Award Log / Auf einem Workshop bekamen die “Entwickler”-Finalisten das Rüstzeug für die heiße Phase des Wettbewerbs. Award-Organisator Klaus Greiber beschreibt, wie die zwei Tage abliefen und was jetzt kommt.
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Mit Riesenschritten geht es jetzt in die heiße Phase unseres Wettbewerbs. Nach der Jury-Entscheidung von letzter Woche müssen unsere Finalisten jetzt nämlich ganz schön ran. Montag und Dienstag hieß es daher zunächst einmal Infos tanken: Auf dem Workshop über das Microsoft Mediaroom Presentation Framework (MPF), der Entwicklungsumgebung von Entertain des IPTV-Angebots der Deutschen Telekom. Nebenbei gab es auch Gelegenheit, den anderen die eigene Fernsehidee näher vorzustellen und ein bisschen Networking zu betreiben.
Immer eine Story auf Lager und trotz eines nicht ganz ausgebadeten Rechner-Problems gut gelaunt veranstaltete Microsoft-Trainer Richard Warren einen Par-Force-Ritt durch die Features und Möglichkeiten des MPF. Zum Workshop war der kompetente Brite gerade aus den USA nach Darmstadt angereist (und schon wieder auf dem Sprung nach Finnland), um den Gewinner-Teams reichlich Details über abgefahrene Dinge wie “Event-Handler”, “Triggering” oder das gerade im Video-on-Demand-Store vielbenutzte “PhysicsGrid” beizubringen.
Eher nerdig waren auch einige Anschauungsbeispiele, wie das vom Aufzoomen eines Bild-im-Bilds, wobei die Pointe daran war, dass beide Bilder schwarz waren. Nun gut, mit der Realität unseres vom Säugling bis zum Senior natürlich grandios leicht zu bedienenden und mit schönen bunten Inhalten aufwartenden Entertains hat das natürlich wenig oder gar nichts zu tun - aber, wie das so ist, den schlauen Programmierern dahinter muss man ihren Spass schon einfach lassen. Oder?
Ein ganz schöner Begleitpunkt im Workshop-Programm war die Vorstellung der Wettbewerbsideen durch die jeweiligen Teams. So erklärte Sevenload seine Community-Idee und wie dort TV und Facebook enger zusammenrücken. Und das TeraVolt-Team stellte seine Lösung dar, wie Zuschauer Formel-Eins-Duelle zukünftig aus nächster Nähe und mit der Perspektive ihrer Wahl verfolgen können. Die Kollegen von IpAppMedia präsentierten gleich zwei TV-Ideen: Ihre Wett-Anwendung fürs Fernsehen, mit der man zum Beispiel auf den Ausgang des nächsten Elfmeters tippen kann. Und außerdem ihre BabyCam-App, die vielleicht auch Potenzial als Sicherheits-App für die Hausüberwachung haben könnte.
Nicht anreisen konnte leider das Team von Delivery Agent aus Denver in den USA: Zu kurzfristig, zu weit. Wir hätten sie und ihre TV-Shopping-Anwendung gerne persönlich kennengelernt, aber sie haben uns glaubhaft versichert, dass sie große MPF-Gurus sind.
Auf dem Workshop jedenfalls haben alle mitbekommen, womit ihre Mitbewerber in die finale Jury-Sitzung gehen und konnten ihrerseits ein wenig Feedback einsammeln. Näheres zu den einzelnen Projekten erzählen wir übrigens in den nächsten Wochen auch auf diesem Blog.
Mit Wettbewerbs-Konkurrenz allerdings hatte die Atmo auf unserem Workshop wenig zu tun. Im Gegenteil, ich habe mich wieder sehr gefreut, dass die Teilnehmer so kollegial miteinander umgegangen sind. Nicht zuletzt dazu beigetragen hat sicher auch das ausgedehnte gemeinsame Abendessen, mit viel Zeit und Gelegenheit einander kennenzulernen. Jetzt freue ich mich schon sehr darauf, die Wettbewerbsteilnehmer in den nächsten Wochen mit Rat und Tat zu unterstützen - und natürlich gilt das auch für unsere “Freestyle“-Gewinner, die ihre Idee anders als unsere “Entwickler” ohne MPF umsetzen.
Klaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.
Award Log / At a workshop the “Developer” finalists acquired the requisite know-how for the hot phase of the contest. Award host Klaus Greiber describes what happened on those two days and how we will proceed from there.
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Things are hotting up as we enter the most exciting phase of our competition. Following last week´s jury decision, attention turned to our finalists. Monday and Tuesday were dedicated to information gathering: a workshop was held on the Microsoft Mediaroom Presentation Framework (MPF), the development environment used for Entertain, Deutsche Telekom´s IPTV solution. There was also an opportunity for the finalists to present their own TV ideas to their fellow competitors in greater detail, enabling them to do a little networking.
Always ready with a story and a smile, Microsoft trainer Richard Warren took the workshop members on a speed tour of the features and options available with MPF. An expert in his field, the Briton had traveled to Darmstadt from the US for the workshop (he was then traveling onward to Finland) in which he revealed numerous details to the winning teams about cool things like “event handlers”, “triggering” or the “PhysicsGrid”, something that is very popular at present in the video-on-demand store.
Things got a bit more nerdy in a few of the illustrative examples chosen, such as the zoom function for a screen-in-screen function. The point here was that both screens were black. Admittedly this had little or nothing to do with the colorful content of our Entertain program, which easy for anyone to use, from tiny tots to their doting grandparents, but as we all know, clever programmers need to be allowed a bit of fun, don´t they?
A second part of the workshop program that proved very fruitful was the presentation of the competition ideas by the various teams. Sevenload explained its community concept and how it brought TV and Facebook closer together. The TeraVolt team demonstrated its solution that would enable Formula One viewers to follow racetrack duels “up close and personal” from the vantage point of their choice. Their colleagues from IpAppMedia had two TV ideas to show off: their TV betting application, allowing viewers to place bets on the result of the next penalty kick, and their BabyCam app, which may also have potential as a security app for monitoring homes.
Unfortunately the team from Delivery Agent in Denver, USA was unable to join us: too little time and too far away. We would have loved to get to know them and their TV shopping-application in person, but they assured us that they were already extremely well versed in MPF.
The workshop certainly gave everyone a chance to find out what their fellow competitors were taking with them to the final jury session and enabled them to gather a little feedback. By the way, we´re going to tell you more about the various projects in this blog over the coming weeks.
However, the atmosphere in our workshop was remarkably uncompetitive. On the contrary, I was very pleased to see the participants getting along so well together. There is no doubt that the extended dinner we enjoyed together played a significant role here, affording people plenty of time to get to know one another better. I´m already looking forward to offering the competitors practical support and advice in the coming weeks. Of course the same also goes for our “Freestyle” winners, who will be (unlinke our “Developers“) making their ideas a reality without using MPF.
Klaus Greiber…
… likes his task as a project manager of Deutsche Telekom Interactive TV Award for the variety and because of its strategic aspects. He organizes the innovation contest and keeps it running. From his Twitter timeline we learn that he is also a sports-mad fan of Austrian motorbikes and of Cologne carnival.
Award Log / Die Jury hat gesprochen und die Finalisten stehen fest: 8 Konzepte für das interaktive Fernsehen der Zukunft, 5 davon in der “Entwickler”-Kategorie und 3 in der Kreativ-Kategorie “Freestyle”.
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Unsere interne Jury aus Managern vom Deutsche Telekom Produktmanagement, Marketing, Venture-Kapital und Innovationsmanagement hat inzwischen den Sitzungssaal am ehemaligen Hauptsitz von T-Mobile in Bonn verlassen, und ich werde mal noch schnell ein paar Zeilen zu unseren diesjährigen Erstrundengewinnern los.
(Mehr Infos & Screens reichen wir schnellstmöglich an dieser Stelle nach.)

Feierlaune im Award, aber auch bei den Entertain-Zuschauern: Dank Award gibt’s vielleicht schon bald neue TV-Apps.
+++ Kategorie “Entwickler” +++
“Die interaktive F1″ von TeraVolt (Hamburg)
Mit der “Interaktiven F1″ der Hamburger Firma TeraVolt schalten sich Formel-Eins-Fans in ihre individuelle Rennbahnperspektive, inklusive interaktiver Funktionen wie Zusatzinfos und Voting.
“Entertain social TV” von Sevenload (Köln)
Mit der Community-Anwendung “Entertain Social TV” tauschen sich Freunde in Echtzeit am Fernseher und unterwegs aus, indem sie dabei bekannte Netzwerke wie Facebook nutzen.
“Contextual Shopping App” von Delivery Agent (Denver)
Mit der “Contextual Shopping App” liegen Zusatzinfos oder Shopping-Angebote nur einen “Pause”-Tastendruck vom laufenden Programm entfernt.
“BabyCam-App” von IpAppMedia (Schweiz)
Mit der “BabyCam-App” der Schweizer Medienberatung IpAppMedia können Eltern ihren jüngsten Nachwuchs auf dem Fernseher im Blick behalten.
“SportBet-App” von IpAppMedia (Schweiz)
Die “SportBet-App” bringt Sportwetten auf den Fernseher. Zur nächsten WM gibt´s also Tore-Tippen am Fernseher - und Echtzeit-Mikrowetten sind dann vielleicht auch schon möglich, wer weiß.
+++ Kategorie “Freestyle” +++
“Entertain for Kids” von TeraVolt (Hamburg)
Mit “Entertain for Kids” der Hamburger Firma TeraVolt stellen Eltern für ihre Kinder ein Fernsehprogramm nach eigenen Kriterien zusammen. Eigene Aufnahmen, Videos aus dem Archiv sowie aus On-Demand-Angeboten lassen sich individuell kombinieren. Ein Zeitkonto bestimmt, wie lange die Kinder vor dem Fernseher verbringen.
“Entertain TV together” von Oliver Caron (Ratheim)
“Entertain TV together” erlaubt es Freunden, sich per Webcam beim Fernsehen zu verbinden und und sich miteinander auszutauschen.
“Sing Kong” von Icareus (Helsinki)
“Sing Kong” ist eine Community-Anwendung für Karaoke-Fans, die ihre Gesangskünste mit anderen messen und sich live austauschen wollen. Auf zur Karaoke Jam Session!
+++
In den nächsten Tagen tragen wir hier weitere Details zusammen und liefern noch ein paar Screens.
Welche Fragen die Jury bei der Diskussion über die Konzepte beschäftigte, könnt ihr übrigens ganz schön in unserer Twitter-Timeline von heute verfolgen. Vielleicht habt ihr ja noch Fragen?
Klaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.
Award Log / The jury has spoken and the finalists have been chosen: Eight concepts for the interactive television of the future, five of them in the “Developer” category and three in the “Freestyle” category.
> DEUTSCH
Our internal jury, consisting of managers from Deutsche Telekom Product Management, Marketing, Venture Capital and Innovation Management, has now vacated the meeting room in the old T-Mobile headquarters in Bonn and I´m going to take this opportunity to jot down a few lines about the winners of this year´s first round.

Party mood in the Award, but also for Entertain users: Thanks to the innovation contest, there may be new TV apps on Entertain soon.
+++ Developer +++
“Interactive F1″ by TeraVolt (Hamburg)
The “Interactive F1″ concept from Hamburg-based company TeraVolt gives Formula One fans their own individual race track perspective, including interactive functions, such as additional information and voting.
“Entertain social TV” by Sevenload (Cologne)
The “Entertain Social TV” community application enables friends to chat in real time on the television and while on the move, using familiar networks like Facebook.
“Contextual Shopping App” by Delivery Agent (Denver)
The “Contextual Shopping App” means that additional information or shopping offers are just one press of the “Pause” button away from the current program.
“BabyCam-App” by IpAppMedia (Switzerland)
The “BabyCam-App” from Swiss media consultants IpAppMedia allows parents to keep an eye on the infants using the television.
“SportBet-App” by IpAppMedia (Switzerland)
The “SportBet-App” brings betting to the television. It will be possible to use the television to bet on goals at the next World Cup - and who knows, maybe real-time microbetting will also be possible by then.
+++ Freestyle +++
“Entertain for Kids” by TeraVolt (Hamburg)
“Entertain for Kids” from Hamburg-based company TeraVolt allows parents to use their own criteria in putting together a set of television programs for their children to watch. Home-made recordings, videos from the archive and on-demand content can be combined on an individual basis. A timed account determines how long children are allowed to spend watching television.
“Entertain TV together” by Oliver Caron (Ratheim)
“Entertain TV together” allows friends to link up by webcam so that they can chat while watching TV.
“Sing Kong” by Icareus (Helsinki)
“Sing Kong” is a community application for karaoke fans who want to test their singing skills with others and who would like to chat in real time. Time to start the karaoke jam session!
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We will share some more details, including a couple of screens, over the next few days.
Today´s Twitter timeline shows the questions that concerned the jury when discussing the concepts.
Klaus Greiber…
… likes his task as a project manager of Deutsche Telekom Interactive TV Award for the variety and because of its strategic aspects. He organizes the innovation contest and keeps it running. From his Twitter timeline we learn that he is also a sports-mad fan of Austrian motorbikes and of Cologne carnival.
Zugeschaltet / Der Startschuss für die ersten mit Google TV ausgestatteten Fernseher steht kurz vor der Tür. Haben wir dann endlich die interaktive Verschmelzung von Internet und TV, die wir uns alle wünschen? Blog-Autor Carsten Höh schaut nach, wohin uns Google TV führt.
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Langsam aber sicher tut sich etwas - die Verschmelzung von Internet und Fernsehen im großen Stil steht kurz vor der Tür. Nachdem sich in den letzten Wochen immer mehr Gerüchte um Googles Android-basiertes Fernsehen rankten, werden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Am vergangenen Dienstag hat Sony offiziell die ersten mit Google TV ausgestatteten HDTV-Fernseher und Blu-ray-Player vorgestellt, die zumindest in den USA bereits zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen sollen. Doch was bedeutet das für uns? Wird Google TV Internet und interaktive Inhalte auf dem Fernseher endlich salonfähig machen?
Google TV Apps
Bereits zum Start bietet Google TV den Nutzern Zugriff auf diverse Online-Videotheken, die Möglichkeit auf ihre auf Flickr hinterlegten Fotos zugreifen und diese am Fernseher betrachten, Nachrichten via Twitter austauschen usw. Googles Konzept ist also durchaus interessant und erfolgversprechend.
Bei genauerer Betrachtung fällt zumindest mir allerdings auf, dass hier bisher “lediglich” das Internet auf den Fernseher gebracht wird. Nicht, dass daran etwas auszusetzen wäre. Im Gegenteil. Internetinhalte auf dem Fernseher verfügbar zu machen, die ich dort auch sinnvoll nutzen kann, ist ohne Zweifel ein tolles Feature. Und wenn man den Erfolg des Android-Systems im Bereich der Handys betrachtet, erwarten uns auf dem Fernseher in Zukunft mit Sicherheit noch zahlreiche weitere nützliche, witzige oder anderweitig interessante Applikationen.
Google TV ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber man muss auch klar sagen: Google TV ist nicht das, was wir hier im Wettbewerb wollen. Die “echte” Verschmelzung von Internet und Fernsehen fehlt. Ja, ich kann einzelne online-basierte Anwendungen nun bei Bedarf auch über den Fernseher aufrufen - aber bei Google TV bleibt dies letztlich ein nettes Gimmick, zusätzlich zum gewohnten TV.
Was wir hier im Wettbewerb jedoch suchen und was ich mir auch persönlich noch viel mehr wünschen würde, sind Anwendungen, mit denen ich interaktiv ins Fernsehgeschehen ein- bzw. darauf zugreifen kann - so wie es z. B. bei der interaktiven LIGA total! bei Entertain der Fall ist. Seien es Zusatzinformationen zum laufenden Programm, direktes Mitvoten bei einer aktuell laufenden Fernsehshow, Spielereien mit der Bild-in-Bild-Funktion oder was auch immer. Diesbezüglich bin ich natürlich extremst auf die eingesendeten Ideen und Konzepte der Teilnehmer unseres diesjährigen Interactive TV Award gespannt.
Dank der Marktmacht des Konzerns wird Google TV vermutlich in recht kurzer Zeit eine große Zahl von Nutzern erreichen und somit hybrides Internet-TV endlich salonfähig machen. Und genau das dürfte dem interaktiven Fernsehen der Zukunft doch reichlich Vorschub gewähren. Oder was denkt ihr?
Carsten Höh …
… begleitet das Award-Team redaktionell und in der Pressearbeit. Die Unterhaltungstechnologien von Morgen sind sein Spezialgebiet, seien es IPTV, Web-TV, Video-on-Demand, Multimedia oder Spiele. Darüber twittert er übrigens auch.