Award Log / Finalist IpAppMedia hat noch eine zweite Anwendung in der Kategorie “Entwickler” im Rennen: Eine BabyCam-App für den Fernseher - und die kann vielleicht noch wachsen, meint Achim Brueck.
Junge Eltern stehen vor Herausforderungen. Auch für die Entwickler der BabyCam-App gilt das, rein technisch gesehen. Sie kommt wie schon die SportBet-App aus der Schmiede der Medienberatung IpAppMedia aus Zürich.

Die “BabyCam-App” stellt die Entwickler vor die Aufgabe, unterschiedliche Bewegtbild-Streams zu integrieren - nämlich das Live-Programm und den Stream einer Web-Cam, der über ein Online-Portal eingespeist wird.
Junge Eltern, so IpAppMedia, werden sich über die BabyCam-App freuen und IPTV auf diesem Weg für sich entdecken. Aber ist die Anwendung wirklich nur im Kinderzimmer zu gebrauchen?
Mit der “BabyCam-App” der Schweizer Medienberatung IpAppMedia können Eltern ihren jüngsten Nachwuchs auf dem Fernseher im Blick behalten, während sie dem Fernsehprogramm ihrer Wahl folgen. So laufen die Sendungen des Live-Programm sein oder Filme aus der Videothek von Entertain, während die Eltern per Bild-im-Bildtechnik immer ein Auge auf das Kinderbett haben.
Die BabyCamApp spricht junge Familien gezielt an - nach Vorstellung der Schweizer Wettbewerbsteilnehmer ein Beitrag zum positiven Gesamterlebnis in der Zielgruppe Familien und junge Eltern. Wenn gewünscht, eröffnet die Applikation auch Ansatzpunkte für individualisierte Werbung für diese Nutzergruppe.
Wie funktioniert die BabyCamApp?
Beim ersten Start registriert sich der Zuschauer auf über seine Settop-Box auf dem Babycam-Webportal. Dort wird im nächsten Schritt seine Webcam und sein Router für die Nutzung der Babycam-App konfiguriert.
Während des laufenden Programms oder Video-on-Demand-Streams kann die Babycam-App auf zum Beispiel per Hotkey gestartet werden und zeigt in einem Bild-im-Bild ein Live-Bild der registrierten Kamera ohne Ton. Auch Vollbild ist möglich.
Technische Herausforderung
Bei diesem Konzept besteht die technische Herausforderung in der Integration zweier verschiedener Streams - der des Live-Programms und des Baby-Cam-Bildes. Außerdem muss der öffentliche Stream der Kameras der Kunden durch entsprechende Sicherheitseinstellungen geschützt werden.
Achim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.
Award Log / In den nächsten Wochen stellen wir auf dem Blog nach und nach alle Wettbewerbsbeiträge der Finalisten vor. Zum Auftakt widmet sich Achim Brueck der Sportwetten-App von IpAppMedia in der Kategorie “Entwickler”.
Die Wettbewerbsvorschläge des Schweizer Teams von IpAppMedia klingen zunächst einfach, doch dahinter stehen auch eine Reihe technischer und rechtlicher Herausforderungen.

Die Kollegen der Medienberatung aus Zürich konnten gleich zwei Konzepte in der Finalistengruppe des Interactive TV Awards platzieren. Auf ihrem Heimatmarkt sind sie zum Beispiel für die Swisscom aktiv, die ebenfalls das Microsoft “Mediaroom Presentation Framework” als Entwicklungsumgebung auf ihrer IPTV-Plattform nutzt.
Die “SportBet-App” von IpAppMedia liefert Stoff für Diskussionen: Was ist mit dem Altersschutz und der Sicherheit? Und wie sind überhaupt die Rahmenbedingungen für das Tippen aufs Kicken am Fernseher, angesichts der andauernden Auseinandersetzungen um das Sportwetten-Monopol?
Eins steht aber fest: Die App integriert einen ansprechenden Dienst mit hohem Marktpotenzial. Je nahtloser sie Fernseh-Sport und Wettspiel miteinander verbindet, desto mehr haben Zuschauer - und damit auch Anbieter - gute Gründe, darauf abzufahren. Was meint ihr?
Die “SportBet-App” bringt Sportwetten auf den Fernseher. Je nach Angebot des kooperierenden Wett-Anbieters können Zuschauer dann zum Beispiel ihren Tipp für den Spieltag abgeben. Zukünftig auch denkbar sind Wetten auf den Ausgang einzelner Spielereignisse wie Elfmeter - so genannte Micro-Bets.
Wie funktioniert die SportBet-App?
Entsprechende Wett-Angebote ermittelt die SportBet-App aus den Daten des elektronischen Programmführers (EPG) und den Informationen des Wettanbieters. Einen großen Vorteil in der Applikation sieht IpAppMedia in der nahtlosen Verknüpfung von Wettspiel und Sportprogramm auf dem Fernseher. Für Wett-Fans ist das bequem, und davon profitieren auch die Wettanbieter.

Technischer Hintergrund
Nach dem Konzept liefert die Entertain-Anwendung lediglich eine Oberfläche für die Schnittstelle zum Wettanbieter. Die für Glücksspiele erforderlichen Altersnachweise erfolgen bei der Registrierung, die der Zuschauer über die Settop-Box am Portal des Wettanbieters vornimmt. Für den gesetzlichen Schutz vor Missbrauch durch Minderjährige schlägt IpAppMedia die Nutzung des auf der Entertain-Plattform vorhandenen PIN-Systems vor.
Die Anwendung kann einfach z. B. über die Fernbedienung gestartet werden, und nach Ablauf der Wette erhält der Spieler direkt einen Bescheid über den Wetterfolg.
Achim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.
Zugeschaltet / Der Startschuss für die ersten mit Google TV ausgestatteten Fernseher steht kurz vor der Tür. Haben wir dann endlich die interaktive Verschmelzung von Internet und TV, die wir uns alle wünschen? Blog-Autor Carsten Höh schaut nach, wohin uns Google TV führt.
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Langsam aber sicher tut sich etwas - die Verschmelzung von Internet und Fernsehen im großen Stil steht kurz vor der Tür. Nachdem sich in den letzten Wochen immer mehr Gerüchte um Googles Android-basiertes Fernsehen rankten, werden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Am vergangenen Dienstag hat Sony offiziell die ersten mit Google TV ausgestatteten HDTV-Fernseher und Blu-ray-Player vorgestellt, die zumindest in den USA bereits zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen sollen. Doch was bedeutet das für uns? Wird Google TV Internet und interaktive Inhalte auf dem Fernseher endlich salonfähig machen?
Google TV Apps
Bereits zum Start bietet Google TV den Nutzern Zugriff auf diverse Online-Videotheken, die Möglichkeit auf ihre auf Flickr hinterlegten Fotos zugreifen und diese am Fernseher betrachten, Nachrichten via Twitter austauschen usw. Googles Konzept ist also durchaus interessant und erfolgversprechend.
Bei genauerer Betrachtung fällt zumindest mir allerdings auf, dass hier bisher “lediglich” das Internet auf den Fernseher gebracht wird. Nicht, dass daran etwas auszusetzen wäre. Im Gegenteil. Internetinhalte auf dem Fernseher verfügbar zu machen, die ich dort auch sinnvoll nutzen kann, ist ohne Zweifel ein tolles Feature. Und wenn man den Erfolg des Android-Systems im Bereich der Handys betrachtet, erwarten uns auf dem Fernseher in Zukunft mit Sicherheit noch zahlreiche weitere nützliche, witzige oder anderweitig interessante Applikationen.
Google TV ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber man muss auch klar sagen: Google TV ist nicht das, was wir hier im Wettbewerb wollen. Die “echte” Verschmelzung von Internet und Fernsehen fehlt. Ja, ich kann einzelne online-basierte Anwendungen nun bei Bedarf auch über den Fernseher aufrufen - aber bei Google TV bleibt dies letztlich ein nettes Gimmick, zusätzlich zum gewohnten TV.
Was wir hier im Wettbewerb jedoch suchen und was ich mir auch persönlich noch viel mehr wünschen würde, sind Anwendungen, mit denen ich interaktiv ins Fernsehgeschehen ein- bzw. darauf zugreifen kann - so wie es z. B. bei der interaktiven LIGA total! bei Entertain der Fall ist. Seien es Zusatzinformationen zum laufenden Programm, direktes Mitvoten bei einer aktuell laufenden Fernsehshow, Spielereien mit der Bild-in-Bild-Funktion oder was auch immer. Diesbezüglich bin ich natürlich extremst auf die eingesendeten Ideen und Konzepte der Teilnehmer unseres diesjährigen Interactive TV Award gespannt.
Dank der Marktmacht des Konzerns wird Google TV vermutlich in recht kurzer Zeit eine große Zahl von Nutzern erreichen und somit hybrides Internet-TV endlich salonfähig machen. Und genau das dürfte dem interaktiven Fernsehen der Zukunft doch reichlich Vorschub gewähren. Oder was denkt ihr?
Carsten Höh …
… begleitet das Award-Team redaktionell und in der Pressearbeit. Die Unterhaltungstechnologien von Morgen sind sein Spezialgebiet, seien es IPTV, Web-TV, Video-on-Demand, Multimedia oder Spiele. Darüber twittert er übrigens auch.
Männer sind mit der interaktiven LIGA total! bei Entertain ja bereits bestens bedient. Aber wie steht es mit den Frauen? Wäre da ein interaktiver Küchenhelfer am TV nicht auch eine tolle Sache? Oder wie wäre es, Zivilcourage mithilfe moderner Mediensysteme (wie z. B. dem interaktiven Fernsehen) zu fördern?
Während meiner Recherchen bin ich kürzlich über zwei äußerst interessante Studentenprojekte der Hochschule Darmstadt gestolpert. Nach kurzer Betrachtung stellte sich mir dann auch umgehend die Frage, ob sich so etwas nicht auch hervorragend für das Fernsehen der Zukunft eignen könnte.
Der interaktive Küchenhelfer
Beim “umami”-Projekt handelt es sich um ein intelligentes und interaktives Mediensystem, das den Lebensraum Küche um eine neue Dimension erweitern und das Kocherlebnis völlig neu definieren will.

Via Touchscreen kann der Koch sich Tipps, Anregungen und Rezepte anzeigen lassen, bekommt eine Liste aller benötigten Zutaten angezeigt, erhält Hinweise für Allergiker, wird bei Bedarf Schritt für Schritt durch die Zubereitung geleitet usw. Wenn ihr mich fragt - ich finde die Idee spitze! Und vor allem könnte ich mir auch gut vorstellen, dass sich eine derartige Anwendung auch wunderbar für den Fernseher eignen würde. Mann stelle sich doch einfach mal vor: Die Familie sitzt gemeinsam vor dem TV-Gerät auf der Couch und plant mithilfe eines derartigen Systems gemeinsam das Mittag- oder Abendessen bzw. das Festmahl für die anstehende Familienfeier.
Helden der Stadt - Zivilcourage auch am Fernseher?
Das zweite Projekt, das mich direkt in seinen Bann zog, nennt sich “Stadthelden”. Dabei handelt es sich um ein Internetportal, das versucht Zivilcourage mithilfe von modernen und interaktiven Mediensystemen zu fördern.
Das System verschafft den Nutzern die Möglichkeit, Fälle von Zivilcourage und sonstige Erlebnisse (unabhängig von der Berichterstattung der großen Medien) selbst einzutragen und zu kommentieren. Auf einer interaktiven Straßenkarte lassen sich über das Internet oder mithilfe eines Smartphones die Tatorte markieren, die so auch für andere Nutzer sicht- und erfassbar werden. Eine Verknüpfung mit anderen sozialen Netzwerken gibt es hier natürlich auch. Eine wirklich tolle Sache, wie ich finde!
Was meint ihr? Wären Portale wie die “Stadthelden” oder Anwendungen wie die interaktive Küche nicht auch etwas für den ans IPTV oder auf andere Weise mit dem Internet verbundenen Fernseher?
Carsten Höh …
… begleitet das Award-Team redaktionell und in der Pressearbeit. Die Unterhaltungstechnologien von Morgen sind sein Spezialgebiet, seien es IPTV, Web-TV, Video-on-Demand, Multimedia oder Spiele. Darüber twittert er übrigens auch.
Die Computerspielemesse Gamescomhat vor einer Woche die Pforten geschlossen, die IFA 2010 steht kurz vor der Tür und die Deutsche Telekom sucht mit dem Interactive TV Award seit Anfang des Monats wieder nach innovativen Ideen, das Fernsehen der Zukunft weiterzuentwickeln. Was das alles miteinander zu tun hat? Nun, wenn ich die auf der Gamescom vorgestellten Neuheiten betrachte und mir anschaue, was es auf der IFA in Berlin alles zu sehen geben wird, kann ich mich kaum davor erwehren, im Kopf eine Brücke zwischen den Trends und technologischen Highlights der beiden Messen zu ziehen und mir vorzustellen, welche Möglichkeiten diese für das interaktive Fernsehen von Morgen bieten.
Die Trends der Games- und Fernsehbranche
Auf der Gamescom sorgten neben aktuellen Spieletiteln insbesondere 3D-Gaming und die neuartigen Bewegungsteuerungen für Microsofts Xbox 360 und Sonys Playstation 3 für Furore. Auf der IFA gelten unterdessen 3D-Fernsehen, Heimvernetzung und mit dem Internet verbundene Fernseher als die Trends des Jahres 2010.
Das Eintauchen in die dritte Dimension sorgt also nicht nur beim Fernsehen und im Kino, sondern insbesondere auch beim Spielen für ein noch intensiveres Erlebnis. Doch wie sieht es mit der Interaktivität aus? In Computerspielen gilt es von jeher als Grundprinzip, den Spieler mit seiner Umwelt interagieren zu lassen, während das Fernsehen traditionell eher passiv konsumiert wird. Aber muss das auch in Zukunft so bleiben?
Es kommt Bewegung ins Spiel - der Grundstein für ein “bewegtes” Fernseherlebnis?
Egal, ob Sonys Playstation Move Controller oder Microsofts kamerabasierte Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 - beide Systeme sind in der Lage die Körperbewegungen des Spielers abzulesen und diese dann umgehend auf die Spielfigur zu übertragen. Das sorgt nicht nur für eine noch bessere Identifizierungsmöglichkeit des Spielers mit seiner virtuellen Spielfigur, sondern bringt auch enormen Spaß mit sich - insbesondere dann, wenn man nicht alleine, sondern mit mehreren Spielern gemeinsam vor dem an die Spielekonsole angeschlossenen Fernseher herumspringt. Letzteres verschafft dem Ganzen dann automatisch noch eine weitere Ebene der Interaktivität - nämlich die, gleichzeitig mit seinem virtuellen Avatar und dem realen Mitspieler zu kommunizieren.
Bei MicrosoftsXbox 360 Bewegungssteuerung Kinect ist Körpereinsatz gefragt.
Als Film- und Spieleliebhaber stellt sich mir dabei insbesondere in Anbetracht des Kinect-Systems die Frage: Warum gibt es das Gerät zunächst nur zum Spielen? Ich könnte mit gut vorstellen, mithilfe der Bewegungssteuerung durch einfache Handgesten das Menü meines Fernsehers zu bedienen - man denke nur an Minority Report. Das wäre doch mal was!
Nicht nur die Spiele - auch das Fernsehen wird interaktiver und sozialer
Dass der Mensch ein kommunikatives Wesen ist, spiegelt sich im Bereich der Games insbesondere im aktuellen Erfolg der Online- und Social-Gameswieder. Anstatt alleine vor dem PC zu sitzen, tritt der Spieler hier in direkten Kontakt mit realen Mitspielern, mit denen er dann in der Regel nicht nur gemeinsam spielen, sondern sich auch via Chat- oder sonstigen Nachrichtenfunktionen über das Spiel und andere Dinge austauschen kann.
Und wie sieht die Sache beim Fernsehen aus? Verschaffen uns Technologien, wie IPTV und internetfähige Fernseher nicht ähnliche Möglichkeiten der Interaktion? Natürlich. Die interaktive LIGA total! Applikation des Entertain Angebots der Telekom und deren Möglichkeit, sich sein Fußballprogramm samt Blitztabellen selbst zusammenzustellen, ist da nur ein gutes Beispiel. Ansonsten ist dank des Rückkanals natürlich auch die Interaktion mit dem restlichen Internet und über diesen Weg auch mit Freunden, anderen realen Personen, Webinhalten und Diensten möglich. Unter den Teilnehmern der letzten Ausgaben des Interactive TV Award gab es bereits eine ganze Reihe von Beiträgen (siehe z.B. hierund hier), die insbesondere den sozialen Aspekt des Fernsehens zum Thema hatten - sei es der Austausch von Bildern und Videos oder Empfehlungen zum TV-Programm, die man an seine Familie, Freunde oder andere Nutzer weiterleitet usw. Reichlich tolle Ideen und ich bin mir sicher, da geht noch viel mehr.
In Zukunft vielleicht auch interaktive Games direkt auf dem Fernseher?
Wenn man die aktuellen Spielekonsolen betrachtet, fällt auf, dass diese sich zunehmend von reinen Daddelmaschinen zu Multimediazentralen entwickeln. Warum eigentlich nicht auch mal anders herum? Warum nicht auch mal Spiele für den Fernseher oder die dazugehörige Set-Top-Box entwickeln? Vielleicht ein kleines Spielchen für die Pause im Werbeblock? Oder wie wäre es mit einem Social-Game zum Thema Fernsehen? Oder einem Game, das nicht nur auf der Box läuft, sondern mit dem ich das laufende Programm spielerisch beeinflussen kann - z. B. indem ich unliebsame Moderatoren oder Talkshowgäste mit virtuellen Objekten bewerfe, ihnen Schnurrbärte male oder andere witzige Dinge anstellen kann? Rein technisch dürfte sich diesbezüglich ja vermutlich so einiges umsetzen lassen. Also, liebe Entwicklergemeinde - nichts wie her mit den Ideen!
OnLive: Der erste Cloud-basierte Games-on-Demand Streamingdienst.
Sollten sich Cloud-basierte Game-Streamingdienste wie OnLive (geplanter Europastart 2011) als wirklich tauglich erweisen und etablieren, dürfte dann auch leistungshungrigeren Spielen der direkte Weg auf den vernetzten oder an die IPTV-STB angeschlossenen Fernseher und sonstige geeignete Geräte geebnet sein. Hierbei werden die Spieledaten nicht mehr auf dem eigenen Gerät, sondern auf Servern im Internet berechnet und das entsprechende Bildmaterial dann umgehend auf das Wiedergabegerät des Spielers versandt. Der Fernseher bzw. die IPTV Set-Top-Box selbst muss sich dabei also lediglich um den Versand der Steuerungssignale und den Empfang der Videodaten kümmern, womit das Thema “Zu hohe Hardwareanforderungen” endgültig der Vergangenheit angehören sollte. Man darf also gespannt sein, wie sich das Ganze entwickelt.
Vor allem bin ich aber jetzt schon enorm gespannt, welche Ideen der diesjährige Interactive TV Award zum Vorschein bringt und in welcher Form sich das Fernsehen interaktiv und hoffentlich auch “spielerisch” weiterentwickeln wird.
Was meint ihr dazu? Interaktives Fernsehen und Games? Gehört das zusammen? Ist das die Zukunft? Das Ganze vielleicht noch kombiniert mit Tablet PCs oder Smartphones, die ich dann im vernetzten Wohnzimmer als alternatives Eingabemedium, Tastatur oder auch zum direkten Austausch von Daten mit dem Fernseher verwenden kann? Oder stehe ich da mit meinem Wunsch eher allein auf weiter Flur?