Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Die Fernsehtrends 2010 – Fernsehen wird schöner, Web-fähig und dreidimensional

18. Januar 2010, 19:15 | Von Carsten Höh, Team Interactive TV Award

Auf der CES in Las Vegas hat die Unterhaltungselektronikindustrie die Weichen für 2010 gestellt. Der Trend geht eindeutig in Richtung 3D - nicht nur im Kino, sondern insbesondere auch auf dem heimischen Fernseher. Aber nicht nur 3D-TV steht in den Startlöchern - HDTV wird endlich für eine breite Masse der Zuschauern verfügbar und IPTV setzt sich zunehmend durch.

IPTV ist auf dem Vormarsch und wird mobiler

Microsoft holt IPTV aufs Handy
IPTV auch ohne Set-Top-Box - Mediaroom 2.0 soll Internetfernsehen mobiler machen

IPTV auf dem amerikanischen Markt
IPTV setzt sich in den USA immer weiter durch

Telekom knackt Millionenmarke bei IPTV-Kunden
Auch in Deutschland ist IPTV auf dem Vormarsch

Telekom will Fernsehen, Handy und Internet vereinen
Fernsehen, surfen und telefonieren - wann und wo ich will


3D-TV steht in den Startlöchern

3D-Fernsehen und Web-Anbindung sind Trends auf der CES
Fernsehen wird dreidimensional und internetfähig

3D-Fernsehen schon bald für alle - Hersteller überbieten sich mit 3D-Plänen
Immer mehr Hersteller setzen auf 3D

2010 wird das Jahr der 3D-Kinofilme
Nach Avatar sind 2010 noch eine ganze Reihe weiterer Kinokracher in 3D geplant

Erste 3D-Blu-ray-Scheibe von Sony soll im Sommer kommen
Im Sommer gelangt die dritte Dimension erstmals auf blauen Scheibchen ins Wohnzimmer

Auch Samsung setzt 2010 voll auf 3D
Nach Sony und diversen anderen Herstellern, setzt nun auch Samsung voll auf 3D

3D-Fernsehen - Hype, Chancen und Risiken
Wenn es nach den Herstellern geht, kommt 3D-TV bereits 2010 - aber, auch bei uns?

Fernsehen in 3D kommt rechtzeitig zur Fußball WM
In den USA startet der erste 3D-TV-Sender jedenfalls bereits pünktlich zur WM 2010


HDTV ist endlich da - Fernsehen so schön wie nie

Das Erste HD, ZDF HD und arte HD ab Februar bei Entertain
Öffentlich rechtliche TV-Sender beginnen endlich mit der Ausstrahlung ihrer HDTV-Kanäle

Telekom: “Intensive Gespräche zu HDTV mit privaten Sendern”
Telekom baut HDTV-Angebot weiter aus

Telekom: “HDTV-Einspeisung von ARD und ZDF ohne wesentliche Zusatzkosten”
HDTV macht Fernsehen nicht zwangsläufig teurer

Und nicht zu vergessen … auch im Bereich des interaktiven Fernsehens tut sich etwas. Wers mal testen will, sollte sich die letzte Woche gestartete neue Version der “LIGA total! interaktiv” bei Entertain einmal genauer anschauen … Fußball zum “mit-managen” … der Hammer!!! :-)

Weitere Infos gibts hier, in der offiziellen Pressemitteilung: LIGA total! interaktiv - Alle Infos rund um den Spieltag

Das schönere Fernsehen dank HDTV – doch wer kann es empfangen? Und was darf das Vergnügen kosten?

11. September 2009, 15:00 | Von Carsten Höh, Team Interactive TV Award

Die Vorfreude war groß - ARD und ZDF sendeten die Leichtathletik WM erstmals für die breite Masse in HD-Qualität. Doch dann die Ernüchterung - ein Großteil der Zuschauer konnte das Programm trotzdem nur in altbekannter SD-Qualität betrachten. Denn mit einem HDTV-fähigen Fernsehgerät ist es in den meisten Fällen beim besten Willen noch nicht getan.

Zum Empfang von HDTV reicht ein HD-Fernseher nicht aus

Die Leichtathletik WM galt lediglich als Testlauf für die HD-Übertragung. Der flächendeckende Start für die Ausstrahlung von HD-Fernsehinhalten ist von den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten erst für 2010 geplant. Wer dann allerdings wirklich in den Genuss des hochauflösenden Fernsehens gelangen will, der benötigt mehr als einen HD-tauglichen Flachbildfernseher. Welche Hardwareanforderungen für den HDTV-Empfang benötigt werden, hängt dabei nicht zuletzt von der Empfangsart ab.

Unterschiedliche Übertragungswege = Unterschiedliche Voraussetzungen

Wer sein Fernsehen über Kabel oder Satellit empfängt, benötigt neben einem HDTV-Gerät zwangsläufig auch noch einen HD-tauglichen Receiver. Beim SAT-Empfang kommt hinzu, dass einige Privatsender planen, ihr HD-Material kostenpflichtig in verschlüsselter Form auszusenden, sodass der Receiver hier nicht nur HD-tauglich sein, sondern auch noch dem neuen HD+-Standard entsprechen und mit einem so genannten CI-PLUS Interface ausgestattet sein muss - einer Weiterentwicklung der bisher z. B. für Premiere, Sky oder anderen Bezahlfernsehanbietern genutzten Kartenlesegeräte zur Entschlüsselung des Empfangssignals. Nutzer von DVB-T schauen hingegen buchstäblich in die Röhre, denn auf diesem Wege ist in näherer Zukunft prinzipiell noch kein HDTV-Empfang möglich. Und auch wenn Eigenlob stinkt - beim Empfang via IPTV gestaltet sich die Sache doch deutlich einfacher, da zumindest die zum Entertain Paket gehörige Set-Top-Box von Haus aus alle Voraussetzungen für den Empfang von hochauflösendem Fernsehen mitbringt. Einfach anstöpseln und fertig! Einzige Grundvoraussetzung: Der Internetanschluss muss genug Bandbreite für den HDTV-Empfang bieten und zumindest dem VDSL-Standard entsprechen.

Der Pocket-Guide HDTV hilft

Da viele Zuschauer aufgrund dieser technischen Anforderungsvielfalt mittlerweile völlig verunsichert sind, wurde im Rahmen der IFA in Berlin eine Neuauflage des ‘Pocket-Guide HDTV’ verteilt, die den Verbrauchern die Technik und die Voraussetzungen für den Empfang des hochauflösenden Fernsehens in leicht verständlicher Form näher bringt. Nach dem Ende der IFA steht der 16 Seiten umfassende Ratgeber nun auch als kostenloses PDF-Dokument zur Verfügung. Eine Downloadmöglichkeit finden Sie hier:
http://www.tv-plattform.de/images/stories/pdf/2009pocketguide_hdtv.pdf

Und hier sind neben dem ‘Pocket-Guide’ auch noch weitere Hilfestellungen zu den Themen HDTV und digitales Fernsehen zu finden:
http://www.gfu.de/go/gfu/home/download/ratgeber.xhtml

Schöne neue HDTV-Welt - aber was würden Sie dafür zahlen?

Bei all den technischen Anforderungen stellt sich mir natürlich die Frage, wer sich den hochauflösenden Fernsehspaß im Endeffekt wirklich leisten will? Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen ihr HD-Programm kostenlos ausstrahlen. Aber setzen die großen Privatsender ihr Vorhaben durch, muss sich der Zuschauer nicht nur einen neuen HD+-tauglichen Receiver zulegen, sondern zusätzlich auch noch eine monatliche Abogebühr für den Empfang des Fernsehangebots berappen. Kommen wir damit dem amerikanischen System immer näher? Wird mit der HDTV-Einführung vielleicht sogar Schritt-für-Schritt das Ende des kostenlosen TV-Empfangs in Deutschland eingeläutet? Was meinen Sie? Wären Sie bereit für das schönere Fernsehen zu zahlen? Und wenn ja, wie viel?

Radio-Vielfalt durch mobiles Internet im Auto

14. Januar 2009, 10:27 | Von Ulrich Brünger, Projektleiter Interactive TV Award

Auf der CES hat sich ja vieles wieder um Flachbildschirme, Mobiltelefone & Co. gedreht. Daneben gab es aber auch eine interessante Innovation in dem doch eher klassischen Medium Radio: und zwar Internet-Radio fürs Auto. (weiterlesen…)

Erfolg durch Mangel an Alternativen?

17. Juli 2008, 10:19 | Von Ulrich Brünger, Projektleiter Interactive TV Award

In Frankreich überholt IPTV Kabel beim Pay-TV - Diese Meldung fand ich mal wieder faszinierend, weil ich es nach wie vor erstaunlich finde, dass unser Nachbarland Frankreich in Sachen IPTV so viel weiter ist als wir (auf jeden Fall in Sachen Nutzerzahlen). Bei Hong Kong beispielsweise wundert es mich nicht so sehr, da bei einer dicht besiedelten Stadt mit einer sehr guten FTTH-Versorgung der Erfolg von IPTV quasi auf der Hand liegt.

Frankreich als Flächenstaat hat jedoch ähnliche Voraussetzungen wie wir in Deutschland. Bleibt nur der Unterschied, dass wir in Deutschland eine weltweit fast einzigartige Free-TV Kultur haben und in Frankreich das Kabel scheinbar eine noch geringere Relevanz hat als in Deutschland. Frankreichs Voraussetzungen gibt es in ähnlicher Weise sicherlich auch noch in anderen europäischen Ländern, aber aus keinem anderen Land sind mir solche hohen Kundenzahlen bekannt wie aus Frankreich (auch nicht relativ).

Irgendwie bleibt also die Frage: Ist der Erfolg von IPTV also nur durch extrem schnelle Bandbreiten und mangelnde Alternativen determiniert?

English abstract

Success Due to Lack of Alternatives?
In France, IPTV is overtaking cable for Pay TV. User numbers are much higher than in Germany. The only difference is Germany’s unique free TV culture. Does that mean the success of IPTV is due solely to extremely fast bandwidths and a lack of alternatives?

Blackout beim Halbfinale – Welche Übertragungsart macht Fernsehen zuverlässig?

26. Juni 2008, 14:25 | Von Peter Willems, Product Development Media Services

Ärgerlich, was gestern den Zuschauern des EM-Halbfinalspiel passierte: Bildausfall! Und das nicht zu knapp. Übertragungstechnisch stand das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die türkische unter keinem guten Stern. Der Blackout schlug weltweit zu. Scheinbar war es egal, mit welcher Technologie die Signale letztlich auf die Fanmeilen oder in die Wohnzimmer kamen. Allerdings kann zukünftig in ähnlichen Fällen gerade auch die Übertragungstechnik darüber mit entscheiden, wer weiterschauen kann und wer nicht.

English abstract

Blackout during the semi-finals – Which transmission mode makes television reliable?

Overview: television transmission routes in Germany

Until the mid 1990s it was analogue. Then came the start of digitalisation. Germany plans to discontinue analogue transmission by 2010, and from then on to diffuse television signals solely in digital format.

IPTV has existed for just a few years. It consists of delivering a digital television service using Internet protocol (IP) over newly established fibre optic networks and VDSL.

Technical standards for satellite, cable and by terrestrial transmission (DVB-S, DVB-C, DVB-T) in Germany today are largely determined by the DVB consortium. The technical standards for these transmission modes are highly developed. By contrast, it is still unclear whether IP based transmission will be DVB. So far the corresponding standard (DVB-IPTV) is not as developed as for other transmission routes.

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