… das frisst er nicht! - ein abgedroschener Spruch zwar, aber er spiegelt das Medienverhalten der Deutschen ganz passend wieder.
Glaubt man nämlich der Studie von Deloitte, so nutzen wir immer noch lieber und überwiegend die “klassischen” Medien wie Zeitungen, Magazine und Fernsehen. Zumindest im Vergleich mit den Einwohnern der USA, Großbritannien, Japan und Brasilien.
Andererseits ist von einer grundsätzlichen Technikfeindlichkeit hierzulande auch keine Spur, wir sind halt nur etwas langsamer als die anderen. Und dabei trotzdem recht aktiv, denn selber Inhalte online stellen, das tun wir gerne.
Bedeutet für uns ja wohl, dass wir vor allem eins brauchen hinsichtlich unseres Optimismus beim Thema IPTV: Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Sind halt nicht so schnell zu begeistern wie die Brasilianer und fahren nicht auf jeden neuen Hype sofort ab wie die Japaner. Aber wenn wir etwas Neues einmal akzeptiert haben, dann sind wir auch lange treu!
Das Erfolgsrezept von reinen Verkaufssendern war und ist ja, die Zuseher spontan vom Kauf eines trendigen Produkts zu überzeugen. Ein Anruf unter der angegebenen Nummer, Adresse und Kreditkartennummer mitgeteilt, und schon ist das gewünschte Gut unterwegs. Das könnte zukünftig sogar noch einfacher gehen. (weiterlesen…)
Die Vorzüge der Sling-Box mit Ihrer Placeshifting-Funktionalität dürften ja mittlerweile gemeinhin bekannt sein. Kürzlich habe ich von einem neuen Dienst gelesen, der einen ähnlichen Service anbietet, dabei aber ohne separate Hardware auskommt.
Die entwickelte Software kann dabei auf den Set-Top-Boxen für den regulären Empfang installiert werden, von wo dann die Inhalte wieder ins Netz geladen werden und dann auf anderen Geräten durch den Kunden genutzt werden können.
Das System hat aus meiner Perspektive 2 Vorteile: der Verzicht auf eine Hardware schon zum einen den Geldbeutel und zum anderen wird steht der Server unter Obhut des Providers, so dass die Inhalte dabei geschützt bleiben und gegebenenfalls auch kontrolliert abgerechnet werden können.