Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Dauerthema Konvergenz - Nur noch eine Frage der Zeit

20. Dezember 2008, 12:34 | Von Alexandra Evers, Projektleitung Interactive TV Award

„Es wächst zusammen, was zusammen gehört” - die künstlichen Grenzen zwischen den Medien verschwinden, zugunsten eines plattformübergreifenden und damit zeitlich und räumlich weitgehend unabhängigen Zugriffs. Eine aktuelle Studie zu dem Thema ist sich beispielsweise sicher, dass sich die Anzahl der PC User, die auf Online-Videos zugreift, bis 2013 nahezu verdoppeln wird - auf dann fast eine Milliarde. (weiterlesen…)

Konvergenz - Fernsehen landet im Internet

07. November 2008, 13:45 | Von Alexandra Evers, Projektleitung Interactive TV Award

Da saß ich doch zuletzt einmal gemütlich auf meiner Couch, nichts Böses ahnend, ein Tässchen Tee in der Hand, und zappe so vor mich hin: Bei „Nur die Liebe zählt“ (und ich habe wirklich nur kurz dahin gezappt) bekomme ich die letzten Worte von Kai Pflaume zu seiner Sendung  mit. Er moderiert, wie immer, den nächsten Beitrag an und da werde ich stutzig: ….wir haben bereits  20:15 Uhr und wie jeder weiß, fangen doch zu diesem Zeitpunkt sonntags immer die Blockbuster an. Doch der nächste Satz verblüfft mich: „Wollen Sie sehen, wie es um die Liebe von B. und S. steht, dann gehen Sie direkt im Anschluss im Internet auf unsere Seite und Sie können die zweite Hälfte der Sendung verfolgen.“

Sat1 (nicht unbedingt für sein junges Publikum bekannt) hat die Zeichen der Zeit erkannt und aus den letzten Studien seine Rückschlüsse gezogen: Zum einen bewegt sich die TV-Nutzung auf stabil hohem Niveau, bei den internetaffinen Teenagern und jungen Erwachsenen steigt sie sogar an. Eine vom ProSiebenSat 1-Vermarter SevenOneMedia veröffentliche Studie besagt, dass sich die tägliche Sehdauer bei den 14- bis 29-jährigen Zuschauern, die das Internet in Deutschland am stärksten nutzen, von 132 Minuten am 1. Januar 2007 hin zum 26. Oktober 2008 auf durchschnittlich 135 Minuten angestiegen ist. Des Weiteren steigt auch die TV-Nutzung bei einer weiteren wichtigen Zielgruppe leicht an: Sahen bereits 2007 die 14- bis 49-jährigen 226 Minuten fern am Tag, so sind es nun 229 Minuten. Zum anderen zeigt die Onlinestudie 2008 von ARD/ZDF, dass die durchschnittliche Verweildauer im Netz bei Erwachsenen von 54 Minuten auf 58Minuten in diesem Jahr angestiegen ist, bei 14- bis 19-jährige sogar auf 120 Minuten.

Wegen zunehmender Attraktivität sowohl des altbekannten Fernsehen, als auch des Internets inkl. WebTV, steigt der Medienkonsum bei beiden an. Keiner kann dem anderen etwas abgreifen… also bleibt den Sender-Betreibern nur (solange keinem etwas Besseres einfällt) die Möglichkeit Internet und TV auf einander abzustimmen. Konvergenz statt Konkurrenz, Sat1 macht es uns vor. Und: Ich habe mir sagen lassen, dass das Angebot von Sat1 wirklich angenommen wird (und diesmal nicht aus eigener Erfahrung!)…..

Konzeptsteckbrief 7: Nimm 2 für alles

09. Juli 2008, 09:00 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

Für eine Kommunikationszentrale im Wohnzimmer verbindet www.frogdesign.de TV-Features mit sozialem und mobilem Leben. Man bekommt alles, was man vom Fernsehen gewohnt ist, plus email, voiceMail, community - und das daheim und unterwegs, auf dem Fernsehschirm und dem Handyscreen.

English version:

Concept fact file: Connecting it all

By connecting TV features with a social, mobile life, www.frogdesign.de creates a communication headquarters right in the living room. This provides everything we are used to from the television plus email, voicemail and community - at home and on the move, on TV and over the mobile phone.

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Alle mal mitwünschen: Wenig Gerät für viel Inhalt

07. Juli 2008, 10:28 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

„Mein Fernseher ist mein Internet ist mein Telefon ist mein E-Mail ist mein Bilderrahmen ist mein Videochat ist mein Photoalbum ist meine Briefmarkensammlung ist mein Buchregal”

+ “Prime Time TV schon am Vorabend”

= “Internet und TV-Dienste sowohl auf TV als auch auf PC nutzbar, je nach persönlichem Gusto”.

Diesen allumfassenden Wunsch aus dem Zuschauerwettbewerb hatten wir in diesem Blog schon mal an anderer Stelle aufgegriffen mit der Frage, was es denn in Sachen Endgeräten auf dem Markt dazu so gibt derzeit. Oder eben leider noch nicht, so dass auch weitere Zuschauerwünsche „wie kabelloses Einspeisen von Medieninhalten in ein mobiles Endgerät” oder „keine unterschiedlichen Set-Top-Boxen mehr, nur noch ein Zugangsmedium” jedenfalls vorläufig nicht käuflich sind.

  • Wie der Nutzer mit nur zwei Endgeräten eine Kommunikations- und Medienzentrale steuern kann, vom Sofa daheim aus und unterwegs, das entwickelt im Rahmen des Developer-Wettbewerbs frogdesign: „Unterhaltung und Kommunikation sind nicht länger an Endgeräte gebunden: Über ein konvergentes Medien- und Kommunikationssystem sind sämtliche Funktionen schnell und einfach abrufbar. LIVE TV, Video on Demand, Aufnahmen, Nachrichten, persönliche Kommunikation und Audio sind jederzeit verfügbar.” Der Beitrag von frogdesign.

English abstract

A wish that will one day come true: minimum equipment for maximum content

The television should be able to do everything we need to communicate. Viewers’ wishes like “wireless media content feeds in a mobile end user device” and “no more set-top boxes, just one medium” have still not been fulfilled. One possibility for television at home and while on the move is presented by frogdesign.

Konzeptsteckbrief 4: Familienleben im globalen Dorf

02. Juli 2008, 10:05 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

IPTV für die Familienbande im globalen Dorf, soziales Netzwerk statt Vereinsamung: Das ist das Konzept von 3frogs.

Am Lagerfeuer des modernen Menschen, dem Fernseher im heimischen Wohnzimmer, kommen alle zusammen. Ein Familienkalender zeigt, wer heute wo unterwegs ist, Familiennachrichten, was es Neues gibt. Die Blumen im Garten blühen auf dem Monitor fernab der Heimat und der Enkel krabbelt per Video fast direkt auf Omas Schoß. Die Familie, verteilt auf ganz Deutschland, Europa, die Welt, trifft sich zu Hause. Wann sie will und genau da, wo sie sich gerade aufhält. Das Familiennetzwerk wird global.

English version

Concept fact sheet #4: Family life in the global village

Using IPTV to stay in touch and strengthen family ties in the global village and cultivate social networking instead of isolation: That is the concept of 3frogs.

Everyone comes together at the campfire of the modern day, the living room television. A family calendar shows who is where today, giving news of the family and telling what’s new. The flowers in the garden bloom on distant monitors, and grandchildren crawl by video practically onto grandma’s lap. The family, spread out over Germany, Europe or the world, is all together at home. Whenever the family members want, and wherever they happen to be. The family network goes global.

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