Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Der Zuschauer als Pionier: User-generated Content im Fernsehen von morgen

15. April 2008, 10:50 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

Inhalte machen kann jeder! Was im Web 2.0 Alltag ist, wird auch die Zukunft des Fernsehens bestimmen, besonders wenn es aus der Internet-Leitung kommt. Mit IPTV macht der Rollentausch Programm: Gestern Zuschauer, heute User, morgen Anbieter und übermorgen Medienmacher. Aber was passiert, wenn die Inhalte von Leuten wie dir und mir nicht mehr die Domäne der Youngster und PC-Tekkies bleiben? Die Info-Epidemie greift weiter um sich, sagen die einen, über neuen Schub fürs alte Fernsehen freuen sich die anderen. Wer der Sache nachgeht, merkt: IPTV ist eine neue Welt und ihre kreativsten Pioniere werden vielleicht die Zuschauer.

English abstract: The Viewer as Pioneer: User-generated Content in the Television of Tomorrow

Anyone can provide content! What’s now run of the mill in Web 2.0 will also shape the future of television, especially when it comes from the Internet line. Role reversals are the name of the game with IPTV: viewer yesterday, user today, provider tomorrow and media maker the day after. But what happens when content is no longer the domain of youngsters and PC tekkies, and is created by people like you and me? The info epidemic is running wild, some say, while others are delighted that the old television has been given new wings. Take a look and you’ll see: IPTV is a brave new world, and its most creative pioneers may well be the audiences themselves.

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Mein Fernseher, dein Fernseher - Chancen und Grenzen personalisierter Angebote

17. März 2008, 10:00 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation

Ist individuelles Fernsehen zu viel Arbeit? Leute, die fernsehen, wollen doch einfach nur konsumieren.

Unbestritten dagegen:Personalisierung bleibt eines der wichtigsten Versprechen der medialen Evolution im IP-Zeitalter. Und ob und wie die Nutzer zum Mitmachen zu motivieren sind, ist eine spannende Diskussion.

Aus unserer Sichtgeht es hier vor allem um folgende Knackpunkte:

  • Viele Nutzer finden es aus Gründen des Datenschutzes nicht in Ordnung, wenn man ohne ihr Einverständnis personalisierte Inhalte oder gar Werbung anbietet. Auch wenn das komplett anonymisiert erfolgt, wieaktuelle Beispiele und die juristische Diskussion darüber zeigen.
  • Aktive versus passive Personalisierung: Nutzer haben oft keine Lust, sich aufwändig Inhalte zu konfigurieren.
  • Und welche Mühe macht die Neukonfiguration,wenn sich die Interessen verändern?
  • Beim Fernsehen tritt insbesondere das Problem auf, dass in einem Haushalt viele Personen einTV-Gerät nutzen. Jeder hat andere Interessen. Kinder sollen auch zu ihrem Recht kommen. Hat dann jeder seine persönliche Fernbedienung und die Erwachsenen eine mit Pin und TAN? Was ist akzeptabel und machbar?
  • Individualisierung isoliert. Wenn ein Nutzer für sich entschieden hat, Sport und Reportagen zu sehen, bleibt er dann ewig darauf verdonnert? Wie bekommt er fremde Impulse und sieht, was es sonst noch so gibt auf der Welt? Wie bekommt seinTunnelblick Panorama? Fernsehen macht einsam. Personalisiertes Fernsehen macht hoffnungslos einsam. Das kann doch nicht die Idee sein?
  • Eine gute Personalisierung setzt immer auch ein gutes Tagging voraus. Ohne Metainformationen keine Angebote; Auch bei T-Home Entertain ist das nicht immer ganz einfach, weil die Inhalte aus unterschiedlichen Quellen kommen.

Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig. Personalisierung ist eben ein weites Feld. Fakt ist: Soll die interaktive TV-Plattform auf Dauer Freunde finden, müssen wir die genannten Herausforderungen lösen.

Vielleicht lassen sich Erkenntnisse aus dem Semantic Webadaptieren?

Der intelligente Fernseher, das wäre doch mal was. Oder ist das ein Widerspruch in sich?

Englisch abstract: Personalisation is a broad field with a number of hurdles (mainly customer-related) that need to be solved. Some examples:

  • Data protection (even when anonymous)
  • Active vs. passive functions: users often don’t like to manage settings
  • Managing personalisation when several customers use the same device (the television)
  • Users whittle down topics to just a few - how can new (relevant) topics be generated?
  • How to manage content tagging across multiple sources.

These points must be addressed to create valuable personalization for customers.

Starke Marken sind die Basis für alles -

07. März 2008, 12:52 | Von Team Interactive TV Award

- und nur die richtigen Inhalte machen interaktiv.

Fast 100 Gäste haben sich für den Vortrag “Die Zukunft der Medienlandschaft” von Johannes Züll im Trendforum Deutsche Telekom entschieden.

Die von ihm ausgewählten Statistiken belegen noch einmal eindeutig den Trend, die Hälfte aller unter 30jährigen zieht jede Form der digitalen Informationsaufbereitung den üblichen Tageszeitungen vor und der Fernseher ist mit mehr als 3 Stunden Nutzung täglich immer noch unser beliebtestes Medium. (Neue Studien sehendie Zahl der Fernsehstunden in den USA sogar weiter und deutlicher wachsen als die Zeit fürs Surfen im Web.)

Holen wir den Nutzer also dort ab, wo er es sich bequem gemacht hat, vor der Glotze und bieten ihm mehr als Einwegkommunikation.

English abstract: Almost 100 visitors attended Johannes Züll´s speech on the future media landscape in Germany. His main point was that content and its quality will remain the key success factor in media, but interactivitiy can play an important role when implemented correctly.

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