O-Ton / Was macht eine Anwendung aus, die wir bequem und gerne bedienen? Produktmanager und Usability-Spezialist Artur Witt gibt im Interview Einblicke, wie man interaktives Fernsehen auf Zuschauerbedürfnisse abstimmt, und erzählt von seinem benutzerfreundlichsten Erlebnis.
„Fernsehen, wie wir leben“ – Was heißt das für jemanden, der Fernsehen bedienerfreundlich macht?
Artur Witt: Für mich heißt das, die Bedienung über den Bildschirm grafisch so zu gestalten, dass einfach jeder damit klarkommt. Ein Kind von sechs Jahren muss ebenso erfassen können, was es tun muss, wie seine Großeltern jenseits der Fünfzig. Die Bedienung muss intuitiv sein und schnell zu erlernen. Wichtig ist auch, die Bedürfnisse der Nutzergruppe zu kennen. Wenn wir sinnvolle Funktionen anbieten können, die diese Bedürfnisse abdecken, haben wir „Usability“ mit einem echten Mehrwert.
Die Bedienung eines Fernsehers sollte intuitiv und schnell zu erlernen sein. (Foto: iStockphoto/Thinkstock)
Welche sinnvolle Funktion meinen Sie zum Beispiel?
Artur Witt: Stellen Sie sich die typische Situation vor, wenn sie sich mit Freunden treffen – da erzählen Ihre Freunde begeistert von einer Serie, die Sie noch nicht kennen. Von den interessanten Sendungen erfährt man jedenfalls immer gerade dann, wenn der Videorekorder gerade nicht zur Hand ist. Mit der Programm-Manager-App fürs Smartphones können Sie sofort reagieren: sich über das Programm informieren und die Aufnahme einstellen. So planen Sie den Fernsehabend schon unterwegs.
Was gehört noch dazu?
Artur Witt: Ich beschäftige mich hauptsächlich mit dem Kernprodukt Entertain. An dessen Entwicklung im Produktmanagement der Telekom bin ich als Informationsarchitekt beteiligt. Dazu kommt die Bedienerfreundlichkeit von neuen TV-Anwendungen innerhalb unseres IPTV-Angebots, wie die interaktive LIGA total!
Wenn Sie auf die Menü-Taste der Fernbedienung drücken, erscheint das Entertain-Menü, also die grafische Nutzeroberfläche, die ich mit neuen Funktionen erweitere und pflege. Vereinfacht gesagt, bin ich es, der sich Gedanken macht, wie die Knöpfe heißen oder was genau in den Hinweisen steht.
Außerdem entwerfe ich kleinere Prototypen von Fernseh-Anwendungen wie der LIGA total! Bei der Entwicklung von neuen Fernseh-Anwendungen arbeiten wir nach dem Vier-Augen-Prinzip und beziehen ein externes Usability-Institut ein.
Was muss erfüllt sein, damit der Zuschauer am Ende sagt: Tolle Anwendung - die nutze ich gerne!
Artur Witt: Meistens sagt er nur etwas, wenn es nicht so funktioniert, wie er es erwartet. Der Nutzer setzt einfach voraus, dass Entertain leicht zu bedienen ist. Daher geht es um das Gesamtpaket.
Das startet bei der Hardware wie Fernbedienung und Media Receiver. Es geht weiter mit der TV-Anwendung selbst und bis zur Bedienungsanleitung. Auf dem Bildschirm müssen wir mit den richtigen Schriftgrößen, Kontrasten und Farben arbeiten. Bedienelemente darf es nur in Bereichen ohne Text-Einblendungen geben - Stichwort Title-Safe Zones oder Action-Safe Zones.
Und wir müssen natürlich etwas über die Menschen wissen, die das Produkt letztendlich kaufen und nutzen. Welche Bedürfnisse haben sie? Es wäre zum Beispiel schlecht, die grundsätzliche passive Haltung am Fernseher zu ignorieren. Fernsehschauen ist nach wie vor eine Lean-Back-Situation im Gegensatz zur Lean-Forward-Situation im Web.
“Leanback” - vor dem Fernseher lassen wir uns gerne einfach berieseln. (Foto: Hemera/Thinkstock)
Woher wissen Sie, was bedienerfreundlich ist?
Artur Witt: Die DIN-Norm EN ISO 9241 definiert die Gebrauchstauglichkeit und Bedienerfreundlichkeit. Anhand dieser Kriterien werden alle Fernseh-Anwendungen von Entertain getestet und entsprechend geändert, bevor wir sie für die Kunden starten.
Welche Trends prägen Ihre Arbeit zurzeit besonders stark?
Artur Witt: Dreidimensionales Fernsehen ist ein großes Thema. Aber auch Google TV oder neue Fernbedienungen und Eingabegeräte fürs Fernsehen. Meine Kollegen und ich forschen und betreiben Recherchen, um unsere Arbeit auf dem neusten Stand zu halten. Besonders spannend fand ich die Beteiligung an einem Forschungsprojekt für multimodale Fernbedienungskonzepte der Zukunft. Stellen Sie sich vor, dass Sie zukünftig über Gesten- und Sprachsteuerung Ihr Fernsehgerät bedienen können. Wir arbeiten ständig an neuen und spannenden Konzepten, die den Umgang mit dem Fernseher leichter machen und im Stillen revolutionieren, ohne dass Zuschauer ihr Fernsehverhalten grundsätzlich ändern müssen.
Was ist ihre persönliche Top-Anwendung, die Fernseh-Zuschauer in zwei Jahren nutzen können sollten?
Artur Witt: Ich könnte mir vorstellen, dass wir mit IPTV zum Beispiel den Stromverbrauch im Haus überwachen, die Heizung regeln oder generell elektrische Geräte im Haushalt steuern.
Was ist das Bedienerfreundlichste was Ihnen je untergekommen ist?
Artur Witt: Der Umtausch meines Laptops. Kurzer Anruf, dann wurde er bei mir zu Hause abgeholt und zwei Wochen später repariert geliefert. Das war einfach und schnell.
Vielen Dank!
Artur Witt …
… ist 32 Jahre alt und arbeitet seit 2008 bei der Deutschen Telekom im Produktmanagment IPTV. Nach erfolgreicher Diplomprüfung als Media System Designer an der Hochschule Darmstadt stieß er dort zum Team User Experience (UX).
Spätestens seit der IFA 2009 in Berlin ist 3D-TV eines der Hauptthemen der Fernsehindustrie. Während Fernsehhersteller Loewe 3D-TV für ein Nischenprodukt hält und vorerst keine 3D fähigen Fernseher herausbringen will, glauben andere, dass sich das dreidimensionale Fernsehen bereits 2010 etablieren könnte und beginnen bereits jetzt damit, entsprechende Geräte auf den Markt zu bringen. Wird 2010 also das Jahr des dreidimensionalen Fernsehens oder nicht?
3D-TV - nur etwas für Gamer und Heimkinoenthusiasten?
Einer der Hersteller, die bereits jetzt schon ihre Hoffnungen auf die neue 3D-Technologie setzen, ist LG. Laut Peter Koch (Product Manager Home Entertainment Strategic Marketing bei LG) nimmt LG dabei zunächst die Gruppe der Gamer und Heimkinoenthusiasten ins Visier. Insbesondere den Gamern verspricht der Schritt in die dritte Dimension ein völlig neues und deutlich intensiveres Spielerlebnis, während Heimkinoenthusiasten bereits in Kürze die ersten Blu-ray Videos in 3D genießen können.
Gelingt bereits 2010 der Durchbruch auf dem Massenmarkt?
Beim Versuch 3D-TV am Massenmarkt zu etablieren, gelten im Prinzip natürlich die gleichen Regeln wie für das interaktive Fernsehen. Damit 3D-TV mehr als nur ein schickes Feature wird, benötigt die Technik zunächst einmal eines: Sender, die auch entsprechendes Material ausstrahlen! Da 3D im Kino bereits als voller Erfolg gewertet werden kann und mittlerweile immer mehr Filme in 3D produziert werden dürfte 2010 eigentlich bereits ausreichend Sendematerial dieser Art vorhanden sein - zumindest in Form von Blu-ray Discs und des Bezahlfernsehens (z.B. per Video-on-Demand). Sind dann genug Zuschauer auf diesen Zug aufgesprungen, sodass sich die Sache auch für die ‘normalen’ Sender lohnt, dürfte dem Siegeszug des dreidimensionalen Fernsehens eigentlich nichts mehr im Wege stehen - vorausgesetzt der Zuschauer spielt mit und kauft sich entsprechendes Heimkino-Equipment.
Aber wollen die Zuschauer überhaupt 3D-TV?
Laut einer Studie sind 64 Prozent der Zuschauer an heimischem 3D-TV interessiert, wobei allerdings die wenigsten bereit sind, dafür horrende Summen in neue Hardware zu investieren oder sich extra einen neuen 3D-tauglichen Fernseher anzuschaffen. Immerhin sind 67 Prozent der Befragten aber bereit für 3D-Filme etwas mehr zu bezahlen, als für die 2D-Version, was ja zumindest hoffen lässt. Ich bin jedenfalls schon mal gespannt, wie sich der Markt entwickeln wird!
Was meinen Sie - wird sich 3D-TV 2010 durchsetzen? Und würden Sie sich dafür extra einen neuen Fernseher anschaffen?
Die Vorfreude war groß - ARD und ZDF sendeten die Leichtathletik WM erstmals für die breite Masse in HD-Qualität. Doch dann die Ernüchterung - ein Großteil der Zuschauer konnte das Programm trotzdem nur in altbekannter SD-Qualität betrachten. Denn mit einem HDTV-fähigen Fernsehgerät ist es in den meisten Fällen beim besten Willen noch nicht getan.
Zum Empfang von HDTV reicht ein HD-Fernseher nicht aus
Die Leichtathletik WM galt lediglich als Testlauf für die HD-Übertragung. Der flächendeckende Start für die Ausstrahlung von HD-Fernsehinhalten ist von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten erst für 2010 geplant. Wer dann allerdings wirklich in den Genuss des hochauflösenden Fernsehens gelangen will, der benötigt mehr als einen HD-tauglichen Flachbildfernseher. Welche Hardwareanforderungen für den HDTV-Empfang benötigt werden, hängt dabei nicht zuletzt von der Empfangsart ab.
Unterschiedliche Übertragungswege = Unterschiedliche Voraussetzungen
Wer sein Fernsehen über Kabel oder Satellit empfängt, benötigt neben einem HDTV-Gerät zwangsläufig auch noch einen HD-tauglichen Receiver. Beim SAT-Empfang kommt hinzu, dass einige Privatsender planen, ihr HD-Material kostenpflichtig in verschlüsselter Form auszusenden, sodass der Receiver hier nicht nur HD-tauglich sein, sondern auch noch dem neuen HD+-Standard entsprechen und mit einem so genannten CI-PLUS Interface ausgestattet sein muss - einer Weiterentwicklung der bisher z. B. für Premiere, Sky oder anderen Bezahlfernsehanbietern genutzten Kartenlesegeräte zur Entschlüsselung des Empfangssignals. Nutzer von DVB-T schauen hingegen buchstäblich in die Röhre, denn auf diesem Wege ist in näherer Zukunft prinzipiell noch kein HDTV-Empfang möglich. Und auch wenn Eigenlob stinkt - beim Empfang via IPTV gestaltet sich die Sache doch deutlich einfacher, da zumindest die zum Entertain Paket gehörige Set-Top-Box von Haus aus alle Voraussetzungen für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen mitbringt. Einfach anstöpseln und fertig! Einzige Grundvoraussetzung: Der Internetanschluss muss genug Bandbreite für den HDTV-Empfang bieten und zumindest dem VDSL-Standard entsprechen.
Der Pocket-Guide HDTV hilft
Da viele Zuschauer aufgrund dieser technischen Anforderungsvielfalt mittlerweile völlig verunsichert sind, wurde im Rahmen der IFA in Berlin eine Neuauflage des ‘Pocket-Guide HDTV’ verteilt, die den Verbrauchern die Technik und die Voraussetzungen für den Empfang des hochauflösenden Fernsehens in leicht verständlicher Form näher bringt. Nach dem Ende der IFA steht der 16 Seiten umfassende Ratgeber nun auch als kostenloses PDF-Dokument zur Verfügung. Eine Downloadmöglichkeit finden Sie hier:
http://www.tv-plattform.de/images/stories/pdf/2009pocketguide_hdtv.pdf
Und hier sind neben dem ‘Pocket-Guide’ auch noch weitere Hilfestellungen zu den Themen HDTV und digitales Fernsehen zu finden:
http://www.gfu.de/go/gfu/home/download/ratgeber.xhtml
Schöne neue HDTV-Welt - aber was würden Sie dafür zahlen?
Bei all den technischen Anforderungen stellt sich mir natürlich die Frage, wer sich den hochauflösenden Fernsehspaß im Endeffekt wirklich leisten will? Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen ihr HD-Programm kostenlos ausstrahlen. Aber setzen die großen Privatsender ihr Vorhaben durch, muss sich der Zuschauer nicht nur einen neuen HD+-tauglichen Receiver zulegen, sondern zusätzlich auch noch eine monatliche Abogebühr für den Empfang des Fernsehangebots berappen. Kommen wir damit dem amerikanischen System immer näher? Wird mit der HDTV-Einführung vielleicht sogar Schritt-für-Schritt das Ende des kostenlosen TV-Empfangs in Deutschland eingeläutet? Was meinen Sie? Wären Sie bereit für das schönere Fernsehen zu zahlen? Und wenn ja, wie viel?
Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Sie sitzen auf Ihrem Sofa. Auf dem Bildschirm läuft gerade ein nervenaufreibender Thriller. Der maskierte Killer schleicht sich durch die Hintertür ins Innere des Hauses, wo unser nichtsahnender Hauptdarsteller gerade in der Küche mit den Vorbereitungen für sein Candlelight-Dinner mit der schönen Paloma beschäftigt ist. Plötzlich hört er ein seltsames Geräusch, dreht sich um und schaut dem mit dem Messer auf ihn zustürmenden Killer mitten ins Gesicht… Und genau in diesem Moment… STOP… Das Bild friert ein… Allerdings nicht wegen einer Werbeunterbrechung oder technischen Panne… NEIN… Jetzt sind SIE gefragt!
Sie entscheiden, wie es weiter geht…
Anhand des auf dem Bildschirm angezeigten Menüs können Sie mithilfe Ihrer Fernbedienung bestimmen, was der Hauptdarsteller tun soll. Greifen Sie zum Küchenmesser? Versuchen Sie durch das Küchenfenster zu springen? Schreien Sie laut um Hilfe? Von Ihren Entscheidungen hängt es ab, wie die Szene fortgesetzt wird und ob der Film ein gutes oder ein schlechtes ENDE nimmt!
Vom ‘Spielbuch’ zum interaktiven ‘Spiel-Film’
Das dahinter stehende Konzept ist nicht neu. Bereits in den 70er Jahren gab es im Bereich der Fantasy-Literatur eine ganze Reihe so genannter Spielbücher, bei denen Ihnen am Ende eines Kapitels eine für den weiteren Fortgang der Geschichte entscheidende Frage gestellt wurde:
A: (weiter geht’s auf Seite 15)
B: (weiter geht’s auf Seite 18)
C: (weiter geht’s auf Seite 21)
Was allerdings neu ist, dass dieses Konzept nun von Paramount Digital Entertainment in Form eines interaktiven Thrillers namens “Circle of 8” erstmals als Episodenfilm in Studioqualität umgesetzt werden soll. Der Zuschauer kann in diversen Szenen anhand der zur Auswahl stehenden Optionen entscheiden, wie es weiter geht, und bekommt so die Chance sein ganz persönliches Filmerlebnis zu genießen.
Könnte so das interaktive Fernsehen der Zukunft aussehen? Der Tatort läuft und Sie sind der Kommissar … eine verlockende Vorstellung. Oder was denken Sie?
Interaktives Fernsehen und IPTV sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit auf Wachstumskurs und es erscheinen nahezu täglich Meldungen über völlig neuartige IPTV-Applikationen, die den Zuschauern am TV-Bildschirm bisher nie da gewesene Möglichkeiten verschaffen. Da drängt sich mir doch die Frage auf … wird das interaktive Fernsehen unser Leben verändern?
In den USA sind z. B. erst kürzlich so genannte Social Media Widgets für Verizons IPTV-Service FiOS TV erschienen, mit denen die Zuschauer bequem vom Sofa aus ihren Facebook- oder Twitter-Account abrufen und diesen dann nicht nur am TV-Bildschirm betrachten, sondern auch neue Nachrichten an ihre Freunde schreiben können. Einfach so - und ohne dazu erst extra vom gemütlichen Sofa aufstehen zu müssen, um sich zum PC zu begeben und dabei im schlimmsten Fall auch noch den Anfang seiner Lieblingsserie zu verpassen, da diese ja im Hintergrund auf dem Fernseher weiter läuft.
Theoretisch kann man so auch mit nicht anwesenden Freunden gemeinsam einen Film anschauen und sich dann via Twitter & Co. über das Gesehene austauschen - live und in Echtzeit. Was soll man sagen … das hat schon was, oder?
Weniger kommunikativ, aber dafür enorm praktisch finde ich das asiatische BNS Touch Projekt, das dem Nutzer am Fernseher eine völlig neue Dimension des Online-Shoppings ermöglicht. Anstatt sich am Computer durch die Untiefen eines Online-Shops zu wühlen, nimmt man einfach - wie zu Mutterns Zeiten - den aus “echtem Papier” gedruckten Katalog seines Lieblingsversandhändlers zur Hand, setzt sich gemütlich in den Sessel und durchstöbert das gute Stück.
Hat man etwas Interessantes entdeckt, scannt man mithilfe eines kleinen Stiftes den im Katalog befindlichen Barcode des Wunschartikels ein, der danach umgehend auf dem TV-Bildschirm erscheint. Hier kann man das Objekt der Begierde dann in voller Pracht bewundern, eventuell auch noch verschiedenen Perspektiven auswählen, bei Bedarf weitergehende Informationen zum Artikel oder verwandten Produkten abrufen usw. Ist die Entscheidung getroffen, wird der Bestellvorgang bequem per Fernbedienung bestätigt und danach auf den Postboten gewartet. Das nenne ich Komfort!
Und nun zurück zur eigentlichen Frage: Werden IPTV und interaktives Fernsehen unser Leben verändern? Vermutlich schon … oder was meinen Sie?
PS: Und wenn Sie selbst Ideen für nützliche, spaßige oder auch einfach nur verrückte IPTV-Applikationen haben … dann nichts wie her damit! Nehmen Sie am Interactive TV Award 2009 teil und gestalten Sie das Fernsehen der Zukunft!