Liebe Fans des interaktiven Fernsehens,
liebe Wettbewerbsanwärter,
es ist allerhöchste Zeit, um Konzepte und Ideen zum interaktiven Fernsehen der Zukunft bei uns einzureichen! Dass ich das heute sagen kann, freut mich aus zwei Gründen:
Zum einen war im Januar dieses Jahres noch nicht klar, ob und in welcher Form wir den Wettbewerb fortsetzen. Wir hatten gerade die Sieger gekürt und blickten auf eine tolle Erfolgsgeschichte mit spannenden Konzepten von über hundert internationalen Teilnehmern zurück. Gleichwohl wollten wir unser Engagement für eine solche Ausschreibung zunächst einmal in Ruhe analysieren.
Zum anderen bin ich inzwischen umso zuversichtlicher: Es hat sich gelohnt, dem Interactive TV Award 2009 einen neuen Zuschnitt zu verpassen. Denn schon in den letzten Wochen haben wir viel Zuspruch erhalten, zuletzt Anfang September auf unserem gut besuchten Experten-Treffen auf der IFA in Berlin. Die Kollegen, die dort waren, haben mir von anregenden Diskussionen berichtet und davon, dass unser Wettbewerbskonzept von mehr Freiheit gut ankommt: Mit zwei Kategorien für Entwickler und Kreative, einer insgesamt strafferen Gestaltung sowie dem bewährten Zuschauer-Award.
Daher kann ich nur jetzt noch einmal alle ermutigen mitzumachen. Ich bin sicher, dass wir auch 2009 wieder viele exzellente Ideen sehen werden, die unser Fernsehen besser machen. Für alle, die im Endspurt noch auf den Wettbewerb aufspringen wollen oder die auf den letzten Metern zögern - hier noch einmal Punkt für Punkt, warum sich Ihre Teilnahme lohnt:
Unsere zentrale Überlegung für diesen Interactive TV Award ist: Die wirklich neuen Ideen entstehen dort, wo sich Menschen mit verschiedenen Erfahrungen zusammenfinden. Wir wollen daher hier und jetzt Offenheit zeigen.
Das Internet zeigt schon jetzt, welch ein Spektrum an Möglichkeiten IP-basiertes Fernsehen eröffnet. Umso mehr wird die einzigartige Qualität, die eben nur unser Breitband-Service Entertain garantieren kann, durch die neue interaktive Dimension und Vielfalt Fernsehen für jeden Zuschauer zu einem neuen Erlebnis machen. Und gerade weil Vielfalt eine der wesentlichen Stärken des Fernsehens der Zukunft ausmacht, wollen wir die Entwicklung unseres innovativen Dienstes gemeinsam mit vielen anderen Vordenkern vorantreiben.
Kurz gesagt, der Interactive TV Award ist eine Einladung: Eine Aufforderung an alle aktiven Enthusiasten, das Fernsehen von Morgen entscheidend mitzuprägen.
Für 2009 heißt das konkret: Wir setzen voll auf Ihre Kreativität, wir setzen auf die Entfaltung der Interaktivität des Mediums, und wir zählen darauf, dass möglichst viele gute Köpfe mitziehen. Wir als Deutsche Telekom möchten alles dafür tun, um Ihnen bei dieser Zusammenarbeit möglichst offen zu begegnen und die größtmögliche Freiheit zu bieten.
Aus diesen Gründen gibt es beim Deutsche Telekom Interactive TV Award neben dem Zuschauer-Wettbewerb gleich zwei Profi-Kategorien, die einmal den Plattformbezug und zum anderen die Konzeptinnovation betonen.
Nicht zuletzt kommen wir als Deutsche Telekom auch mit ganz realen Anreizen auf Sie zu. Für die Zuschauer-Enthusiasten, die sich filmend oder textend einbringen, loben wir attraktive Sachpreise aus. Und die Professionals unter Ihnen erhalten mit dem Interactive TV Award ein Podium, um Ihre Konzepte vor hochrangigen Experten zu präsentieren und sich mit der Entwicklergemeinde darüber auszutauschen.
Den Siegern winken überdies attraktive Geldpreise, und für die Erfolgreichsten aus der technischen Kategorie planen wir eine viertägige Reise ins Silicon Valley und nach Las Vegas zum weltbekannten Branchenevent der Nabshow mit Microsoft-Experten. Außerdem hoffen wir, die Deutsche Telekom und Microsoft, über den Interactive TV Award kompetente Partner zu finden, die mit uns gemeinsam die Entwicklung des Fernsehens von Morgen anpacken.
Warten Sie also nicht, legen Sie los und arbeiten Sie mit uns an der Zukunft des Fernsehens. Am 1. Oktober 2009 ist Einsendeschluss.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht - und auf die vielen guten Ideen und interessanten Begegnungen!
Herzliche Grüße
Ihr Christian Illek
PS: Auch wenn Sie nicht teilnehmen: Profitieren Sie doch auf jeden Fall von unseren Communities. Treten Sie mit uns und anderen ins Gespräch - und bereiten so vielleicht Ihre Wettbewerbsteilnahme für 2010 vor?
Für Profis im Developer Garden Forum, auf XING, LinkedIn oder Twitter.
Und für alle, die einfach nur mehr sein wollen als Zuschauer, auf Facebook oder beim Besser Fernsehen Twitter.
Wenn man sich die Trends der vergangenen IFA in Berlin und der gerade erst erfolgreich beendeten IBC 2009 (International Broadcasting Conference) in Amsterdam betrachtet, scheint eines sicher: Aus Herstellersicht werden wir das Fernsehen der Zukunft in 3D erleben.
Mittendrin statt nur dabei
Ganz nach dem Motto “mittendrin statt nur dabei”, folgen diesem Trend aber nicht nur die Empfangsgeräte, sondern auch neuartige Fernbedienungskonzepte, mit denen sich das Geschehen auf dem Fernseher mithilfe von Gestensteuerung oder bewegungsempfindlichen Eingabegeräten lenken lässt. Laden diese ‘Aussichten’ nicht gerade dazu ein interaktiv ins Fernsehen einzutauchen?
Das Geschehen mit dem Zauberstab lenken
Stellen Sie sich doch mal Folgendes vor: Sie sitzen auf dem Sofa und betrachten auf dem Fernseher die 3D-Version eines Animationsfilms, wie Pixars aktuellen Kino-Blockbuster ‘Oben’. Dank Ihrer 3D-Brille können Sie (genau wie im 3D-Kino) wirklich tief ins Geschehen eintauchen. Plötzlich klingelt es an der Tür. Anstatt nun auf der mit knapp 30 Tasten belegten Fernbedienung den Pause-Knopf zu suchen (was mit der Brille auf dem Kopf vermutlich gleich doppelt kompliziert wird), nehmen Sie die Fernbedienung einfach in die Hand und zeigen damit auf den Fernseher, woraufhin dort automatisch ein dreidimensionales Menü mit passenden Optionen erscheint. Nun noch den gewünschten Pause-Menüpunkt anvisieren, den einzigen Knopf auf dem ‘Zauberstab’ drücken und das Bild bleibt stehen.
Interaktiv ins Fernsehgeschehen eintauchen - noch Zukunftsmusik?
Klingt gut, oder? Und das Ganze ist aus technischer Sicht noch nicht einmal Zukunftsmusik! Entsprechende Geräte wurden auf den beiden Messen bereits präsentiert: 3D-fähige TV-Geräte, Set-Top-Boxen mit 3D-Menüstruktur, Wii-artige Fernbedienungen für TV-Geräte usw. Allerdings müssen diese noch den Weg zueinander finden - und wenn es nach mir und meinen Wünschen geht, sollte auch das ‘Fernsehprogramm’ mit entsprechenden Inhalten auf diese Technologien abgestimmt werden. Am besten gleich noch im Verbund mit einer Gestensteuerung, wie z.B. das für die Xbox 360 geplante Project Natal, bei dem eine Kamera die Bewegungen des ‘Zuschauers’ abliest und in entsprechende Befehle für das angeschlossene Gerät übersetzt. Was man damit alles anstellen könnte - kaum auszudenken. Das Fernsehen der Zukunft: dreidimensional und interaktiv. Das wäre doch mal was!
Ohne einheitliche Standards kein interaktives 3D-TV?
Die Technik ist also da. Das Problem scheint nur folgendes zu sein: Aktuell kochen alle Hersteller noch ihr eigenes Süppchen. Will man auf dem Fernseher künftig mehr als nur 3D-Kinofilme und -Menüs zu Gesicht bekommen, müssten dazu vermutlich erst einheitliche Standards fürs 3D-Fernsehen und dazugehörige Eingabegeräte geschaffen werden. Anderfalls wird es wohl niemand wagen entsprechende Inhalte zu produzieren, die dann nur von einer kleinen Gruppe von Menschen, die genau das dafür benötigte Equipment des entsprechenden Herstellers besitzen, genutzt bzw. angeschaut werden können. Ist diese Hürde genommen, stände dann theoretisch auch interaktiven 3D-Fernsehinhalten und sonstigen Applikationen nichts mehr im Wege.
Also von mir aus könnte das Ganze schon morgen losgehen - träumen darf man ja
Wobei sich natürlich die Frage stellt, was der Spaß dann kosten wird. Oder was meinen Sie?
Hier noch ein paar Links zum Thema:
Philips: “Kunden und Inhalteanbieter sehr interessiert an 3D”
3D TV is NOT a Set Top Box Running a 3D Graphics UI
BBC plant Olympische Spiele 2012 in 3D
LG setzt bei Fernsehern auf 3D-Oberfläche und Gestensteuerung
Philips uWand: Zauberstab löst Fernbedienprobleme
Dubai-based ITSthe1 debuts new intelligent remote control app
Endlich! Endlich? Das Ende der herkömmlichen Fernbedienung naht
Und weil sie uns eine mögliche Zukunft so schön vor Augen führt, hier auch noch einmal die
E3 2009: Project Natal Milo Demo (YouTube-Video)
Das Ganze jetzt bitte noch in 3D - dann bin ich rundum zufrieden ![]()
Welche Motivation steckt hinter dem Interactive TV Award der Deutschen Telekom und welche Pläne hat die Deutsche Telekom mit dem interaktiven Fernsehen? Wieviel von den eingereichten Konzepten fließt in reale Dienste ein?
Klaus Greiber, Projektleiter des Interactive TV Awards, stand in einem Interview für “iptv-anbieter.info” Rede und Antwort.
Viele interessante Leute, gute Gespräche! Wer war dabei am 4. September am Stand der Deutschen Telekom? Hier ein Querschnitt von unserem Treffen für Professionals für interaktives Fernsehen auf der IFA 2009 in Berlin.
Sängerin Angela Luis erkundet die Möglichkeiten interaktiven Fernsehens. Beim Event des Interactive TV Awards der Deutschen Telekom hat ihre Performance hat die Lounge zum Schwingen gebarcht - nun ist ihr Auftritt auf dem Fernseher abrufbar, zusammen mit Biografie, Konzertkarten-Tool und weiteren Gimmicks.
Warum lohnt es sich, beim Interactive TV Award der Deutschen Telekom teilzunehmen? Sven Hischke, Leiter des Corporate Innovation Managements, erklärt die Hintergründen und den neuen Zuschnitt mit zwei Kategorien für Programmierer und Kreative.
090904N-014, originally uploaded by tvaward.
Die Bilder von unserem Treffen für Profis des interaktiven Fernsehens am 4. September in der Telekom Lounge auf der IFA 2009 sind jetzt live.
Alle Teilnehmer dürften drauf sein, ebenso wie der Live Act von Sängerin Angela Luis. Es gibt einige hübsche Fotos und es lohnt sich reinzuschauen.
Auf dem Bild oben spricht Chief Technology Officer Thomas Aidan Curran von Products & Innovation einige Begrüßungsworte. Dahinter Frank Lonczewski, Senior Manager des IPTV-Produktmanagements, der noch einmal zur Teilnahme am Wettbewerb aufrief: Neben den Entwicklern auch die Kreativ-Profis - und vor allem auch die engagierten Zuschauer.