-Shopping aus der Nische dorthin, wo der Bär tanzt: ins laufende Programm.
Allerdings klingt Einkaufen während der Show oder Lieblingsserie zwar einfach und nahe liegend, aber es ist bisher gar nicht so einfach umzusetzen. Schuld daran sind vor allem mangelnde Standards und Herausforderungen bei der Bedienung.
Denn wie bringt man Sender, Plattformbetreiber, Händler und Inhalte-Produzenten so unter einen Hut, dass man Angebote in großem Maßstab ins laufende Programm lancieren kann? Wie verknüpft man sie im jeweils passenden Kontext und macht Zuschauer auf die Angebote aufmerksam? Wie genau sieht außerdem eine intuitive (Fern-)Bedienung dafür aus? Alles Fragen, auf die man eine stimmige Antwort finden muss.
Umso spannender wird es, wenn Finalist Delivery Agent seine Lösung als umfassenden “Enterprise”- Ansatz vorstellt, der die gesamte Einkaufskette von der Beschaffung bis zur Auslieferung abdeckt und dem Zuschauer nahtloses Shopping-Vergnügen verspricht.
Wie wäre das, wenn man das Fan-T-Shirt seiner Lieblingsfernsehshow direkt am Bildschirm kaufen könnte - noch während man sie ansieht? Mit der “Contextual Shopping” App, die die US-Medienfirma Delivery Agent beim Wettbewerb eingereicht hat, können Zuschauer mit ihrer Fernbedienung Produkte einkaufen, die mit dem gerade laufenden Programm, mit dem Sender, mit den Folgen einer Serie oder mit speziellen Events direkt etwas zu tun haben oder zu deren “Kontext” passen. Delivery Agent Inc. (http://www.deliveryagent.com/) hat seinen Sitz in Denver und ist spezialisiert auf digitale Einkaufsumgebungen.
Wie funktioniert die “Contextual Shopping” App?
Zuschauer shoppen mit ihrer Fernbedienung, indem sie einfache numerische Kurz-Codes eingeben. Das Interaktionsmodell nutzt beim interaktiven Fernsehen übliche und bereits optimierte Verfahren und vorrangig die Navigation mit den Tasten Auf/Ab/Links/Rechts/Wählen. Beim Einkaufen können Kreditkarten verwendet werden, da das Handels- und Transaktionsverfahren den Standards der Kartenindustrie entspricht.
Technischer Hintergrund
Das Einzigartige an dem Konzept, so die Finalisten aus Denver, ist das Shop-System. Es ermöglicht kontextbezogenes Einkaufen und liefert die Infrastruktur für eine durchgängige E-Commerce-Erfahrung, inklusive Produktbeschaffung, Warenhaus, Verkauf und Bestellung, Lieferung und exklusive Handelsrechte für 40 Sender und Top-Handelspartner. Die “Contextual Shopping” App ist als durchgängige Lösung angelegt, die auf einer Vielzahl von Betriebsplattformen ausgerollt werden kann.
In Summe macht das Konzept das Einkaufen für Fernsehzuschauer bequem, indem es die Shopping-Erfahrung direkt zum Kunden bringt, anstatt es ihm zu überlassen, sie andernorts zu suchen - ein umfassender Ansatz, der Betreibern, Handels- und Content-Partnern zusätzliche Einnahmen verspricht.
How about buying the fan T-Shirt of your favorite TV show right when you are watching it? The Contextual Shopping App submitted by Delivery Agent allows viewers to use their TV remote control to shop for products that are directly related or contextual to their favorite Networks, Programs, Episodes and Special Events. Delivery Agent Inc. (http://www.deliveryagent.com/) is a US-based media company specializing in digital shopping environments.
How does the Contextual Shopping app work?
Viewers shop right from their TV using their remote control using simple numeric short code entries. The interaction model utilizes interactive TV best practices and primarily the “up/down/left/right/select” navigation method. Consumers can buy e.g. using their credit cards, as commerce and transaction processing are compliant with the payment card industry standards.
Technical background
According to the finalist from Denver, what is unique about this concept is the merchandising engine that drives the contextual nature of the application and the infrastructure that supports an end-to-end ITV commerce experience - product sourcing, warehousing, merchandising, ordering, fulfillment and exclusive commerce rights for 40 broadcasters and top programmers. The Contextual Shopping app is designed to be a comprehensive solution that is deployable across a number of Operator platforms.
In sum, the concept makes buying convenient for TV viewers, bringing the shopping experience to the customer, instead of having the customer seek out that shopping experience elsewhere - a comprehensive approach that will bring additional revenue to operators, programmers and content partners as well.
Klaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.
Award Log / “Sing Kong”, ein Finalisten-Konzept aus unserer “Freestyle”-Kategorie, bringt Karaoke auf IPTV. Nicht nur Karaoke allerdings, was Achim Brueck ganz vielversprechend findet.
ENGLISH abstract below
Passt Karaoke nicht eigentlich besser nach Asien? Auf den ersten Blick haben wir bei “Sing Kong” genau das: einen musikalischen Teleprompter für IPTV. Schaut man aber näher hin, hat das “Freestyle”-Konzept der finnischen Firma Icareus noch mehr zu bieten - und könnte daher auch in Deutschland funktionieren.

Das Team aus Helsinki hat nämlich eine interessante Kombi geschaffen: Karaoke, Gaming und Community. Ihr “Sing Kong” bringt Freizeit-Sänger vor dem Fernseher zusammen, und eröffnet ihnen gleich eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten, sich spielerisch miteinander auszutauschen und zu messen.
So gibt´s für die Schüchternen, die nur mit sich allein auf der Couch bleiben wollen, gepimptes Karaoke mit Bewertungsfunktion. Mutigere tummeln sich in der Community, hören andere und werden von anderen gehört, oder beteiligen sich an Wettbewerben.
Und hier passt “Sing Kong” schließlich auch ganz gut in unsere gute deutsche Welt der Casting-Shows. Superstars in spe könnten diese Arena für Trockenübungen schätzen lernen. Wer nicht gleich im Kakao landen will, zieht sein Ding hier erst mal in der Community durch. Und die könnte wirklich funktionieren, da sie nicht an die IPTV-Plattform gebunden ist, sondern auch Teilnehmer aus dem Internet einbindet.
An die Anbieter denkt das Icareus-Konzept übrigens ebenfalls: denn sie sollen aus Musik-Verkäufen profitieren.
Sing Kong ist ein interaktives Spiel und eine Community für IPTV rund ums Singen. Jeder Karaokestar im stillen Kämmerlein kann ihre oder seine Gesangskünste mit anderen Gelichgesinnten vergleichen und so die reale Erfahrung einer Talentshow von seiner bequemen Couch aus erleben. Die Anwendung wurde von Icareus entworfen einer finnischen Firma für Interaktive Fernsehtechnologien aus Helsinki.
Wie funktioniert Sing Kong?
Mit Sing Kong können Singbegeisterte ihre Leidenschaft teilen, indem sie ihre Fertigkeiten mit andern über das Fernsehgerät messen. Um loszulegen, können die Spieler Musik-Clips mit Karaoke-Untertiteln kaufen und ihr USB-Mikrofon an die Set-Top-Box anschließen. Sie können das Singen alleine üben oder zusammen mit anderen im Zimmer oder aus der Community in der Ferne singen. Die Anwendung bewertet die Qualität ihrer Darbietung, wenn gewünscht. Die Community ist nicht nur für IPTV-Nutzer offen, sondern auch über das Internet, und die Plattform unterstütze Spielerprofile, Singwettbewerbe und das Teilen von Videos und Kommentaren.
Vor dem Hintergrund der Popularität von Karaoke, Gesangswettbewerben und Casting Shows präsentiert Icareaus Sing Kong als einen ansprechenden Weg, Musik-Gaming und Fernsehen zu kombinieren und stellt die einfache Nutzbarkeit über die IPTV Set-Top-Box sowie die niedrigen Einstiegskosten für den Endnutzer heraus. Für das Portfolio des IPTV-Anbieter soll der Dienst eine innovative Zugabe sein, mit der Einnahmen aus dem Verkauf der Musik-Videos auf der Plattform generiert werden.

ENGLISH
Sing Kong is an interactive singing game and community for IPTV environment. Sing Kong enables any “closet karaoke star” to match his or her singing skills to other peers and experience the reality talent show competition from the comfort of their own couch. The application was devised by the interactive TV technology company Icareus, based in Helsinki, Finland.
How does Sing Kong work?
Sing Kong allows singing enthusiasts to share their passion by comparing their skills with others across TV. Players can buy music clips with karaoke subtitles and plug their USB microphone into the set-top box to get started. They can practice singing just for themselves or sing along with others in the room or across the community and get rated for the quality of their singing by the application, if they choose. The community can be available not only for IPTV users, but on the Internet as well, and the platform supports player profiles, singing tournaments as well as sharing videos and comments.
Before the backdrop of the popularity of Karaoke, singing contests and talent castings, Icareus presents Sing Kong as an appealing way to combine music gaming and TV and points out its easy accessibility through the IPTV set-top box and low entry level cost for the end-user. For the IPTV operator, the concept may represent an innovative addition to the service portfolio and the possibility to generate revenue from the music videos bought through the service.
Achim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.
Award Log / Nicht mehr nur alleine fernsehen, sondern auch mit Freunden fernab - darum geht es beim Wettbewerbsbeitrag der sevenload GmbH, hier vorgestellt von Achim Brueck. Die Kölner sind Anbieter des gleichnamigen und nach eigenen Worten weltweit führenden “Social Video Networks”.
Mit “Social TV” wird das Wohnzimmer beliebig groß - jedenfalls virtuell gesehen. Denn das Konzept des Finalisten-Teams von sevenload bringt völlig ortsunabhängig auch ausgedehnte Freundeskreise vor der Mattscheibe zusammen.

Dank “Social TV” kann man Fernsehen mit Freunden teilen - über Facebook, Chat oder Twitter.
Für viele gehören Tweets zum laufenden “Tatort” oder Facebook-Chats während der Casting-Show inzwischen zum Fernseherlebnis. Doch während das Online-Netzwerk Facebook Hunderttausende neue Mitglieder am Tag gewinnt, sind Social Networks auf IPTV-Plattformen auch im weltweiten Vergleich noch dünn gesät.
Als eine der Herausforderungen gelten zum Beispiel die Plattformgrenzen, die die Teilnahme von Usern von außen erschweren. Aber auch die Navigation und die Texteingabe auf dem Fernsehgerät werfen Hindernisse auf.
Im Konzept von sevenload findet man auf beides Antworten - etwa die Einbeziehung unterschiedlicher Endgeräte oder den so genannten “Streampass”. Was meint ihr zu “Social TV”?
Mit dem Wettbewerbsbeitrag der sevenload GmbH aus Köln sehen Menschen nicht mehr nur alleine fern, sondern sich dabei mit ihren Freunden und anderen Zuschauern vernetzen können. Konkret funktioniert das vor allem, indem sie sich in Echtzeit zu laufenden Programmen über das Internet austauschen - und zwar egal ob von zu Hause oder von unterwegs.
Wie funktioniert Social TV?
Bei Entertain Social TV von sevenload kann sich jeder eine Liste von Freunden zusammenstellen, mit denen er seine Fernseh-Erlebnisse in Echtzeit teilen möchte. Dafür steht wahlweise ein Chat zur Verfügung, aber auch Facebook oder Twitter. Programmdaten werden einfach aus dem elektronischen Programmführer (EPG) ausgelesen. Die Fans mobiler Endgeräte klinken sich zusätzlich auch mit iPhone oder iPad ins “Social Viewing” ein. Freunde ohne Entertain beteiligen sich über einen so genannten “Streampass”.
Technischer Hintergrund
Die Entertain Social TV App nutzt Entertain-Grundfunktionen und generiert über Apps für verschiedene Endgeräte ein webbasiertes Frontend, das soziale Interaktionen unterstützt.
In der Summe möchte das sevenload-Konzept User zum ersten Mal auf einer IPTV-Plattform miteinander vernetzen. Dabei steht die Community auch offen für den Kreis der Freunde, die noch kein Entertain haben. Zusammen mit den Apps für iPhone oder iPad hat Social TV nach Ansicht der Kölner das Zeug, neue Zuschauer für IPTV zu gewinnen.
Achim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.
Award Log / Finalist IpAppMedia hat noch eine zweite Anwendung in der Kategorie “Entwickler” im Rennen: Eine BabyCam-App für den Fernseher - und die kann vielleicht noch wachsen, meint Achim Brueck.
Junge Eltern stehen vor Herausforderungen. Auch für die Entwickler der BabyCam-App gilt das, rein technisch gesehen. Sie kommt wie schon die SportBet-App aus der Schmiede der Medienberatung IpAppMedia aus Zürich.

Die “BabyCam-App” stellt die Entwickler vor die Aufgabe, unterschiedliche Bewegtbild-Streams zu integrieren - nämlich das Live-Programm und den Stream einer Web-Cam, der über ein Online-Portal eingespeist wird.
Junge Eltern, so IpAppMedia, werden sich über die BabyCam-App freuen und IPTV auf diesem Weg für sich entdecken. Aber ist die Anwendung wirklich nur im Kinderzimmer zu gebrauchen?
Mit der “BabyCam-App” der Schweizer Medienberatung IpAppMedia können Eltern ihren jüngsten Nachwuchs auf dem Fernseher im Blick behalten, während sie dem Fernsehprogramm ihrer Wahl folgen. So laufen die Sendungen des Live-Programm sein oder Filme aus der Videothek von Entertain, während die Eltern per Bild-im-Bildtechnik immer ein Auge auf das Kinderbett haben.
Die BabyCamApp spricht junge Familien gezielt an - nach Vorstellung der Schweizer Wettbewerbsteilnehmer ein Beitrag zum positiven Gesamterlebnis in der Zielgruppe Familien und junge Eltern. Wenn gewünscht, eröffnet die Applikation auch Ansatzpunkte für individualisierte Werbung für diese Nutzergruppe.
Wie funktioniert die BabyCamApp?
Beim ersten Start registriert sich der Zuschauer auf über seine Settop-Box auf dem Babycam-Webportal. Dort wird im nächsten Schritt seine Webcam und sein Router für die Nutzung der Babycam-App konfiguriert.
Während des laufenden Programms oder Video-on-Demand-Streams kann die Babycam-App auf zum Beispiel per Hotkey gestartet werden und zeigt in einem Bild-im-Bild ein Live-Bild der registrierten Kamera ohne Ton. Auch Vollbild ist möglich.
Technische Herausforderung
Bei diesem Konzept besteht die technische Herausforderung in der Integration zweier verschiedener Streams - der des Live-Programms und des Baby-Cam-Bildes. Außerdem muss der öffentliche Stream der Kameras der Kunden durch entsprechende Sicherheitseinstellungen geschützt werden.
Achim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.