Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Vor der Entscheidung: Die Ideen der Profis

09. November 2009, 13:09 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award

In zwei Wochen geht’s für die Einreichungen zum Interactive TV Award zur Sache: Am 24. November findet die interne Jury-Sitzung statt, wo sich erweist, welche Ideen eine Runde weiter kommen.

Ich will natürlich die Jury keineswegs beeinflussen oder etwas vorwegnehmen. Aber ich finde es dennoch angemessen, hier in unserem Blog ein paar Worte über die vielen großartigen Ideen zu verlieren, die wir bekommen haben.

Daher zuallererst hier noch einmal vielen Dank an alle Einreicher in den Profi-Kategorien „MPF” und „Freestyle”!

Und jetzt ein paar rein subjektive und anonymisierte ;-) Kommentare zu den Konzepten, die wir bekommen haben:

Kategorien, Länder, Schwerpunktthemen

Insgesamt haben wir 45 Konzepte bekommen, davon 22 in der Programmierer-Kategorie „MPF” und 23 in der „Freestyle”-Kategorie für Kreative. Wie zu erwarten war die Mehrzahl der Einreichungen aus Deutschland, aber immerhin zwei von fünf Konzepten stammten aus anderen europäischen Ländern, Nordamerika und Asien.

Hier die Liste der insgesamt 9 Teilnehmer-Länder: Deutschland, Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Schweden, USA, Israel, Norwegen, Indien.

Aus meiner Sicht waren die Themen soziale Interaktion und Community besonders stark. Nicht wenige Einreicher sehen zum Beispiel Facebook als integralen Bestandteil des Fernsehens der Zukunft. Einige beschäftigen sich mit neuen Ideen für die Fernbedienung.

Die Schwerpunkte der Beiträge waren fast gleich verteilt auf die Bereiche Community, Recommendation, Interaktive Formate und Features sowie Personalisierung. Schnittmengen mal nicht mitgerechnet.

Mehrfach-Einreicher und Zielgruppen

Etwa jedes fünfte Konzept richtete sich an ganz spezifische Zielgruppen; die anderen waren da offener. Besonders toll: Es gab doch einige Ideen rund um unser Liga TOTAL! Angebot.

Das Geld spielte überall eine Rolle, aber ein kleinerer Anteil der Teams setzte sich ganz fokussiert mit Monetarisierungsmodellen auseinander: Wie platziere ich Werbung am wirkungsvollsten? Wie könnten Pay-TV-Strategien umgesetzt werden? Wie könnte eine gute Shop-Idee für Entertain aussehen?

Es gab Mehrfach-Einreicher: 20 Prozent der Teams trugen 38 Prozent der Konzepte bei. Ein Team brachte es auf fünf Beiträge.

Besonders viel Spaß für Fußballfans?

Zuletzt noch ein paar interessante Schlaglichter auf einzelne Wettbewerbsbeiträge:

  • Die Liga TOTAL!-Konzepte waren alle toll, aber ich glaube, eines davon würde vielen Fußball-Fans besonders Spaß machen. Wir würden nüchtern sagen, es geht da um Personalisierung.
  • Eine weitere Idee war stärker als andere getrieben von einer inhaltlichen Geschichte. Gleichzeitig ging es um ein Format, das den Zuschauern viele Möglichkeiten zur Interaktion bot - ein fließender Übergang zwischen Story und Realität.
  • Um soziale Interaktion ging auch eines der ersten Konzepte, das ich las. Ich fand es ebenfalls sehr vielseitig in der Weise, wie es auch entfernte Zuschauer zusammenkommen ließ und unterschiedlichste Inhalte einband.

Soweit mein kleiner - ich betone - subjektiver Ausflug in die Welt der Konzepte beim diesjährigen Deutsche Telekom Interactive TV Award für Profis. Ich bin sicher, die Jury wird in zwei Wochen viel Stoff zum diskutieren haben.

Weiteres dazu gibt es bereits getweetet.

Timeshifting – Schlechte Zeiten für Ikea!

17. Dezember 2008, 08:46 | Von Alexandra Evers, Projektleitung Interactive TV Award

Timeshifting - Ein für mich nicht zu verachtender Vorteil der gesamten IPTV-Entwicklung: Man spart Platz! Und wenn man Filmfan ist wie ich: Sogar viel Platz!

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Neuer Touchscreen-Glanz für Mattscheiben-Programme

11. Dezember 2008, 11:10 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

Unser Wettbewerb um den Interactive TV Award hat schon einen Vorgeschmack von der Rolle geliefert, die das iPhone im interaktiven Fernseherlebnis spielen könnte. Inzwischen gibt es zunehmend andere Anwendungen, die Mattscheiben-Inhalten auf dem Touchscreen des Apple-Handys zu neuem Glanz verhelfen.

So warb der britische Streaming-Anbieter Livestation letzte Woche mit der Demo eines Video-Players um Apples Gunst. Mit diesem Extra sollen sich zukünftig zum Beispiel News-Channels auf das iPhone abrufen lassen. Wegen der erforderlichen Bandbreite sollen die Live-Streamings ausschließlich über WiFi und nicht über 3G übertragen werden.

Matteo Berlucchi, CEO von Livestation, spricht darüber im Video:


 

Kurz bevor die Livestation-News über die Ticker schnurrte, hatte der Video-Anbieter Joost bereits eine Applikation im Apple-Store zum Download freigegeben. iPhone-Nutzer können damit die rund 46.000 Clips von der Peer-to-Peer-basierten Plattform unterwegs genießen. (weiterlesen…)

Interaktives Olympia-Fernsehen - Zukunftsmodelle oder nur aufgewärmt?

12. August 2008, 14:01 | Von Ulrich Brünger, Projektleiter Interactive TV Award

Das ORF testet zu Olympia einen neuen interaktiven Dienst, bei dem der Zuschauer zwischen verschiedenen Streams auf einem Kanal wechseln kann; das ganze soll auch moderiert werden. (weiterlesen…)

Electronic Programm Guides (EPG) - der perfekte Weg zu meinem Content?

01. August 2008, 09:44 | Von Ulrich Brünger, Projektleiter Interactive TV Award

Schon seit langem wird EPGs eine hohe Relevanz und eine wichtige Rolle im Bereich des digitalen Fernsehens vorausgesagt. Ich meine dabei solche die auf DVB-x Set-Top-Boxen laufen. Sie sind unbestritten bereits eine große Hilfe, um sich besser im Programm zu orientieren.

Was mich aber bis dato stört, ist die Tatsache, dass diese immer noch sehr statisch erscheinen. D.h. ich kann in den meisten Fällen eher durch Filterfunktionalitäten sortieren: nach Sender, Zeit, Datum und im besten Falle mit rudimentären Suchfunktionen. Was mir fehlt, sind richtige Empfehlungsmechanismen:
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