Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Video Killed the TV Star

16. August 2010, 16:20 | Von Bertram Gugel, Junior Manager IPTV Design

Zugeschaltet / Das Leben gibt der Technologie seinen ganz eigenen Takt vor. Unser Gastautor Bertram Gugel sieht das an der Zuschauer-Wanderung - weg vom Fernsehen, hin zu Online-Videos. Seine Sicht auf unser Wettbewerbsmotto “Fernsehen, wie wir leben” ist geprägt durch seine jahrelange Beschäftigung mit der Entwicklung des Fernsehens - dokumentiert in seinem Blog “Digitaler Film”. Seit 2009 arbeitet Bertram Gugel für das IPTV-Design bei der Deutschen Telekom.

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Am 1. August 1981 ging MTV mit Video Killed the Radio Star auf Sendung. Seitdem hat MTV eine Achterbahnfahrt hinter sich. Dem Aufstieg des Musikfernsehens bis 2000 folgte in den letzten Jahren der Fall. Am jetzigen MTV Programmschema kann man den Wandel leicht ablesen – Musikvideos muss man dort lange suchen. Den neusten Tiefpunkt markierte die Weigerung von Vevo und Universal Music MTV.com Musikvideos zur Verfügung zu stellen. Musikfernsehen hat sich dank Vevo und YouTube vom Fernseher ins Netz verlagert und dort ist MTV nicht mehr erste Wahl.

MTV steht damit exemplarisch für einen Trend den wir in den nächsten Jahren verstärkt beobachten werden: TV (Bündelung) wird an Bedeutung verlieren und Videos (Einzelinhalte) werden an Bedeutung gewinnen. Ich werde versuchen einige Gründe für diesen Trend darzustellen und Implikationen aufzuzeigen.

TV verliert an Bedeutung

Dump your tube

Betrachtet man den Fernsehgeräte Markt zeichnen sich zwei große Entwicklungen ab:

Dump to smartphone

Kombiniert man diese beiden Trends kann man die Parallele zum Handymarkt ziehen. Auch dort wurde durch neue Geräte plötzlich das Internet attraktiv, was großen Einfluss auf die Handynutzung insgesamt hatte. Plötzlich ist das Telefonieren nicht mehr das wichtigste Feature sondern nur noch eines von vielen. Gleichzeitig ist z.B. die Videonutzung auf dem Handy rapide angestiegen. Ähnliches steht dem Fernsehen bevor:

  1. Fernsehhersteller werden versuchen sich zunehmend über Content in Form von Applikationen, Bewegtbildinhalten und Spielen zu differenzieren.
  2. Das Internet auf dem Fernseher wird dem Fernsehkonsum weh tun. Die Nutzer werden weniger fernsehen und dafür mehr alternative Applikationen und Inhalte nutzen.

Neben der neuen Konkurrenz durch das Internet auf demselben Screen sieht sich das Fernsehen einem massiven Unbundling durch das Internet ausgesetzt. TV ist ein Bündel aus Programmen, das die Auswahl und die zeitlichen Abfolge der Programme dem Konsumenten vorgibt. Diese Logik durchbrechen immer mehr User indem sie sich gezielt einzelne TV-Inhalte über das Internet ansehen. 33% der Amerikaner (59 Mio. Menschen!) schauen schon TV Serien im Netz insgesamt verschiebt sich die Videonutzung von User Generated Content hin zu TV-Inhalten.

Ein Trend den RTL und ProSieben mit ihrem angekündigten Joint Venture (ein europäisches Hulu?) aufgreifen und forcieren werden. Anbieter wie Netflix und Hulu aber auch kommende Startups werden ebenfalls diese Over the Top Chance nutzen und zu neuen Multichannel Video Programming Distributors mit globaler Reichweite und tiefen Taschen werden ohne dafür einen Anschluss oder einen TV-Kanal zu benötigen.

Video gewinnt an Bedeutung

Während das Fernsehen als Institution an Bedeutung verlieren wird werden die Fernsehinhalte in Form von Videos deutlich an Bedeutung gewinnen. Die Nachfrage nach diesen Inhalten steigt stetig – allein im letzten Jahr hat sich die online Sehdauer verdoppelt.

Online-Sehdauer

Zur Nachfrage der Konsumenten kommt die Nachfrage von Plattformbetreibern und Consumer Electronics Herstellern. Beide benötigen (gute) Inhalte um sich zu differenzieren. Je mehr und einfacher Videos on demand auf den jeweiligen Geräten und Plattformen konsumiert werden können umso attraktiver werden sie für den Konsumenten. Wie weit diese Entwicklung gehen kann zeigt Seagate, die in Zukunft Festplatten nicht mehr leer sondern gefüllt mit Filmen ausliefern werden.

Chancen

Aus dem Bedeutungsverlust des Fernsehens und der wachsenden Bedeutung von Videos ergebnen sich meiner Ansicht nach drei Chancen.

Erstens können Dienste und Services den Fernseher als weitere Plattform mit eigenen Applikationen besetzen. Casual Games, Informationsdienste und TV-Widgets sind nur drei mögliche Typen von Applikationen, die dem Fernsehen den großen Screen im Wohnzimmer streitig machen könnten.

Zweitens profitieren Online Video Plattformen, wie Brightcove, Ooyala und thePlatform von dieser Entwicklung, denn das Verfügbarmachen von Videos on demand auf verschiedenen Plattformen, Diensten und Geräten will gemanaged werden.

Drittens profitieren Content Produzenten von der gesteigerten Nachfrage für ihre Inhalte. Auch wenn das Fernsehen perspektivisch an Bedeutung verliert, werden sie in Summe besser dastehen als zuvor. Die Herausforderung ist durch geschickte Verhandlungen auf allen Plattformen und Geräten präsent zu sein und davon monetär zu profitieren.

Über den Autor

Bertram Gugel ist Junior Manager IPTV Design bei der Telekom. Zuvor hat er als Produktmanager bei Axel Springer Digital TV ein neues Videomanagement-System für den Konzern implementiert. Seit 2005 schreibt er in seinem Blog “Digitaler Film” über die Konvergenz des Fernsehens und des Internets, die verschiedenen Videoangebote im Netz sowie Trends und Entwicklungen in diesem Feld. Als Berater hat er Distributionsstrategien und Featuresets für verschiedene Internet Video Firmen entwickelt. Bertram Gugel hat Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig studiert.

Der steppende Bär, eure Ideen und unsere Bitte um Geduld

26. Februar 2010, 10:25 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award


Heute wollten wir die Verlosung der Gewinne unter den Beiträgen zum Zuschauer Award vornehmen. Wir schaffen es nicht, sondern erst nächste Woche.  Das tut uns sehr leid, aber die auch in diesem Jahr beantragte Verlängerung der Vor-CeBIT-Tage um jeweils 5 Stunden wurde von den zuständigen Stellen abgelehnt… Kurz: Bei uns steppt der Bär zur Zeit besonders heftig.

Ein Trostpflaster ist das vielleicht nicht, aber immerhin haben wir es geschafft, die seit unserem letzten Review vom 21.01. bis zum Wettbewerbssschluss am 15. Februar eingegangen Beiträge alle, alle anzuschauen. Da waren nochmal einige hinzu gekommen. Ein bisschen Lesestoff für die Wartezeit, bis wir die Verlosung machen können. Nach der CeBIT ist  zwar vor der CeBIT, aber wenigstens den steppenden Bär kriegen wir für einige Zeit vom Feld, versprochen!

Vielen Dank für euer Verständnis und viel Spaß beim Stöbern. Es lohnt sich, viele pfiffige und überraschende Ideen sind dabei. An alle, die sich Gedanken und Arbeit gemacht haben, an dieser Stelle schon mal allerherzlichsten Dank!

Nun, da wir eure Neugier (und Geduld, nochmal sorry!) genug strapaziert haben, müssen wir nur noch ein Zeitfenster bei der Losfee kriegen….

Auf den Geschmack gekommen? - Gewinnen noch bis 15. Februar

21. Januar 2010, 18:44 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award

Knackige Ideen hat’s da in unserem Zuschauer-Award. Spannend! Und teilweise wirklich lustig. Ich hab die Konzepte gelesen und kann nur sagen: Mehr davon!

Der Punkt ist: Wir verlängern die Deadline. Ihr könnt weiter Ideen einreichen und Ideen kommentieren. Erzählt uns, schreibt uns, zeigt uns, wie ihr euch das Fernsehen der Zukunft vorstellt - und zwar bis spätestens zum

- 15. Februar 2010 -

Genug schöne Preise sind da, und ich wiederhole die Liste gerne noch mal: T-Home Entertain-Pakete, und Windows 7-Softwarepakete (wenn Microsoft mitspielt ;-)) und Microsoft Xboxen 360 für lange Spiele-Sessions.

Welche Einfälle gab es bisher?

Damit alle sehen, ob sie in diesem Zuschauer-Wettbewerb mithalten oder noch eines draufsetzen möchten - hier ein kleiner Querschnitt aller bisher hochgeladenen Konzepte. Eins kann ich schon sagen: Einige Teilnehmer sind scheinbar auf den Geschmack gekommen, denn diesmal gibt’s mehr fürs Auge als in Runde 1. Aber lest selbst & kommentiert schön:

  • Manche Zuschauer sind mehr als du und ich. Hier kommt Obama höchstpersönlich einem 5-Minuten-Mörder auf die Spur. Nun ja, der Gärtner …
  • Das hat Chancen, oder? Werbepausen, wenn der Zuschauer sie will.
  • Ein Zusatz-Multimedia-Speicher. Sieht fast so aus, als bringt die Teilnehmerin ihn bald auf den Markt.
  • Diese Idee verklickert uns einen verblüffend einfachen Weg, PC und Fernseher zu verschmelzen.
  • Copy und Paste im Fernsehen? So ähnlich. Damit man spannende Action und Candle-Light-Momente nicht unterbrechen muss.
  • Das Reinklicken in den Film kommt mir bekannt vor. Aber unser „Zuschauer” kriegt’s fertig, das Siegerkonzept aus 2008 weiter auszumalen.
  • Lieber wissen statt shoppen. Zusatz-Infos auf Click. So ähnlich wie oben also, aber für die schlaueren Zuschauer oder solche, die’s werden wollen.

Noch nicht genug Ideen? Euch fällt noch was ein? Dann macht bitte schnellstens mit und werdet damit (sehr!) aussichtsreiche Anwärter auf einen unserer tollen Preise.

Die Fernsehtrends 2010 – Fernsehen wird schöner, Web-fähig und dreidimensional

18. Januar 2010, 19:15 | Von Carsten Höh, Team Interactive TV Award

Auf der CES in Las Vegas hat die Unterhaltungselektronikindustrie die Weichen für 2010 gestellt. Der Trend geht eindeutig in Richtung 3D - nicht nur im Kino, sondern insbesondere auch auf dem heimischen Fernseher. Aber nicht nur 3D-TV steht in den Startlöchern - HDTV wird endlich für eine breite Masse der Zuschauern verfügbar und IPTV setzt sich zunehmend durch.

IPTV ist auf dem Vormarsch und wird mobiler

Microsoft holt IPTV aufs Handy
IPTV auch ohne Set-Top-Box - Mediaroom 2.0 soll Internetfernsehen mobiler machen

IPTV auf dem amerikanischen Markt
IPTV setzt sich in den USA immer weiter durch

Telekom knackt Millionenmarke bei IPTV-Kunden
Auch in Deutschland ist IPTV auf dem Vormarsch

Telekom will Fernsehen, Handy und Internet vereinen
Fernsehen, surfen und telefonieren - wann und wo ich will


3D-TV steht in den Startlöchern

3D-Fernsehen und Web-Anbindung sind Trends auf der CES
Fernsehen wird dreidimensional und internetfähig

3D-Fernsehen schon bald für alle - Hersteller überbieten sich mit 3D-Plänen
Immer mehr Hersteller setzen auf 3D

2010 wird das Jahr der 3D-Kinofilme
Nach Avatar sind 2010 noch eine ganze Reihe weiterer Kinokracher in 3D geplant

Erste 3D-Blu-ray-Scheibe von Sony soll im Sommer kommen
Im Sommer gelangt die dritte Dimension erstmals auf blauen Scheibchen ins Wohnzimmer

Auch Samsung setzt 2010 voll auf 3D
Nach Sony und diversen anderen Herstellern, setzt nun auch Samsung voll auf 3D

3D-Fernsehen - Hype, Chancen und Risiken
Wenn es nach den Herstellern geht, kommt 3D-TV bereits 2010 - aber, auch bei uns?

Fernsehen in 3D kommt rechtzeitig zur Fußball WM
In den USA startet der erste 3D-TV-Sender jedenfalls bereits pünktlich zur WM 2010


HDTV ist endlich da - Fernsehen so schön wie nie

Das Erste HD, ZDF HD und arte HD ab Februar bei Entertain
Öffentlich rechtliche TV-Sender beginnen endlich mit der Ausstrahlung ihrer HDTV-Kanäle

Telekom: “Intensive Gespräche zu HDTV mit privaten Sendern”
Telekom baut HDTV-Angebot weiter aus

Telekom: “HDTV-Einspeisung von ARD und ZDF ohne wesentliche Zusatzkosten”
HDTV macht Fernsehen nicht zwangsläufig teurer

Und nicht zu vergessen … auch im Bereich des interaktiven Fernsehens tut sich etwas. Wers mal testen will, sollte sich die letzte Woche gestartete neue Version der “LIGA total! interaktiv” bei Entertain einmal genauer anschauen … Fußball zum “mit-managen” … der Hammer!!! :-)

Weitere Infos gibts hier, in der offiziellen Pressemitteilung: LIGA total! interaktiv - Alle Infos rund um den Spieltag

Details und Screens zu den Gewinnerkonzepten aus Runde 1

22. Dezember 2009, 13:28 | Von Team Interactive TV Award

Rechtzeitig auf den Award-Gabentisch nun wie versprochen noch mehr Infos zu den Gewinnerkonzepten: Details und Screens. Und - fröhliche Weihnachten!

Programmierer-Kategorie „Microsoft Mediaroom Presentation Framework (MPF)”

1. Putpat

Putpat verbindet TV mit Musik. Der persönliche Musikkanal zeigt nur, was der Nutzer sehen will: Musik-Videoclips, auswählbar aus fast 50.000 Musikvideos aller Genres aus den Videokatalogen sowohl der Major-Plattenfirmen als auch der Indie-Labels. Auch kann der Zuschauer jederzeit in das TV-Programm eingreifen, bestimmte Künstler oder einzelne Videos verbannen. Putpat merkt sich, wie ein Programm bewertet wurde und wählt die TV-Inhalte entsprechend aus. Per Mausklick kann der User sich vom vorgegebenen TV-Programm oder vom selbst designten Programm unterhalten lassen. Per Veequalizer (ähnlich dem Equalizer an der HiFi-Anlage)nimmt er das Feintuning seiner Vorlieben für Genres, bestimmte Künstler oder die eigene Stimmung vor – alles integriert auf T-Home Entertain. Screens zum Projekt

„Putpat“ ist ein Projekt der Televised Revolution GmbH. Das Team entwickelt Anwendungen, die TV und Musik miteinander verbinden. www.putpat.tv

2. Meine Konferenz

„Meine Konferenz“ erweitert das Konferenzangebot von LIGA total! um eine individuelle Spielauswahl: Im “Meine LIGA total!“-Konferenzbereich kann der Nutzer seine Lieblingsbegegnungen aktivieren. Des Weiteren setzt das Konzept von broad|Support den Fokus auf die Individualisierung und Personalisierung des Portals. Egal welcher Bundesligafan die Seite betritt - sein Verein begrüßt ihn, der Lieblingsstürmer winkt, das Hammer-Tor aus der letzten Saison steht bereit und Bilder vom letzten Titelgewinn, dazu die Fangesänge des eigenen Clubs. Nachdem die Oberfläche einmalig eingerichtet wurde, wird bei jedem weiteren Betreten des interaktiven Portals das persönliche Preset aufgerufen. alle Angebote von LIGA total! können so im optischen Setting des eigenen Lieblingsvereins genutzt werden. Screens zum Projekt.

Meine Konferenz! ist ein Projekt der broad|Support Gmbh. Seit 2007 entwickelt die Hamburger Firma Unterhaltungskonzepte für Web und Fernsehen, Werbung und Unternehmenskommunikation, Messen und Sportevents, für Internetseiten oder für Filmproduktionen. www.broadsupport.tv

3. Engagement TV

Integrative Echtzeit-Kommunikation bei T-Home Entertain: Neben dem klassischen Fernseherlebnis erwarten die Nutzer von IPTV zunehmend auch den interaktiven Zugriff auf liebgewonnene Dienste und Plattformen aus dem Internet. Der Austausch mit Freunden ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor, denn Nutzer möchten jederzeit und überall mit ihrem sozialen Umfeld in Kontakt stehen – auch im heimischen Wohnzimmer. Das Konzept zu „Engagement TV“ greift diesen Trend auf und skizziert eine Integration der wichtigsten Netzwerke für soziale Echtzeitkommunikation in T-Home Entertain. Dieses Mash-Up soll jedoch nicht über eine schlichte Abbildung der bekannten Funktionalitäten stattfinden sondern über eine kontextsensitive Fusion der Plattformen mit der Benutzerschnittstelle von T-Home Entertain. So verschmelzen für den Nutzer soziales Netzwerk und Fernseherlebnis miteinander und T-Home Entertain bekommt einen festen Platz im kommunikativen Alltag. Das ist ein Mehrwert für den Zuschauer einerseits und auch ein variables Marketinginstrument zur Ansprache neuer Zielgruppen.  Screens zum Projekt.

„Engagement TV“ ist ein Projekt der meta.morph GbR aus Berlin, einem unabhängigen Büro für Design, Konzeption und Umsetzung von interaktiven TV-Szenarien. meta.morph wurde 2006 gegründet und versteht sich auch als wissenschaftliche Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft. www.meta-morph.tv

>4. PLAN-IT

In a multi channel world finding something good to watch on TV is not easy. When a family sits down to watch TV making the choice is even harder, as everyone’s tastes have to be considered. If you include vast VOD libraries, PVR content and over the top video the choices are endless.
Planit TV knows what’s on all channels, knows what everyone likes, and is always ready with a recommendation to speed things up, and help avoid those arguments over what to watch. In addition to Live TV it will present PVR suggested recommendations, search the VOD library and present this into an easy to use schedule. Planit TV notices when user profiles tweak as they discover new shows and subjects, and it also listens when certain family members are not present, modifying its viewing suggestions based on this information. At the heart of Planit TV is a simple to use and yet powerful user interface driven by the Microsoft Presentation. Project Screens.

“Planit TV” is a Pushbutton project. Pushbutton is a UK independent digital agency focused on interactive television content and services for new platforms including IPTV, broadband internet, TV widgets, satellite and cable. www.pushbutton.tv

>5. Zap Club

Zap Club is a community which allows T-Home Entertain users to read and see additional information about their favourite TV program. They can discuss and read what other viewers think from social media sites. Information from international news feeds and Wikipedia will give in-depth information about the programs directly from the TV sofa. Users will be given the possibility to rate the different shows, and will get recommendations based on their ratings profile. Users can connect to other users and share and discuss their views on the different programs directly on the T-Home Entertain screen. Users can take the Zap Club Quiz to win prizes and further benefits from the service. Zap Club links directly into the VoD store and recording function of the Mediaroom service. The service uses the full feature possibilities with Mediaroom Presentation Framework with a quick user interface as well as server components to render information and services to a format and design suitable for the T-Home Entertain service and the Mediaroom solution. Project Screens.

“Zap Club” is a Accedo Broadband project. Accedo Broadband is a provider of applications for IPTV and Connected TV and provides an application store for IPTV and Connected TV. Accedo Broadband is a privately held company, headquartered in Stockholm, Sweden. www.accedobroadband.com

Ideen-Kategorie “Freestyle”:

>1. The Cell

“The Cell” is an interactive web/tv series for teenagers. It centers around five teenagers who work at the same pizzeria which is a meaningful place for each one of them in a different way- one needs the money, another needs a “getaway” from home, for another it’s a punishment given by her Dad, for yet another it’s a place to meet girls. The pizzeria is “The Cell” of the series. Each episode is a telephone call between the characters on their cell phones. During the call (the 3 to 5 minutes of the episode) the characters send text messages, videos, stills photos. These can be seen by the audience outside of the conventional frame, and serve as the subtext, giving more insight into the characters feelings and thoughts. Layers of meaning, emotion and information are passed in different mediums, all based on cellular applications. Project Screens.

“The Cell” is a Gum Film project and was initiated and developed by Yoav Roeh and Aurit Zamir, the founders of Gum Films. Set in Tel Aviv, Gum Films is a production house for feature films and television. www.gumfilms.com

>2. Social Movie Rating

Social Movie Rating is a proposed cross-platform recommendation system for VOD content in IPTV environments, based on utilizing a user’s existing social network on facebook. With Social Movie Rating, users can:

  • Get the rating of a movie from their facebook friends to their VOD interface on their TV set.
  • Rate a movie through their TV interface, and share the rating with their friends through facebook and/or a VOD service on a TV (it does not matter if they use the same VOD service or not, as long as both their VOD services support Social Movie Rating).
  • Have an in-depth conversation about the movie through facebook comments.

Social Movie Rating consists of two parts: (1) a facebook application and (2) software integrated with VOD providers that allows the VOD system to communicate with the facebook application. By fusing with facebook, Social Movie Rating allows users to share their movie experience with people who matter to them, regardless of what IPTV provider they and their friends are using.  Project Screens.

Social Movie Rating is a Li Xin project. Li Xin is a Chinese freelance interaction designer and information architect who currently lives and works in Oslo. Since 2008, she has mainly been working as an interaction designer in the IPTV industry. www.thoughtbird.com

>3. Screenshot

Die Funktion „Screenshot“ generiert Fotos aus Bildschirmszenen. Integriert in Meine Dienste von T-Home Entertain und mit einer persönlichen Botschaft an Freunde versandt wird der Sreenshot am TV-Bildschirm zum vielfältig einsetzbaren Kommunikationstool. Screens zum Projekt.

„Screenshot“ ist ebenfalls ein Projekt der broad|Support Gmbh (siehe auch “Meine Konferenz” in der Kategorie MPF). Seit 2007 entwickelt die Hamburger Firma Unterhaltungskonzepte für Web und Fernsehen, Werbung und Unternehmenskommunikation, Messen und Sportevents, für Internetseiten oder für Filmproduktionen. www.broadsupport.tv


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