Interactive TV Award - Blog zum Interactive TV Award der Deutschen Telekom




Tippen aufs Kicken

26. November 2010, 11:05 | Von Achim Brueck, Interactive TV Award - Kommunikation
Award Log / In den nächsten Wochen stellen wir auf dem Blog nach und nach alle Wettbewerbsbeiträge der Finalisten vor. Zum Auftakt widmet sich Achim Brueck der Sportwetten-App von IpAppMedia in der Kategorie “Entwickler”.

Die Wettbewerbsvorschläge des Schweizer Teams von IpAppMedia klingen zunächst einfach, doch dahinter stehen auch eine Reihe technischer und rechtlicher Herausforderungen.

Die Kollegen der Medienberatung aus Zürich konnten gleich zwei Konzepte in der Finalistengruppe des Interactive TV Awards platzieren. Auf ihrem Heimatmarkt sind sie zum Beispiel für die Swisscom aktiv, die ebenfalls das Microsoft “Mediaroom Presentation Framework” als Entwicklungsumgebung auf ihrer IPTV-Plattform nutzt.

Die “SportBet-App” von IpAppMedia liefert Stoff für Diskussionen: Was ist mit dem Altersschutz und der Sicherheit? Und wie sind überhaupt die Rahmenbedingungen für das Tippen aufs Kicken am Fernseher, angesichts der andauernden Auseinandersetzungen um das Sportwetten-Monopol?

Eins steht aber fest: Die App integriert einen ansprechenden Dienst mit hohem Marktpotenzial. Je nahtloser sie Fernseh-Sport und Wettspiel miteinander verbindet, desto mehr haben Zuschauer - und damit auch Anbieter - gute Gründe, darauf abzufahren. Was meint ihr?

Kurzprofil: “SportBet-App” von IpAppMedia (Schweiz), Finalist der Kategorie “Entwickler”

Die “SportBet-App” bringt Sportwetten auf den Fernseher. Je nach Angebot des kooperierenden Wett-Anbieters können Zuschauer dann zum Beispiel ihren Tipp für den Spieltag abgeben. Zukünftig auch denkbar sind Wetten auf den Ausgang einzelner Spielereignisse wie Elfmeter - so genannte Micro-Bets.

Wie funktioniert die SportBet-App?

Entsprechende Wett-Angebote ermittelt die SportBet-App aus den Daten des elektronischen Programmführers (EPG) und den Informationen des Wettanbieters. Einen großen Vorteil in der Applikation sieht IpAppMedia in der nahtlosen Verknüpfung von Wettspiel und Sportprogramm auf dem Fernseher. Für Wett-Fans ist das bequem, und davon profitieren auch die Wettanbieter.

Technischer Hintergrund

Nach dem Konzept liefert die Entertain-Anwendung lediglich eine Oberfläche für die Schnittstelle zum Wettanbieter. Die für Glücksspiele erforderlichen Altersnachweise erfolgen bei der Registrierung, die der Zuschauer über die Settop-Box am Portal des Wettanbieters vornimmt. Für den gesetzlichen Schutz vor Missbrauch durch Minderjährige schlägt IpAppMedia die Nutzung des auf der Entertain-Plattform vorhandenen PIN-Systems vor.

Die Anwendung kann einfach z. B. über die Fernbedienung gestartet werden, und nach Ablauf der Wette erhält der Spieler direkt einen Bescheid über den Wetterfolg.

Achim BrueckAchim Brueck (@achimbrueck) behauptet ja immer, dass er noch nie einen Fernseher gekauft hat. Klar, denn schließlich kann man im Fernsehen der Vergangenheit sein Programm nicht selber machen. Umso mehr freut er sich auf das Fernsehen der Zukunft und über seinen Job, den Interactive TV Award bei allen und jedem bekannt zu machen.

Etwas Nerdigkeit muss sein

18. November 2010, 15:37 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award
Award Log / Auf einem Workshop bekamen die “Entwickler”-Finalisten das Rüstzeug für die heiße Phase des Wettbewerbs. Award-Organisator Klaus Greiber beschreibt, wie die zwei Tage abliefen und was jetzt kommt.

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Mit Riesenschritten geht es jetzt in die heiße Phase unseres Wettbewerbs. Nach der Jury-Entscheidung von letzter Woche müssen unsere Finalisten jetzt nämlich ganz schön ran. Montag und Dienstag hieß es daher zunächst einmal Infos tanken: Auf dem Workshop über das Microsoft Mediaroom Presentation Framework (MPF), der Entwicklungsumgebung von Entertain des IPTV-Angebots der Deutschen Telekom. Nebenbei gab es auch Gelegenheit, den anderen die eigene Fernsehidee näher vorzustellen und ein bisschen Networking zu betreiben.

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Immer eine Story auf Lager und trotz eines nicht ganz ausgebadeten Rechner-Problems gut gelaunt veranstaltete Microsoft-Trainer Richard Warren einen Par-Force-Ritt durch die Features und Möglichkeiten des MPF. Zum Workshop war der kompetente Brite gerade aus den USA nach Darmstadt angereist (und schon wieder auf dem Sprung nach Finnland), um den Gewinner-Teams reichlich Details über abgefahrene Dinge wie “Event-Handler”, “Triggering” oder das gerade im Video-on-Demand-Store vielbenutzte “PhysicsGrid” beizubringen.

Eher nerdig waren auch einige Anschauungsbeispiele, wie das vom Aufzoomen eines Bild-im-Bilds, wobei die Pointe daran war, dass beide Bilder schwarz waren. Nun gut, mit der Realität unseres vom Säugling bis zum Senior natürlich grandios leicht zu bedienenden und mit schönen bunten Inhalten aufwartenden Entertains hat das natürlich wenig oder gar nichts zu tun - aber, wie das so ist, den schlauen Programmierern dahinter muss man ihren Spass schon einfach lassen. Oder?

Ein ganz schöner Begleitpunkt im Workshop-Programm war die Vorstellung der Wettbewerbsideen durch die jeweiligen Teams. So erklärte Sevenload seine Community-Idee und wie dort TV und Facebook enger zusammenrücken. Und das TeraVolt-Team stellte seine Lösung dar, wie Zuschauer Formel-Eins-Duelle zukünftig aus nächster Nähe und mit der Perspektive ihrer Wahl verfolgen können. Die Kollegen von IpAppMedia präsentierten gleich zwei TV-Ideen: Ihre Wett-Anwendung fürs Fernsehen, mit der man zum Beispiel auf den Ausgang des nächsten Elfmeters tippen kann. Und außerdem ihre BabyCam-App, die vielleicht auch Potenzial als Sicherheits-App für die Hausüberwachung haben könnte.

Nicht anreisen konnte leider das Team von Delivery Agent aus Denver in den USA: Zu kurzfristig, zu weit. Wir hätten sie und ihre TV-Shopping-Anwendung gerne persönlich kennengelernt, aber sie haben uns glaubhaft versichert, dass sie große MPF-Gurus sind. ;-)

Auf dem Workshop jedenfalls haben alle mitbekommen, womit ihre Mitbewerber in die finale Jury-Sitzung gehen und konnten ihrerseits ein wenig Feedback einsammeln. Näheres zu den einzelnen Projekten erzählen wir übrigens in den nächsten Wochen auch auf diesem Blog.

Mit Wettbewerbs-Konkurrenz allerdings hatte die Atmo auf unserem Workshop wenig zu tun. Im Gegenteil, ich habe mich wieder sehr gefreut, dass die Teilnehmer so kollegial miteinander umgegangen sind. Nicht zuletzt dazu beigetragen hat sicher auch das ausgedehnte gemeinsame Abendessen, mit viel Zeit und Gelegenheit einander kennenzulernen. Jetzt freue ich mich schon sehr darauf, die Wettbewerbsteilnehmer in den nächsten Wochen mit Rat und Tat zu unterstützen - und natürlich gilt das auch für unsere “Freestyle“-Gewinner, die ihre Idee anders als unsere “Entwickler” ohne MPF umsetzen.

Klaus GreiberKlaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.

Jury kürt 8 Finalisten

08. November 2010, 19:21 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award
Award Log / Die Jury hat gesprochen und die Finalisten stehen fest: 8 Konzepte für das interaktive Fernsehen der Zukunft, 5 davon in der “Entwickler”-Kategorie und 3 in der Kreativ-Kategorie “Freestyle”.

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Unsere interne Jury aus Managern vom Deutsche Telekom Produktmanagement, Marketing, Venture-Kapital und Innovationsmanagement hat inzwischen den Sitzungssaal am ehemaligen Hauptsitz von T-Mobile in Bonn verlassen, und ich werde mal noch schnell ein paar Zeilen zu unseren diesjährigen Erstrundengewinnern los.

(Mehr Infos & Screens reichen wir schnellstmöglich an dieser Stelle nach.)

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Feierlaune im Award, aber auch bei den Entertain-Zuschauern: Dank Award gibt’s vielleicht schon bald neue TV-Apps.

+++ Kategorie “Entwickler” +++

“Die interaktive F1″ von TeraVolt (Hamburg)

Mit der “Interaktiven F1″ der Hamburger Firma TeraVolt schalten sich Formel-Eins-Fans in ihre individuelle Rennbahnperspektive, inklusive interaktiver Funktionen wie Zusatzinfos und Voting.

“Entertain social TV” von Sevenload (Köln)

Mit der Community-Anwendung “Entertain Social TV” tauschen sich Freunde in Echtzeit am Fernseher und unterwegs aus, indem sie dabei bekannte Netzwerke wie Facebook nutzen.

“Contextual Shopping App” von Delivery Agent (Denver)

Mit der “Contextual Shopping App” liegen Zusatzinfos oder Shopping-Angebote nur einen “Pause”-Tastendruck vom laufenden Programm entfernt.

“BabyCam-App” von IpAppMedia (Schweiz)

Mit der “BabyCam-App” der Schweizer Medienberatung IpAppMedia können Eltern ihren jüngsten Nachwuchs auf dem Fernseher im Blick behalten.

“SportBet-App” von IpAppMedia (Schweiz)

Die “SportBet-App” bringt Sportwetten auf den Fernseher. Zur nächsten WM gibt´s also Tore-Tippen am Fernseher - und Echtzeit-Mikrowetten sind dann vielleicht auch schon möglich, wer weiß.

+++ Kategorie “Freestyle” +++

“Entertain for Kids” von TeraVolt (Hamburg)

Mit “Entertain for Kids” der Hamburger Firma TeraVolt stellen Eltern für ihre Kinder ein Fernsehprogramm nach eigenen Kriterien zusammen. Eigene Aufnahmen, Videos aus dem Archiv sowie aus On-Demand-Angeboten lassen sich individuell kombinieren. Ein Zeitkonto bestimmt, wie lange die Kinder vor dem Fernseher verbringen.

“Entertain TV together” von Oliver Caron (Ratheim)

“Entertain TV together” erlaubt es Freunden, sich per Webcam beim Fernsehen zu verbinden und und sich miteinander auszutauschen.

“Sing Kong” von Icareus (Helsinki)

“Sing Kong” ist eine Community-Anwendung für Karaoke-Fans, die ihre Gesangskünste mit anderen messen und sich live austauschen wollen. Auf zur Karaoke Jam Session!

+++
In den nächsten Tagen tragen wir hier weitere Details zusammen und liefern noch ein paar Screens.

Welche Fragen die Jury bei der Diskussion über die Konzepte beschäftigte, könnt ihr übrigens ganz schön in unserer Twitter-Timeline von heute verfolgen. Vielleicht habt ihr ja noch Fragen?

Klaus GreiberKlaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.

Die eingereichten Konzepte sind gesichtet - am 8.11. erwartet uns eine wirklich spannende Jurysitzung

28. Oktober 2010, 15:43 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award
Award Log / Nachdem die zum Wettbewerb eingesandten Profi-Konzepte von den Telekom Produktmanagern ausgiebig gesichtet und für die Jurysitzung vorbereitet wurden, gibt uns Projektleiter Klaus Greiber eine kleine Übersicht über die eingereichten Ideen und stellt fest, dass der offiziellen Jury am 8.11. keine leichte Aufgabe bevorsteht.

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Es ist vollbracht - wie letzte Woche angekündigt, habe ich die letzten Tage damit verbracht, die im Profi-Bereich des Interactive TV Award eingereichten Konzepte gemeinsam mit den Kollegen aus dem Produktmanagement für IPTV und Entertain in Darmstadt zu sichten. Und um es vorwegzunehmen - wir sind mit dem, was wir zu sehen bekommen haben höchst zufrieden. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön an die Teilnehmer - so viele spannende Ideen, hätten wir wirklich nicht erwartet!

Ich bin ein Revoglozzer

Was wird das Fernsehen der Zukunft bieten und wie werden wir es bedienen? Nach dem Jury-Termin am 8.11. wissen wir mehr.

Eine kleine Übersicht über die eingereichten Konzepte

Ohne der Entscheidung unserer Jury vorzugreifen - hier ein grober Überblick zu den inhaltlichen Schwerpunkten der diesjährigen Wettbewerbsbeiträge:

TV-Anwendungen für die Generation 50+: Das Thema “Silversurfer” beschäftigt offenbar nicht nur uns, sondern auch eine ganze Reihe unserer Teilnehmer. Unter den Einsendungen fanden sich einige äußerst interessante Konzepte, die darauf abzielen, eine Verbindung zwischen Internet und Fernsehen speziell für ältere Menschen zu schaffen und das Internet samt zielgruppengerecht aufbereiteten Webinhalten auf dem bekannten und gelernten Medium TV verfügbar zu machen.

Personal TV: Ein weiterer Schwerpunkt bei den Einsendungen liegt eindeutig in der Individualisierung des Fernsehens. Gleich eine ganze Reihe von Konzepten beschäftiget sich gezielt mit dem Thema “Das persönliche TV Programm”. Angefangen bei Sendungsformaten mit spitzer Zielgruppe, bis hin zu Usability-Konzepten zur einfachen Zusammenstellung und Interaktion mit den individuell zusammengestellten Inhalten - inklusive Multi-Device Ansätzen zur Verlängerung des TV-Erlebnisses auf weiteren Endgeräten (wie z. B. Smartphones oder dem iPad).

Social TV: Die Einbindung von Social Networks ins TV-Geschehen wurde in den Konzepten diesmal noch stärker als im letzten Jahr aufgegriffen. Um genau zu sein, birgt sogar die überwiegende Anzahl der eingereichten Konzepte eine “soziale Komponente” in sich. Egal, ob es sich um das TV-Programm, Inhalte, Programmführer oder persönliche Präferenzen dreht - uns liegen hier reichlich interessante Ideen vor, wie sich diese auf dem Fernseher mit sozialen Netzwerken und Diensten, wie Twitter, Facebook, YouTube oder speziellen Empfehlungssystemen, verbinden und auf dem Fernseher nutzen lassen.

Neuartige und interaktive Sendungsformate waren in diesem Jahr ebenfalls deutlich stärker vertreten, als beim letztjährigen Wettbewerb. Zu unserer großen Freude beschäftigen sich fast alle diese Konzepte damit, den Zuschauer interaktiv am Programmgeschehen teilhaben zu lassen - von interaktiven Game-Shows, über Quiz- oder sonstige Mitmach-Sendungen, bis hin zur Programmsteuerung ist alles dabei.

Telekommunikationsfeatures auf dem TV: Was bei einem Wettbewerb dieser Art natürlich auch nicht fehlen darf, ist die Verbindung zwischen Fernseher und anderen Telekommunikationsdiensten. Ganz im Trend von GoogleTV & Co. basieren einige der eingereichten Konzepte auf der Idee, wie sich Chat, Videokonferenzen oder andere Dienste dieser Art auf dem Fernseher nutzen lassen. Über solche Anwendungen freuen wir uns auch, weil sie unser Wettbewerbsmotto “Fernsehen, wie wir leben” besonders anschaulich aufgreifen.

Heiße Diskussionen im IPTV und Entertain Produktmanagement

Während der Sichtung und Vorbereitung der eingereichten Konzepte am 21. Und 22. Oktober gab es unter den Produktmanagern einige wirklich heiße Diskussionen. Ausgangspunkt war dabei fast immer die Frage: “Können wir uns vorstellen, dass der Zuschauer es gerne sehen bzw. nutzen möchte”. Und ein ebenfalls heiß diskutierter Faktor: “Ist das Ganze nur technische Spielerei? Oder bietet es dem Zuschauer einen echten Mehrwert?” Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, was da in Darmstadt los war ;-)

Es wird spannend - Der Jury steht am 8.11. keine leichte Aufgabe bevor

Tja, nun haben wir unseren Job fürs Erste erledigt - am 8.11. ist dann die offizielle Jury am Zug. Und ich bin mir sicher, dass unseren Juroren alles andere als eine leichte Entscheidung bevorsteht. Aus der Vielzahl der eingereichten und teilweise vom Ansatz her sehr ähnlichen Ideen DAS Konzept oder DIE Firma zu identifizieren, die am Besten geeignet ist, den Mix aus technischen Features und Funktionen mit interessantem Content und einfacher Usability unter einen Hut zu bringen - das wird eine echte Herausforderung!

Es wird also aufregend - und ganz besonders bin ich darauf gespannt, welche Teilnehmer wir hier im Blog am 9.11. als Finalisten des Interactive TV Award bekannt geben dürfen.

Klaus GreiberKlaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.

Danke und ein paar Zahlen

20. Oktober 2010, 16:04 | Von Klaus Greiber, Projektleiter Interactive TV Award
Award Log / Nichts geht mehr, doch jetzt geht es richtig los. Projektleiter Klaus Greiber freut sich, sagt danke und erklärt seine erste Bilanz der Wettbewerbseinsendungen.

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Einer redet, die anderen arbeiten. Während ich mich hier im Blog zu Wort melde, arbeitet unser Team zum Beispiel gerade ziemlich fleißig daran, alle eingereichten Konzepte zu sichten und “schön” zu machen für die Augen der Experten. Dieses Jahr gibt es nicht schlecht was zu tun, denn wir haben deutlich mehr Einreichungen als letztes Jahr - und darunter ist eine Menge spannendes Material.

An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle, die einen Beitrag zum Interactive TV Award 2011 eingereicht haben!

Das Team arbeitet daran, die Wettbewerbsbeiträge für die Experten

Einer redet, die anderen arbeiten

Alle, von denen wir etwas bekommen haben, haben wir inzwischen per Mail kontaktiert und sie über das weitere Vorgehen informiert. (Sollte jemand nix bekommen haben - bitte ganz laut hier schreien! :-))

So geht es weiter: Als erstes veranstalten wir morgen das initiale Screening der Beiträge mit unseren Produktmanagern für IPTV und Entertain. Danach gibt´s direkt weitere Runden mit verschiedenen Expertengruppen und die Vorbereitung auf die eigentliche große interne Jury-Sitzung am 8. November in Bonn. Dort beschäftigt sich unser Führungspersonal mit euren TV-Ideen: Manager aus dem Innovation Management, von Products & Innovation, aus dem IPTV-Produktmanagement und von T-Venture. Die Entscheidung über die Erstrundengewinner fällt am späten Nachmittag des 8. November und wird danach schnellstens verkündet.

Was aber haben wir dieses Jahr an neuen Fernsehideen? Allzu viele Details kann ich an dieser Stelle noch nicht verraten, aber unser Motto “Fernsehen, wie wir leben” ist sehr schön vertreten: Mit Themen von der Individualisierung der Programmgestaltung über die Einbindung von Kommunikationsdiensten oder von sozialen Netzwerken bis hin zu interaktivem Fernsehen für Senioren oder Vorschlägen für bestimmte innovative TV-Formate.

Und hier die blanken Zahlen: Sehr erfreulich und ein Vertrauensbeweis, den wir sehr schätzen, ist der Zuwachs der Einsendungen gegenüber dem Vorjahr um über 55% auf 70 Konzepte. Knapp 40 davon sind Einreichungen in der Kategorie “Entwickler”, die damit gegenüber den “Freestyle”-Ideen überwiegen. Neben Deutschland sind die Teams in 9 weiteren Ländern quer über den Globus stationiert, nämlich Israel, Finnland, Schweiz, Österreich, Indien, Portugal, Russland, Schweden und USA. Neben Deutschland waren besonders Israel, die Schweiz und Finnland mit Beiträgen stark vertreten.

Das muss fürs Erste genügen, denn ich kann den Rest vom Team nicht alleine auf der Arbeit sitzen lassen ;-). Nächste Woche, wenn die Diskussionen unter unseren Experten an Fahrt aufnehmen, kann ich auch inhaltlich schon ein bisschen mehr sagen.

Klaus GreiberKlaus Greiber, Projektmanager für den Telekom Interactive TV Award, schätzt an seiner Aufgabe die Abwechslung und die strategische Komponente. Er organisiert und steuert den Wettbewerb. In seinem Twitter-Account outet er sich außerdem als sportbegeisterter Fan österreichischer Motorräder und des Kölner Karnevals.


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